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Ben Stiller: «Das Ganze hat grossen Spass gemacht»

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Ben Stiller über die zweite Nacht im Museum.

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«Night at the Museum 2» ist ein sehr lustiger Film geworden. Wann hat es Dir angefangen Spass zu machen bei diesem Projekt dabei zu sein?
Beim drehen des Filmes. Nur schon die Möglichkeit mit all den anderen Schauspielern in dieser anderen Welt auf dem Set zu arbeiten. Auch die Idee des Filmes, diese Art von Fantasy gefiel mir. Es macht einfach grossen Spass einen Teil davon zu sein. Unser Regisseur Shawn Levy ist ein grossartiger Mann. Er mag es wenn es lustig zu und her geht und er hat eine unglaubliche Energie. Dann kommt noch dazu, dass man jeden Tag mit diesen wunderbaren und lustigen Schauspielern zusammen arbeiten kann. Amy Adams, Robin Williams, Christopher Guest oder Steve Coogan. Es ist eine Gruppe von wunderbaren Menschen. Das ganze Projekt hat grossen Spass gemacht. Es herrschte einfach eine gute Energie. Ich hoffe das spürt man auch im Film. Jeder der dabei war, wollte eine gute Zeit haben.

Bei diesen vielen guten Komödianten im Film, kann ich mir gut vorstellen, dass viel improvisiert wurde.
Die Improvisation war Teil dieses Filmes. Regisseur Shawn hat das auch sehr begrüsst, wenn andere mit ihren eigenen Ideen zu ihm kamen. Speziell die Schauspieler, welche bereits Komödien gedreht und eine Idee davon haben, was lustig sein oder was man mit der Figur anstellen könnte. Es war schlussendlich seine Aufgabe die richtige Balance zu finden. Er entschied welche Idee gut ist und wie man das ganze zusammenfügt, damit es funktioniert. Wir haben viele Szenen gedreht, die wir schlussendlich gar nicht brauchten. Jeder hat sich sehr frei gefühlt, wir konnten improvisieren und Spass haben.

Ist es etwas einschüchternd bei einem Film dabei zu sein, in welchem deine persönlichen Vorbilder und die Komödianten von denen du inspiriert wurdest, auch eine Rolle spielen.
Ja klar. Ich erinnere mich gut als Hank Azaria, Chris Guest und ich am Set zusammen sassen und über Comedy redeten. Und diese Beiden lieben Comedy. Chris liebt Abbott & Costello oder solche Leute wie Jack Benny. Das sind solche die Chris inspiriert haben und ich bin wiederum mit seinem Humor aufgewachsen. Vor 25 Jahren als ich noch ein Teenager war, habe ich mir seinen Film Spinal Tap angesehen. Er hat mir sozusagen die Augen geöffnet. Es ist wunderbar diese verschiedenen Generationen im Film zu haben. Es war sehr interessant zu hören, woher er seine Inspiration nahm und mit ihm zusammen zu arbeiten war fantastisch.

Ist es einfacher mit Leuten neue Ideen zu entwickeln, mit welchen man bereits ein paar Mal zusammen gearbeitet hat?
Ja ich glaube es ist eine Kombination von vielem dabei. Man fühlt sich wohl mit Leuten die man schon kennt. Sie geben einem die Sicherheit neue Sachen oder solche die man noch nie gemacht hat, auszuprobieren. Dann kommt die Improvisation dazu und es läuft einfach und wir schauen wohin es uns führt. Ich glaube, das Lustigste an solchen Filmen ist, dass man es einfach laufen lassen kann, man braucht nicht viel dabei zu denken und gibt einfach nur alles für den Moment. Ich denke da im Speziellen an Jonah Hill. Er ist erst 25 Jahre alt und schon unglaublich talentiert. Fast etwas zu talentiert für sein Alter. Er ist sehr gut wenn es ums Improvisieren geht. Nicht jeder hat dabei dieses Selbstbewusstsein wie er es hat. Auf der einen Seite hatten wir Leute wie er, auf der Anderen zum Beispiel Robin Williams der zwar dasselbe macht, aber einfach an einer anderen Stelle in seiner Karriere steht. Es war aufregend und machte Spass.

[Ben Stiller wurde interviewt von Portmann Media]

Hank Azaria: «Ich wechsle gerne meine Stimme»

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Der Simpsons-Synchronsprecher spielt im Sequel einen Pharao.

