Login anzeigen

Das meinen die User

m&m's

3.71 m&m's | 167 User

Alle Kommentare (22) m&m's Movie Charts

32 User haben ihre Watchlist nicht freigegeben.

Watchlist-Charts

The Proposal - Interview

Auf Watchlist setzen

32

User

Ryan Reynolds: «Entweder ist die Chemie da oder nicht»

Bitte installieren Sie das Flash-Plugin

Ryan Reynolds über die Chemie zwischen Sandra Bullock und ihm am Set zu «The Proposal».

vergrössern

Ich habe den Film sehr genossen, denn man spürt die Chemie die zwischen euch beiden ist. Hast du das auch gespürt, als ihr mit den Dreharbeiten begonnen habt?
Man merkt sofort ob die Chemie stimmt. Wenn man sie nicht schon am ersten Tag spürt, dann gibt es keinen Weg, sie künstlich zu erzeugen. Bei einer solchen schwierigen Situation kann man nur noch versuchen, das Beste daraus zu machen. Ich kannte Sandy vorher leider noch nicht, aber wir hatten augenblicklich einen Draht zueinander. Ich weiss nicht genau warum. Ich kann mich erinnern, als wir an unserem ersten Tag eine Probe zusammen hatten. Wir wussten bereits nach den ersten zehn Minuten, dass alles vorhanden ist. Es war wie ein Feuerwerk. Also beschlossen wir, essen zu gehen und alles auf den nächsten Tag zu verschieben.



Das hört sich gut an. Es geht bei einer Komödie auch immer darum, das richtige Timing zu finden. Wie versetzt du Dich in diese spezielle Stimmung?
Ich muss mich da wiederholen, aber es geht wieder um die Chemie zwischen einander. Es ist das einzige Element, das vom alten Hollywood noch übrig geblieben ist. Es ist einfach magisch. Entweder die Chemie ist da oder nicht. Es ist eine Art Sprache. Mit Sandy konnte ich zum Beispiel Szenen drehen, ohne ihr in die Augen schauen zu müssen. Wir kannten unsere Art und wussten, wie wir funktionieren. Und bei einem Film wie diesem ist sowieso alles zusammen geschnitten. Man sieht es schlussendlich im fertigen Film, wobei das Publikum davon nichts mitkriegt. Bei einem solchen Film gibt es also immer mehrere Shots pro Szene und man sieht den Film völlig zerlegt vor sich. Doch mitten drin sind zwei Menschen, die sich gut verstehen.



Die verschiedenen Figuren machen den Film auch aus. Es ist schön sie zu beobachten und mehr über sie zu erfahren. Findest du es wichtig für eine Komödie, dass die Figuren eine gewisse Tiefe haben?
Ja, ich finde jede Komödie muss etwas Dramatisches enthalten, sowie auch jedes Drama etwas lustig sein sollte. Man muss dafür schon die passenden Figuren haben, sonst ist der Film bereits nach den ersten zehn Minuten vorbei. Man hat wirklich einen langen und anstrengenden Weg vor sich. Bei einem Film wie diesem ist alles immer eine Hauptprobe. Man kann uns jedoch nicht mit Tracy und Hepburn vergleichen. Denn in diesem Film wäre ich Hepburn und Sandy wäre Tracy. Ich wäre die Frau und sie der Mann. Mir hat das ganze Konzept gut gefallen und auch die Art und Weise, wie wir diese Komödie drehen konnten. Wir mussten einen weiten Weg auf uns nehmen, um dieses Feeling wieder aufleben zu lassen.



Ist es für dich wichtig, dass Dir der Film aus Sicht des Betrachters, selber auch gefällt?
Ja, ich glaube schon, dass das wichtig ist. Ich muss zwar auch sagen, dass wir seit langem nicht mehr so ein gutes Film-Paar hatten. Ich fühlte, dass wir dabei etwas sehr Spezielles erschaffen haben. Ich fand das sehr aufregend.

[Ryan Reynolds wurde interviewt von Portmann Media]

Sandra Bullock: «Ich wollte eigentlich Nein sagen»

Bitte installieren Sie das Flash-Plugin

Die 40jährige erklärt wieso sie die Rolle bei «The Proposal» annahm.

vergrössern

Sandra, es ist schön dich hier zu sehen. Ich mochte den Film sehr. Hast du von Anfang an gewusst, dass die Geschichte funktionieren wird, nachdem du das Script gelesen hast? Hast du ein Gespür dafür?
Wenn man es schlussendlich liest, dann schon. Aber ich hatte eigentlich schon von Anfang an Nein dazu gesagt, denn es wurde als eine normale romantische Komödie präsentiert und die mag ich nicht. Ich möchte Filme drehen, in welchen ich etwas zu sagen habe. Unter Druck habe ich es dann doch gelesen und war überrascht, dass solche Drehbücher überhaupt noch geschrieben werden. Ich kannte solche Scripts nur von den 1930er und 1940er Jahren. Aber die Geschichte spielt im hier und jetzt. Ich war anschliessend offener dem Film gegenüber und habe das Casting der Schauspieler und die Wahl des Regisseurs abgewartet. Die Produzenten haben nie daran gespart, möglichst viel Ausserordentliches in den Film zu stecken. Unser Job ist es zu schauspielern und die Leute dabei zum Lachen zu bringen. Aber es gibt im Film auch bestimmte soziale Aspekte und die Umsetzung war einfach fantastisch.

In dieser Rolle konntest du dich auch körperlich sehr gut ausdrücken. Ich denke dabei an die Kostüme, die strenge Frisur und die High Heels. Es gab viele Elemente mit denen du spielen konntest.
Als wir über die Konstruktion der Haare gesprochen haben, waren wir uns einig, dass sie streng nach hinten gebunden sein mussten. Es musste sowieso alles aerodynamisch sein, auch das Kleid musste einengend wirken. Über all diese Dinge haben wir vorher gesprochen. Und jetzt schau dir an mit wem ich zusammen arbeiten konnte. Ich hatte mit ebenbürtigen Menschen zu tun. Es war wie bei einem Tennis Match, bei welchem der andere zum Teil besser spielt und man dadurch sein eigenes Spiel verbessern muss. Zwischen Ryan und mir war es wie beim Synchronschwimmen. Es war als wären wir bei den Olympischen Spielen. Es war eine Freude mit ihm zu arbeiten und er war für mich eine grosse Unterstützung. Auch Betty White, Mary Steenburgen, Craig T. Nelson und Oscar Nuñez. Einfach alle die involviert waren. Vor allem unsere Regisseurin Anne Fletcher und die Produzenten. Sie wussten immer genau was läuft und das ist sehr selten. Während den Dreharbeiten fragt man sich normalweise wo der Regisseur und die Produzenten sind. Aber sie waren jeden Tag am Set.

[Sandra Bullock wurde interviewt von Portmann Media]

weitersagen