Wild Child - Interview
| Land (Jahr): | Frankreich, Grossbritannien, USA (2008) |
| Genre: | Comedy, Romance |
| Filmlänge: | 98min |
| Regie: | Nick Moore |
| Kinostart: | 18.12.2008 |
| Drehbuch: | Lucy Dahl |
| Kamera: | Chris Seager |
Alex Pettyfer: «Die Lippen von Emma waren perfekt.»
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Der Newcomer genoss es den Hahn im Korb zu spielen.
Es ist schön dich hier zu sehen Alex. Du hast angefangen zu schauspielern und man kennt dich langsam. Wie ist das für dich? Dein Leben muss sich in den letzten Jahren sehr geändert haben. Wie fühlt sich das an?
Eigentlich merke ich gar nichts davon. Ist es schlecht so etwas zu sagen? Aber es ist wirklich so, ich merke keinen grossen Unterschied. Aber es ist wahrscheinlich auch gut so, so bleibe ich am Boden.
Es war sicher eine andere Erfahrung diesen Film zu drehen. Im Gegensatz zu «Stormbreaker». Oder wie kann man diese Erfahrungen vergleichen?
Es war wirklich sehr verschieden. Man konnte sich eher etwas zurücklehnen, es war ja auch kein 40 Millionen Actionfilm. Es ist ein fröhlicher Film. Und er ist was er ist und versucht nicht etwas anderes darzustellen. Es ist ein fröhlicher, romantischer Teenie-Film. Es ist von Allem etwas dabei.
Du spielst den Hahn im Korb «Freddie». Die Dreharbeiten waren bestimmt schön für dich?
Ja ich habe es genossen, dass das Set voller Mädchen war. Ich kann nicht klagen. Es war wirklich gut, fantastisch. Da kommt mir eine lustige Geschichte in den Sinn: Wir mussten am ersten Tag eine Szene drehen, in der ich Emma küssen musste. Ich habe noch nie vorher eine solche Szene gedreht und war unglaublich nervös. Sie haben uns in einen Raum gesteckt, ich glaube es war an dem Strand von «Robin Hood». Ich bin mir aber nicht sicher. Es war alles sehr komisch. Jedenfalls mussten wir die Szene in der Mitte des Filmes noch einmal drehen.
Alle sagen es macht keinen Spass die Szenen zu drehen, in denen man Jemanden küssen muss. Aber Du küsst eine Nichte von Julia Roberts. Das kann doch keine so schlechte Erfahrung gewesen sein?
Nein überhaupt nicht. Die Lippen von Emma waren perfekt.
Du hast dich als Model bestimmt schon daran gewöhnt, dass dein Bild auf allen Plakaten zu sehen ist?
Nein, ich bin kein wirkliches Model.
Doch das bist du.
Nein, ich mache das nur fürs Geld. Und auch weil ich Burberry liebe und Armani und viele andere Marken. Ich glaube man gewöhnt sich nie wirklich daran. Es ist eigentlich ähnlich, wie wenn man sich ein Homevideo anschaut. Zum Beispiel eine Geburtstagsparty in der Familie. Und immer wenn du auf der Bildfläche auftauchst, hasst du es deine eigene Stimme zu hören und dich zu sehen. Es ist anders wenn du ein Schauspieler bist. Denn dein Job ist es, jemand anderen zu spielen. Es macht das Ganze etwas einfacher wenn man es anschliessend anschaut. Ich habe ja nicht mich selber gespielt, sondern «Freddie». Und ich hoffe, ich habe es gut hinüber gebracht. Ich bin mir nicht sicher, was denkst du?
Ich fand es sehr gut. Es hat Spass gemacht den Film zu schauen.
Ja wirklich? Danke vielmals. Wie viele Sterne würdest du «Wild Child» geben von eins bis fünf?
Ich würde vier geben. Aber zurück zu dir. Du und Emma ihr steht noch am Anfang eurer Karriere. Hattest du am Anfang Mühe oder bist du einfach ein Naturtalent oder hast das eventuell vererbt bekommen?
Ja klar mein Onkel ist Brad Pitt und von ihm…. Nein, ich mache nur Spass. Ich habe niemanden aus meiner Familie der ebenfalls beim Film tätig ist. Ich glaube ich bin der Erste. Aber auch wenn es so wäre, dann würden sie mir nicht sagen, was ich zu tun hätte. Wenn ich ein Bauarbeiter hätte werden wollen, hätte ich das ebenfalls gekonnt. Oder ein Polizist. Es geht nur darum zu lieben, was man macht. Und ich geniesse es sehr zu schauspielern.
[Alex Pettyfer wurde interviewt von Portmann Media]
Emma Roberts: «Was den Humor und den Sarkasmus angeht, bin ich eigentlich sehr ähnlich wie Poppy.»
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Die Nichte von Julia Roberts begann mit vier Jahren schon Leute zu imitieren.
Es ist schön dich hier zu sehen Emma. Gratulation zum Film. Es ist immer interessant wenn Schauspieler verschiedene Filme drehen und dieser ist wieder etwas ganz anderes. Es muss eine gewisse Anziehung haben Verschiedenes zu drehen?
