The Wrestler - Interview
| Land (Jahr): | Frankreich, USA (2008) |
| Genre: | Drama |
| Filmlänge: | 115min |
| Regie: | Darren Aronofsky |
| Kinostart: | 26.02.2009 |
| 18.02.2009 (Romandie) | |
| Drehbuch: | Robert D. Siegel |
Mickey Rourke: «Der schwerste und beste Film, den ich je gemacht habe.»
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Der längst Abgeschriebene über sein fulminates Comeback in Darren Aronofskys «The Wrestler».
Wie fühlen Sie sich?
Ich fühle mich gut. Ich bin gestern zwar etwas zu spät ins Bett gekommen, aber ich fühle mich gut.
Bei einem Film wie diesem gibt es sicher einen grossen Rummel?
Ja aber es ist ein Film, auf den ich stolz bin. Ich muss zwar an verschiedene Orte reisen, darüber reden und mich wiederholen. Aber es ist okay, denn ich bin stolz darauf. Es ist der schwerste und beste Film, den ich je gemacht habe. Ich geniesse die Zeit.
Sie haben Ihr ganzes Herz und Ihre Seele in die Figur gesteckt. War es nur so möglich Randy «The Ram» Robinson richtig darzustellen?
Ja es war nur so möglich aus der Figur das Maximum herauszuholen. Vieles bleibt nicht übrig.
Der Film ist eine Metapher dafür was Berühmtheit in dieser Sportart bedeutet. Auch hinter den Kulissen der Sportveranstaltungen. Inwiefern haben Sie die Parallelen zu ihrem richtigen Leben gespürt?
Es gab schon sehr viele Dinge, die mich an mein eigenes Leben erinnerten. Speziell als ich die Dialoge der Szenen am Schluss mit Evan Rachel Wood überarbeitet habe. Sie haben mich die gesamte Szene überarbeiten lassen, und es wurde sehr persönlich und ging mir sehr nahe. Eigentlich wollte ich nicht, dass jeder das sieht. Es war mir fast schon etwas peinlich.
Ich glaube es braucht viel Mut eine Kamera so nahe an sich heran zu lassen. Glauben Sie dies war der Grund, warum der Film so denkwürdig geworden ist?
Ich denke das ist der Verdienst des Regisseurs. Er hat mich gepusht. Wir haben zum Beispiel eine Szene gedreht, in welcher ich mit Evan zu sehen war. Ich denke es ist uns gut gelungen, die emotionale Situation darzustellen. Aber Darren meinte nur: «Machen wir es nochmal». Ich fragte warum und ob er es nicht gut fand. Er meinte, ich solle es einfach noch einmal machen. Und es wurde immer besser. Er sagte zu mir: «Ich möchte dass du Alles gibst. Tu es für mich». Ich hätte nicht einfach alles geben können. Es war die leidenschaftliche Art wie er mit mir arbeitete. Er kennt mich gut und er arbeitete mit mir als wäre er mein Trainer. Es war als würde ich im Ring in der Ecke sitzen und er sagt zu mir: «Gib mir noch eine Runde». Er wusste, wie er mich motivieren konnte.
Sind sie stolz auf die Aussage, dass «The Wrestler» als ihr Comeback bezeichnet wird? Was bedeutet es für Sie?
Ich bin sehr stolz auf den Film. Ich habe Bruce Springsteen einen Brief geschrieben und ihm gesagt, wieviel dieser Film mir bedeutet. Er weiss wie nahe mir die Geschichte und die Figur ging. Er hat sich anschliessend die Zeit genommen das Skript zu lesen und für uns einen wunderschönen Song zu schreiben. Ich bin mir nicht sicher ob Sie ihn schon gehört haben. Es ist ein unglaublicher Song, den er extra für den Film geschrieben hat. Ich bin sehr stolz darauf. Er hat nicht einmal eine Gage dafür verlangt. Von Axl Rose haben wir «Sweet Child O'Mine» bekommen. Dass diese speziellen Leute sich für den Film stark gemacht haben, bedeutete mir sehr viel. Sie haben mir persönlich einen grossen Gefallen getan.
[Mickey Rourke wurde interviewt von Portmann Media]
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