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Inglourious Basterds - Interview

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Christoph Waltz: «Ich habe versucht, mich darin zu vertiefen, aber der Film beinhaltet mehr Aspekte, als ich mir denken konnte»

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Der österreichische Schauspieler Christoph Waltz über die Spekulationen um einen Oscar und den Meister Quentin Tarantino.

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Es ist schön, dich hier zu sehen. Gratulation zum Film. Du wirst schon als zukünftiger Oscar-Gewinner gehandelt. Wie fühlt sich das für dich an?
Es beeinflusst mich überhaupt nicht. Ich finde es ein wunderbares Kompliment und es zeigt, dass man den Film schätzt. Aber ich beschäftige mich überhaupt nicht mit den Spekulationen. Das würde sonst mein Leben nur schwer machen. Ich probiere jetzt einfach mal aus, mich darüber nicht mehr zu äussern. Das ist eine der Freiheiten, die ich durch diesen Film gewonnen habe. Ich habe viel dazugelernt.



Du spielst eine sehr interessante Figur. Welcher Aspekt davon war der faszinierendste?
Der Film war sehr vielseitig und es ist mir bis heute nicht bewusst, wie viele verschiedene Aspekte er eigentlich beinhaltet. Ich habe versucht mich möglichst weit darin zu vertiefen, aber es war viel mehr als ich mir denken konnte.



Quentin Tarantino ist ein sehr leidenschaftlicher Regisseur. Wie hat sich das auf die Schauspieler übertragen?
Er hat es uns durch seine Art sehr vereinfacht. Er wollte, dass wir uns verausgaben und dass wir genau das rüberbringen, was er in die Geschichte gesteckt hat. Er hat das Skript ja schliesslich selbst geschrieben und all die Figuren und die Geschichte kreiert.



Wie war es mit Brad Pitt zusammen zu arbeiten? Er ist ja heute leider nicht an der Premiere...
Er ist ein weiterer Goldgräber und wir haben zusammen nach dem Schatz gegraben. Nein, es war einfach fantastisch jemandem zuzuschauen, der genau das Gleiche macht wie du selbst.

[Christoph Waltz wurde interviewt von Portmann Media]

Quentin Tarantino: «Ich kann nur hoffen, dass es ein Treffer wird»

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Der Kult-Regisseur Quentin Tarantino spricht über die hohen Erwartungen an seinen neuesten Film und die Auswahl des Casts.

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Man erwartet viel von deinem neuen Film «Inglourious Basterds». Wie ist das für dich? Schenkst du dem viel Aufmerksamkeit?
Ich setzte es ja auch darauf an. Ich kann nur hoffen, dass es ein Treffer wird. Ich möchte, dass die Leute auf meine Filme warten und auch hohe Erwartungen an mich haben. Ich kann mich sehr glücklich schätzen, dass ich in dieser Position bin.



Die Besetzung im Film ist sehr international. Wie wichtig war das für dich?
Speziell in diesem Film war mir die Besetzung sehr wichtig. Es wird in verschiedenen Sprachen gesprochen und ich liebte die Idee, dazu auch amerikanische, britische und deutsche Stars zu engagieren. Meiner Meinung nach ist das einfach herrlich.



Brad konnte heute leider nicht an die Premiere kommen. Vermisst du ihn?
Ich liebe es, mit Brad abzuhängen. Wir hätten heute Abend bestimmt eine Menge Spass zusammen gehabt.



Was haben die Fans zu dir gesagt?
Die meisten von ihnen haben den Film noch gar nicht gesehen. Aber es ist schön, dass sie da sind. Es ist wundervoll.

[Quentin Tarantino wurde interviewt von Portmann Media]

Diane Kruger: «Am meisten hat mich Hildegard Knef inspiriert»

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Diane Kruger über Quentin Tarantino, das Set und die Vorbereitung auf ihre Rolle

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Es ist schön dich hier zu sehen. Du bist zwar nicht das erste Mal hier in Cannes aber es muss sich bestimmt surreal anfühlen. Du bist mit Quentin Tarantino und vielen anderen deutschen Schauspielern hier.
Ja, und es ist auch das erste Mal dass ich in einem Film mitspiele, der beim offiziellen Wettbewerb dabei ist. Wir sind daher auch etwas angespannt. Wir haben den Film erst gestern Abend das erste Mal gesehen. Ich war gestern wirklich sehr angespannt, als ich über den roten Teppich lief. Es waren auch unglaublich viele Fans dort. Es war wahrscheinlich die grösste Premiere an der ich je war. Klar Brad Pitt ist sehr bekannt und Quentin Tarantino ist ein richtiger Star hier. Es war wunderbar den Film hier zum ersten Mal anzuschauen und die Reaktionen der Zuschauer zu sehen. Es war eine magische Nacht.



Der Film ist wie ein Theater aufgebaut, denn es gibt viele kleine Szenen nacheinander. Das ist wohl die geniale Handschrift von Quentin Tarantino. Hat dadurch die Arbeit mehr Spass gemacht?
Ja, das stimmt. Während den Dreharbeiten hat es sich sowieso angefühlt als würden wir an zwei verschiedenen Filmen arbeiten. Wir hatten zum einen die Geschichte mit Shosanna, die Geschichte der Deutschen und Franzosen und dann noch Brad und meine. Wir hatten, ehrlich gesagt, die anderen Leute gar nicht gross gesehen. Wir waren sehr isoliert und haben einfach unseren Film gedreht. Es war umso spannender zu sehen wie er schlussendlich den Film zusammen geschnitten hat. Die einzige Person, die in jeder Geschichte vorkommt, ist Christoph Waltz.



Du spielst eine berühmte Schauspielerin in den 1940er Jahren. Zum einen hattest du schöne Kostüme an und zum anderen musstest du auch eine gute Körpersprache beherrschen. Wie hast du dich darüber informiert, wie man zu dieser Zeit glamourös geraucht oder getrunken hat. Das war ja alles ganz anders...
Ja, das war es wirklich. Es waren auch unglaublich viele Hintergrundinformationen, die wir uns aneignen mussten. Quentin zeigte mir viele Filme mit Frauen, die ihn inspiriert haben. Er hatte die Angewohnheit, jedem mitzuteilen, welche Hintergrundgeschichte seine Figur hatte. Es waren seine Vorstellungen davon, wie die Personen im fiktiven Leben waren. Ich habe jedoch auch meine eigenen Recherchen einfliessen lassen. Am meisten hat mich Hildegard Knef inspiriert. Sie war eine berühmte deutsche Schauspielerin.



Wenn ich eine Schauspielerin wäre, dann würde ich sehr gerne an einem Tarantino-Set arbeiten. Ich kann mir vorstellen, dass die Sets sehr farbenfroh und intensiv gestaltet sind. Wie war es für dich?
Eigentlich waren die Sets überhaupt nicht gross, sondern sehr intim. Vor allem verglichen mit den Filmen, die ich vorher schon in Hollywood gedreht habe.



Verglichen zu «Troy» müssen es fast Mini-Sets gewesen sein?
Ja genau. Es war schön, denn nie hat ein amerikanischer Film sich so europäisch angefühlt. Quentin ist ein sehr angenehmer Regisseur. Normalerweise sitzt der Regisseur in seinem Wagen und schaut sich die gedrehten Szenen an. Doch Quentin war immer direkt neben der Kamera und hat uns genau zugesehen. Anfangs war das etwas bizarr und ich brauchte ein paar Tage, bis ich mich daran gewöhnt hatte.

[Diane Kruger wurde interviewt von Portmann Media]

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