Der Videoclip-Regisseurs Nispel lässt wieder eine Gruppe von fünf Jugendlichen ins Verderben stürzen. Jedoch werden sie dieses Mal nicht von Leatherface und dessen Schlachterfamilie mit der Kettensäge verstümmelt oder gar an Fleischerhaken aufgehängt, sondern von einem Mann mit Machete und Hockey-Maske verfolgt.
Der Motorradrebell Clay (Jared Padalecki) macht sich auf die Suche nach seiner verschollenen Schwester Whitney (Amanda Righetti). Im Wald um den Crystal Lake wird er jedoch schon vom lokalen Officer gewarnt. Auf seiner Suche trifft er an einer Tankstelle eine Gruppe von College-Studenten, die sich auf dem Weg zu einem Party-Wochenende befinden. Hier bekommt er sich zugleich mit dem Jock Trent (Travis Van Winkle) in die Haare.
Dass das geplante Weekend am See für die ausgelassenen Hohlbacken nicht so spassig wird, ist absehbar. Der Schnösel entpuppt sich in Papas Feriendomizil als autoritärer Charakter, den vor allem die Sorge umtreibt, dass alles ausser Rand und Band geraten könnte. Gar nicht diszipliniert kiffen sich der Afro-Amerikaner und der Asiate Chewie (Aaron Yoo) die Birne zu, und die Mädchen sollen vor allem sexy durch die Gegend tanzen. Trents Freundin Jenna (Danielle Panbacker) hat genug von den Allüren ihres Freundes und sucht gemeinsam mit dem Eindringling Clay nach der Verschwundenen. Als wäre das nicht schon genug Stress werden die Hedonisten auch noch von Jason Voorhees (Derek Mears) heimgesucht.
Trotz technischem Grossaufwand mit rasanten Schnitten lässt einen der Film ziemlich kalt. Die branchenüblichen Splatterszenen langweilen, der Plot ist voraussehbar, die Charaktere nicht mal primitiv-psychologisch von Interesse. Das Genre der Horror-Remakes scheint vorerst ausgereizt zu sein. Aber Jason wird eh wieder auferstehen.
Teil 2 der Filmkritik: mir zu grausam. Wann gab es denn eigentlich immer Jason im Kino und auf Video?: 1980: Freitag, der 13. (Friday the 13th) – 10 Tote 1981: Freitag der 13. – Jason kehrt zurüc...
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