| Aka Titel: | Twilight - Biss zum Morgengrauen |
| Land (Jahr): | USA (2008) |
| Genre: | Mystery, Romance, Thriller |
| Filmlänge: | 121min |
| Regie: | Catherine Hardwicke |
| Kinostart: | 04.02.2009 |
| 07.01.2009 (Romandie) | |
| 21.11.2008 (Tessin) |
Robert Pattinson: «Man ist ständig unter Beobachtung.»
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Der junge Schauspieler muss sich mit aufkommender Berühmtheit immer mehr vor Paparazzis schützen.
Es ist schön Dich hier zu sehen. Es muss sehr aufregend für Dich sein so viele Interviews zu geben und in der Welt herum zu reisen. Ist es anstrengend oder macht es immer noch Spass?
Nein anstrengend ist es nicht. Es ist spannend. Ich reise in Städte, die ich schon immer einmal bereisen wollte. Gerne würde ich auch etwas länger bleiben, denn eigentlich sehe ich von der Stadt gar nichts. Das ist etwas nervig. Aber es ist spannend. Es ist auch spannend zu sehen wie der Film beim Publikum ankommt. Wie die Popularität in den verschiedenen Ländern variiert.
Ich glaube jeder war überrascht von dem unglaublichen Erfolg des Filmes. Jetzt bist Du für viele Mädchen zum Objekt der Begierde geworden. Wie gehst Du mit dieser neuen Situation um?
Es ist eigentlich sehr komisch. Denn eigentlich verlieben sich die Leute in die Figur aus dem Buch oder aus dem Film und nicht in mich als Schauspieler. Es könnte also Jeder sein. Das ist wirklich komisch. Irgendwie verbinde ich mich nicht mit den Aussagen der Leute, die sagen, ich liebe es als du das gemacht hast oder das. Aber sicher, es gefällt mir auch. Es ist super. Und ich habe es überhaupt nicht erwartet.
Das Interessante daran ist, dass es keine Schule gibt die Dich auf den Erfolg vorbereitet. Zum Beispiel wie man auf dem roten Teppich entlang schreitet.
Ich glaube viele berühmte Leute machen sich darüber Gedanken. Wenn man jedes Interview und jeden Fan als Individuum und nicht als Ganzes betrachtet, dann ist es eigentlich keine grosse Sache. Wenn man sich auf die einzelnen Personen konzentriert, dann sehen dich die Leute auch so, wie du gesehen werden willst. Es würde nicht funktionieren, wenn man es als Ganzes anschaut. Klar so ist es ermüdender, aber nur so funktioniert es. Viele finden die Interviews komisch und denken sich: „Ich habe doch eigentlich gar nichts zu sagen.“ Ich würde manchmal auch lieber die Fragen stellen als die Antworten geben.
Aber Du hast doch etwas zu sagen. Du sprichst ja die ganze Zeit.
Ja ich weiss es ist schlimm. (lacht) Ich versuche auch die ganze Zeit wieder ruhig zu sein.
Ich habe mir heute auf youtube.com die Ellen Show angesehen, in der Du aufgetreten bist. Es scheint mir als hätte es Dir Spass gemacht. Viele Mädchen haben gekreischt und klar, Ellen hat auch Fragen gestellt. Zum Beispiel: Bist Du noch Single? Und das ist jetzt auch meine Frage… Zu dieser Zeit warst Du noch Single.
Ja das ist aber auch schon zwei Wochen her (lacht). Nein, ich bin immer noch Single.
Gehst Du manchmal auch auf youtube.com und schaust Dir die Sachen von Dir selber an?
Nein aber meine Mutter schickt mir andauernd die neusten Videos. Ich sage ihr immer: «Bitte hör auf damit.» Ich möchte das alles gar nicht sehen. Aber es ist schon sehr komisch. Ich bemerke plötzlich, dass andere Leute wissen, wo ich wohne und so weiter. Komisch ist auch, wenn ich ein Foto von mir sehe, wo ich irgendwo umherlaufe und auf dem Foto sieht es so aus, als wäre der Fotograf direkt vor mir gestanden. Ich habe jedoch überhaupt nicht bemerkt, dass ich fotografiert wurde. Wie hat er das Foto nur gemacht? Solange die Fotografen sichtbar sind und ich weiss, dass ich fotografiert werde, ist es Okay. Dann weiss ich, dass ich nicht ungewollt etwas Peinliches mache. Aber wenn man es nicht weiss… Fotohandys sind die schlimmste Erfindung überhaupt. Das ist das nervigste was es gibt. Man ist ständig unter Beobachtung.
[Robert Pattinson wurde interviewt von Portmann Media]
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