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Confessions of a Shopaholic - Interview

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Aka Titel:Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin
Land (Jahr): USA (2009)
Genre:Comedy, Romance
Filmlänge:105min
Regie:P.J. Hogan
Kinostart:12.03.2009
 20.05.2009 (Romandie)
 13.03.2009 (Tessin)

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Isla Fisher: «Das ist grossartig»

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Isla Fisher findet, man kriegt eine andere Haltung, wenn man schön hergemacht ist.

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Isla es ist schön, Dich hier in London zu sehen. Wie war das für Dich am Set von Confessions of a Shopaholic, ich nehme an Du wurdest jeden Tag top gestylt und geschminkt?
Ja absolut. Es ist schön morgens aufzuwachen und umgeben zu sein von verschiedenen farbigen Kleidern und Schmuck. Meine Haare und mein Make-up wurden immer perfekt gemacht. Es war einfach das gesamte Paket, das ich geniessen konnte. Es war grossartig.

Wie stark beeinflusst es Deine Performance, wenn Du so speziell angezogen bist? Ich kann mir vorstellen, dass man sich so der Figur schneller näher fühlt.
Ja klar, es hat mir sehr geholfen, die Figur richtig darzustellen. Man kriegt automatisch eine andere Haltung. Wenn man nämlich so schön hergemacht wird und gut aussieht, dann benimmt man sich ganz anders als im richtigen Leben.

Du spielst eine lustige und farbenfrohe junge Frau die ihre eigenen Probleme hat. War es eine grosse Herausforderung sie genau so lustig darzustellen?
Es war schon schwer eine Figur darzustellen, die objektiv betrachtet eigentlich nicht liebenswert oder sympathisch wirkt. Sie ist sehr materialistisch und lügt viel. Aber es ist ihre Gebrechlichkeit die sie schön und interessant macht. Sie lernt ihre Lektionen im Film und sie hat ein grosses Herz. Es ist ja nicht so, dass sie sich extra in diese ärgerlichen Situationen bringt.

Der Film spielt genau zur richtigen Zeit. Der Zeit der Finanzkrise. Ist es nicht komisch in ein Projekt involviert zu sein, das lange vor der Krise gestartet wurde und nun so gut passt?
Ja wir sind wirklich in einer total anderen wirtschaftlichen Lage, als wir das waren, als wir mit den Dreharbeiten begonnen haben. Nur schon der eine Satz im Film von John Goodman, als er sagt, dass wenn die amerikanische Wirtschaft auch mit Billionen von Dollars Schulden überleben kann, dann kann das Rebecca Bloomwood auch. Es ist jetzt sehr bizarr diesen Satz zu hören, da wir ja jetzt wissen dass wir weit mehr als ein paar Billionen Dollar Schulden haben.

Deine Figur durchlebt ihre eigene emotionale Reise im Film. Motiviert Dich das eine solche Rolle anzunehmen, in der man sich weiterentwickelt?
Ja absolut. Ich glaube, jeder Schauspieler schaut sich nach genau diesen Rollen um. Sobald man in das Innere einer Person schauen kann und mit ihr die emotionale Wendungen erlebt. Das ist grossartig. Es ist viel kreativer als einfach nur etwas Oberflächliches zu spielen wie zum Beispiel nur die Freundin von jemandem oder einfach sonst eine normale Person.

Wie einfach war es für Dich, in einer Komödie mitzuspielen? Du hattest ja auch Training bezüglich der Komik und die Linie ist immer sehr dünn zwischen lustig sein und zu viel zu geben.
Da der Film sehr realitätsnah ist, hatte ich nicht das Gefühl, dass ich zu weit gehen könnte. Ich habe daher so weit ich konnte mich komisch angestellt, denn ich dachte umso mehr ich gebe umso lustiger wird der Film. Klar würde ich das bei einem anderen Film nicht so machen und nicht so weit gehen mit meiner Komik.

[Isla Fisher wurde interviewt von Portmann Media]

Hugh Dancy: «Es geht nicht um tiefes Eindringen in die Seelen der Figuren»

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Hugh Dancy würde nicht in einem reinen Frauenfilm mitspielen wollen.

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Hugh es ist schön, Sie hier in London zu sehen. Confessions of a Shopaholic ist ein sehr aufheiternder Film voller Energie. Was ist Dein Eindruck, so von der männlichen Perspektive her?
Ich repräsentiere die männliche Perspektive. Das höre ich gerne (lacht). Von meiner Seite aus, da ich ja selber im Film mitspiele, ist es auch wieder eine andere Ansicht. Aber ich habe bewusst in dem Film mitgespielt, weil ich dachte, das wäre etwas was ich selber auch gerne sähen würde. Ich würde nicht gerne einen Film drehen, welcher nur für Frauen bestimmt ist. Das würde mich nicht interessieren. Ich glaube, wir haben das bestens hinbekommen. Es ist schnell und zum Teil auch etwas die alte Schule enthalten, aber nur in die beste Art davon. Die Schnelligkeit der Dialoge und das Level der Energie sind sehr hochgehalten worden. Das meiste kommt natürlich von Isla Fisher. Ja das ist das Produkt das wir erschaffen haben.

Eigentlich gehen alle Figuren ihre eigenen emotionalen Wege und Reisen. Auch wenn der Film nicht sehr tiefgründig ist, merkt man dies doch.
Das ist ein guter Punkt. Denn genau bei einem Film wie diesem, der sehr leicht und sorgenfrei ist in seiner Art, es geht nicht um tiefes Eindringen in die Seelen der Figuren, da bringt man möglichst viel Engagement in die Figuren hinein, damit sie an Form gewinnen. Meine Figur ist sehr gegensätzlich zu Rebecca. Er widmet sich völlig seiner Arbeit, hat nichts in seinem Leben was ihm sonst wichtig ist. Er kümmert sich hauptsächlich darum den Leuten die Wahrheit über Geld näherzubringen und gibt daher auch diese Zeitschrift heraus. So objektiv betrachtet ist er wirklich das totale Gegenteil von ihr. Klar müssen sie anschliessend irgendeine Brücke finden, die sie doch verbindet.

Auch bei Deiner Figur sieht man schlussendlich, dass Kleider Leute machen.
Ja das stimmt schon. Bei meiner Figur ist es so, dass er sehr seriös und grimmig ist. So wurde er anfangs aufgesetzt. Sie fängt schlussendlich an eine andere Seite an ihm zu sehen und er entspannt sich etwas. Sie schleift ihn irgendwann in einen Laden und er zieht dann auch wirklich einen schönen Anzug an. Er wird durch sie immer lockerer.

Wie hat die Umgebung an den Drehorten geholfen diese Energie hinüber zu bringen?
Ja, die Umgebung hat uns sicher geholfen, denn es hatte viele verschiedene Läden. Doch wo gibt es das schon nicht. Ich glaube es war die Energie die in den Strassen lag und die Aggressivität. Das hat uns schon geholfen. Es war sehr viel los und laut. Man kann sich anschliessend gut eine Person vorstellen, die völlig shoppingsüchtig durch diese Gegend rennt. Es ist eine unglaublich grosse Stadt, geografisch gesehen. Es ergibt sich auch ein schönes Bild wenn man diese junge Frau umherschwirren sieht, die eher klein im Gegensatz zu der Stadt wirkt. Dann sieht es schon eher wie ein Comic aus. Sie ist das Gegenstück der menschlichen Elemente von New York.

[Hugh Dancy wurde interviewt von Portmann Media]

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