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Nothing Personal - Filmkritik

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Land (Jahr): Irland, Niederlande (2009)
Genre:Drama
Regie:Urszula Antoniak
Kinostart:08.04.2010
 01.09.2010 (Romandie)
Drehbuch:Urszula Antoniak
Kamera:Daniël Bouquet

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Wo find ich eine Blüte, wo find ich grünes Gras?

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Zwei einsame Menschen begegnen einander und öffnen sich, teils widerwillig, füreinander. Die Naturaufnahmen und die Schauspieler in «Nothing Personal» bestechen, das Drehbuch allerdings wirkt unausgegoren.

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Magisches Licht beleuchtet die karge Landschaft Irlands. Die Hauptfigur, eine namenlose Rothaarige, entflieht einer leeren Wohnung in Amsterdam, in der sie sich den Ehering vom Finger gezogen hat. Per Autostopp reist sie durch Irland, schläft im Zelt, begleitet nur vom ständigen Regen. Die unwirtliche Natur spiegelt ihr Inneres: «None of your fucking business» herrscht sie Martin an, als er sie nach ihrem Namen fragt. Dennoch: Das Haus des Eremiten wird ihr Obdach, sein Essen auch ihres - dafür arbeitet sie in seinem Garten. Schliesslich entwickelt sich eine Freundschaft, vielleicht gar Liebe zwischen der jungen Frau und dem vom Leben gegerbten Martin, den Stephen Rea (The Crying Game) mit viel Charme spielt.

Die Natur als Leitmotiv: Hier besticht Nothing Personal, der erste Kinospielfilm der Polin Urszula Antoniak. Martin und das Mädchen leben als Selbstversorger. Sie hört immer wieder Schuberts «Winterreise» und singt sie Martin gar vor, als sie ihn entgegen ihren Abmachungen etwas Persönliches fragt. Schliesslich wird sie trotz aller Annäherung fremd ausziehen, wie sie fremd eingezogen ist. Den Liedern gleich, wohnt «Nothing Personal» der Tod inne: Den Witwer Martin zieht es trotz kulinarischer, musikalischer und literarischer Genüsse ins Dunkle. Beide hüten Geheimnisse: Was trieb das Mädchen aus Amsterdam fort, worauf deutet verbranntes Spielzeug in Martins Garten?

Zu Beginn gleicht das Mädchen in ihrer Ungehobeltheit einer Karikatur: Abrupt lässt sie ihr aufgesetztes Lächeln fallen, sich zu bedanken erachtet sie als unnötige Konvention («Für dieses Essen habe ich schliesslich gearbeitet»). Doch mit der Zeit schleicht sich Zärtlichkeit in die Beziehung der beiden - ihr Gesicht verliert die Härte (hier zeigt sich das Können der 28-jährigen Nachwuchsschauspielerin Lotte Verbeek, die am Filmfestival Locarno 2009 einen Silbernen Leoparden erhielt). Der Film allerdings wirkt mit der Zeit stellenweise maniriert - beispielsweise, wenn sich das nackte Mädchen an den in ein Laken gehüllten Martin schmiegt. Das sieht, von oben aufgenommen, sehr schön aus - plausibel ist es nicht. Auch bleiben die Geheimnisse der beiden im Dunkeln, sodass wir ihre Sehnsucht nach Einsamkeit nicht nachvollziehen können. Dass das Mädchen von Holland nach Irland reist, liegt wohl an den Auflagen der beiden Produktionsländer, im Drehbuch begründet ist es nicht. Den dramaturgischen Mängeln halten die formalen und schauspielerischen Stärken die Waage: Die (Körper-)Landschaften betören. [Flavia Giorgetta]

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m&m's Frank: der Film scheint gut anzufangen, alles wird in Sce...
m&m's Matthias: Sehr gut gespielt. Schöne Bilder. Ruhiger, berühre...
m&m's Basil: Gut gespielt. Die Story ist voller Klischees. Bin ...