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Interview

Wilson Gonzalez Ochsenknecht: «Die Leute waren super gut drauf.»

Ochsenknecht über das Zurich Film Festival, die Schweiz und seine Rolle im Film.

Schön, dich hier in Zürich zu sehen. Gestern war die Premiere am Zürich Filmfestival. Wie war das für dich?
Das war aufregend, weil das für mich das erste Filmfestival war, bei dem ich richtig vor Ort war. Sonst war ich immer nur am Rande oder auf einer Party. Das war echt super. Die Stimmung war gut und die Leute waren super gut drauf. Und ich war auch positiv überrascht von den Reaktionen, die wir auf den Film erhalten haben. Von daher war es ganz gut.

Habt ihr nachher noch etwas gefeiert?
Ja weniger. Da wir am Samstag schon in Wien gefeiert haben, sind wir es gestern etwas ruhiger angegangen. Wir waren nur kurz für eine Stunde in einer Bar hier um die Ecke und dann sind wir dann auch schon ins Bett gegangen. Bereits um 12 Uhr. Das ist auch etwas ganz anderes für mich.

Jimi Blue hat gesagt, dass ihr schon öfters hier in der Schweiz wart.
Wir waren ziemlich oft hier in Zürich. Jimis Patenonkel hat damals hier gewohnt. Leider wohnt er nun nicht mehr hier. Wir waren ein paar Mal im Jahr hier. So um die zehn mal pro Jahr. Aber da waren wir noch etwas kleiner.

Hast du vor, wieder mal hier nach Zürich zu kommen?
Ja, das weiss ich nicht. Es kommt darauf an, weshalb es mich herzieht. Vielleicht wegen dem Ski fahren oder dem Käse. Ich weiss es nicht.

Kannst du uns deine Rolle im Film etwas näher beschreiben?
Ich spiele Chris. Er ist sehr dickköpfig und etwas eingebildet und egoistisch, da er immer nur an sich denkt. Er fokussiert sich nur auf seinen Weg und nicht auf den Weg seiner Mitmenschen. Er steht auch sehr stark unter Druck in seiner Situation. Er wird bedroht, umgebracht zu werden. Damit kommt er natürlich nicht klar. Dadurch hat er so einen starken Druck auf sich, dass er versucht, irgendwie an das Geld zu kommen. In der Geschichte geht es darum, wie er das Geld auftreibt, nachdem der Deal in die Hose gegangen ist und er neun Monate im Gefängnis war.

Findest du auch etwas von dir selber in dieser Rolle?
Weniger eigentlich. Ich bin eigentlich nicht so aggressiv wie er. Ich bin auch nicht eingebildet, glaube ich zumindest. Ich bin eigentlich das komplette Gegenteil von ihm.

Die Fragen stellte Portmann Media

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