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Es ist schön dich hier zu sehen Hank. Es hat bestimmt grossen Spass gemacht, diesen Film zu drehen.
Ja das hat es wirklich. Wir sagen zwar immer, dass das Drehen Spass gemacht hat, aber dieses mal stimmt das auch wirklich. Es war einfach purer Spass. Es sind so viele Komiker involviert und die Atmosphäre am Set war sehr gut. Alle waren gut drauf und haben herumgealbert. Es war schwer seriös zu bleiben. Nicht, dass wir nicht probiert haben, einen guten Film zu machen, aber wir hatten wirklich auch grossen Spass dabei.

Ben Stiller nimmt seinen Beruf sehr ernst und gibt nicht gerne viel aus der Hand.
Er ist ein Perfektionist. Er mochte den Regisseur Shawn Levy sehr und vertraute ihm auch. Ich glaube Ben hat es genossen, sich etwas zurückzulehnen und Spass zu haben. Das glaube ich jedenfalls, er hat auf mich den Eindruck gemacht, als würde er es sehr geniessen.

Er war nicht für alles verantwortlich.
Ja genau, er fühlte keinen Druck. Er vertraute Shawn, alles nahm seinen Lauf und er hatte einfach nur Spass.

Es muss eine spezielle schauspielerische Erfahrung für euch alle gewesen sein. Denn es machen so viele Komödianten mit, die alle gerne improvisieren. Wurden während der Dreharbeiten ständig neue Ideen geboren?
Ja. Wir haben uns zwar grosse Mühe gegeben nicht zu sehr vom Skript abzukommen und herum zu albern. Aber dann alberten wir doch herum, was grossen Spass machte. Und ich muss nochmals betonen, Shawn Levy ist grossartig darin andere Leute ihr Ding machen zu lassen. Er kontrolliert das Ganze und achtet darauf, dass es nicht ausartet. Er achtet darauf, dass jeder auf dem richtigen Weg bleibt. Doch es ist nicht einfach, bei einem solchen Kostüm ernst zu bleiben.

Es ist ein sehr lustiger und lockerer Film, doch dahinter steckt noch mehr, nämlich eine gigantische Produktion und eine Menge Geld. War euch diese Tatsache während den Dreharbeiten bewusst?
Dafür war wiederum Shawn Levy verantwortlich. Ich habe noch nie jemanden erlebt, der so viel Energie hat. Er wusste über jedes nur so kleine technische Detail Bescheid und hatte alles im Griff. Er ermöglichte uns wie Kinder zu sein und verrückt herum zu albern. Ich weiss nicht wie er all das gemeistert hat. Für uns war es einfach nur Spass. Ich glaube er beim ersten Teil von «Night at the Museum» sehr viel betreffend Management, Technik und Comedy gelernt. Er hat einen unglaublich guten Job gemacht.

Deine veränderbare Stimme hat Dich schon immer durch deine Karriere begleitet. Unter anderem auch bei den Simpsons. Wie wichtig ist dir deine Stimme und die Art wie du mit ihr arbeitest?
Für mich bedeutet es alles. Ich bin ein Stimmen-Schauspieler. Bei den Simpsons ja völlig. Auf diese Art gestalte ich die Figur. Ich versuche die richtige Stimme für sie zu finden. Ich probiere verschiedene Stimmen aus. Diese Stimme die ich jetzt habe, habe ich für mein normales Leben gewählt. Das ist die Art wie ich den Figuren einen Charakter gebe. Wir hatten für «Kahmunra», die Figur die ich spiele, verschiedene Stimmen ausprobiert, bevor wir uns für diese schräge lispelnde entschieden haben. Kennst Du Boris Karloff?

Ja klar kenne ich Boris Karloff.
Es ist für mich immer wieder schockierend wie viele ihn nicht kennen. Für diesen Film war es zwar gut für mich. Denn es scheint als hätte ich diese schräge Figur selber entwickelt.

Diese furchteinflössende.
Diese sehr furchteinflössende Figur (lispelnd). Ich spiele gerne auf diese Art.

Es ist sehr interessant, dass die Stimme, ob in verschiedenen Akzenten oder Arten gesprochen, bei der Kreation einer Figur eine so wichtige Rolle spielt. Das muss für dich auch sehr vielseitig sein, von dem französischen Akzent zu diesem hier zu wechseln.
Ja warum sollte man nicht immer etwas anders sein? Ich dachte beim Schauspielern geht es darum, immer wieder andere Leute zu verkörpern. Aber dann habe ich herausgefunden, dass wenn man es gut machen möchte, sich selber bleiben sollte. Und das mag ich nicht wirklich. Also setze ich gerne eine andere Stimme auf.

[Hank Azaria wurde interviewt von Portmann Media]

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