Ja und ich wollte schon immer einen solchen Film drehen. Er ist von der Art her sehr ähnlich gemacht wie «Clueless» und das ist ein unglaublicher Film. Jeder versucht an diesen Film heranzukommen. Aber es funktioniert nicht. «Wild Child» ist zwar sehr eigen herausgekommen, aber trotzdem vergleichbar mit «Clueless» und den anderen Teenie-Filmen. Er ist genau so witzig. Ich habe wirklich verschiedene Filme gedreht. Und wie du siehst bin ich ganz anders als die Figur, die ich spiele. Im Film hatte ich lange platin blonde Haare und einen unglaublich hellen Teint. Was schrecklich für mich war. Aber ich habe es überlebt (lacht)
Ich fand es sah sehr gut aus an dir.
Ach wirklich? Vielen Dank. Ich habe so sehr gut nach London gepasst, aber als ich zurück nach Los Angeles kam meinten alle, dass ich so krank aussehe und unbedingt in die Sonne gehen sollte.
Deine Figur «Poppy» durchlebt ihre eigene emotionale Reise. Erzähl uns etwas mehr über sie.
Sie ist ein unartiges, verwöhntes Mädchen aus Los Angeles und ihr Vater hat genug von ihr und schickt sie auf ein Internat in England. Dort möchte sie auf keinen Fall bleiben und wird auch fast wieder hinausgeworfen. Um Poppy zu spielen, musste ich mich lustig herausputzen und süsse Kleider tragen. Es ist ein sehr lustiger Film. Ich kann es eigentlich nicht anders erklären. Man hat einfach eine gute Zeit.
Und du musstest deine Haare blond färben. Wie ist es als Blondine, erhält man wirklich mehr Aufmerksamkeit?
Es war eine Perücke, aber pssst. Über den Sommer hatte es an der Schule, an welcher wir drehten, viele Austausch-Schüler. Als ich meine blonde Perücke aufhatte, kamen die Jungs von Spanien und Italien auf mich zu und schenkten mir Blumen und sagten, dass sie mich liebten. Als ich die blonde Perücke abzog, liefen sie einfach an mir vorbei. Es gibt wirklich Dinge, die sich ändern mit blonden Haaren. Ich wurde regelrecht ignoriert mit den braunen Haaren. Aber es ist Okay.
Man lernt also dazu wenn man einmal mit blonden Haaren durchs Leben gegangen ist. Inwiefern bist du ein Wild Child? Wie viel von der Figur «Poppy» findet man wirklich in dir wieder?
Ich glaube in jedem von uns steckt etwas von einem Wild Child. Was den Humor und den Sarkasmus angeht, bin ich eigentlich sehr ähnlich wie Poppy. Manchmal bekomme ich deswegen auch Ärger, denn die Leute merken nicht, dass ich nur Spass mache. Aber ja, was solls.
Was ist das Verrückteste das du jemals gemacht hast?
Jedesmal wenn mich das jemand fragt, habe ich eine grosse Leere in meinem Kopf. Aber es gibt schon etwas, an einem anderen Tag würde ich vielleicht denken, dass es gar nicht so verrückt war, aber es war wirklich sehr lustig. Wir waren in Irland und haben Werbung für den Film gemacht. Wir schlenderten entlang einer Einkaufspromenade und dort gab es eine Kugel, in die man sich hinein setzen konnte und die dich anschliessend weit hinaus schleuderte. Alex und ich wollten es versuchen und er machte den Anfang. Als ich an der Reihe war, bekam ich Angst und wollte wieder aussteigen. Doch Alex sagte, ich solle es einfach machen. Also habe ich es einfach getan. Ich habe geschrien und hatte unglaubliche Angst, aber ich habe es überlebt. Ich glaube das war schon sehr wild. Jedenfalls für mich, denn ich habe Höhenangst.
Du bist noch sehr jung. Wann hast du realisiert, dass die Schauspielerei zu deiner Karriere geworden ist. Gab es da einen speziellen Moment?
Seit dem vierten Lebensjahr habe ich immer andere Leute imitiert und Shows für meine Familie gemacht. Ich bekam in den ersten zehn Jahren sehr viel Aufmerksamkeit. Vor allem von meiner Mutter, ich sagte immer: «Schau mir zu, schau mir zu.» Ich wollte schon immer schauspielern und auftreten. Als ich zehn Jahre alt war, sagte ich zu meiner Mutter, dass sie es mich doch bitte versuchen lassen sollte. Sie meinte immer, ich sei noch so jung, aber schliesslich hat sie mich trotzdem an ein Vorsprechen geschickt. Sie dachte ich würde es bestimmt hassen. Ich habe dann eine Rolle in «Blow» bekommen und sie war gar nicht glücklich darüber. Sie dachte nur, wo führt das alles nur hin? Aber es machte mir grossen Spass und meine Familie unterstützt mich sehr. Ich bin sehr glücklich.
[Emma Roberts wurde interviewt von Portmann Media]
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