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Alle Kommentare (37) m&m's Movie Charts

Aka Titel:Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers
Land (Jahr): Kanada, Deutschland, USA (2008)
Genre:Action, Adventure, Comedy, Drama, Fantasy
Filmlänge:120min
Regie:Rob Cohen
Kinostart:14.08.2008
 06.08.2008 (Romandie)
 11.07.2008 (Tessin)

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Maria Bello: «Ich bekam das Angebot ein paar Wochen vor meinem vierzigsten Geburtstag.»

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Maria Bello verbrachte Monate mit Schwertkampftraining und Schiessübungen - sie liebte es.

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Maria, ich freue mich sehr, Sie hier in Los Angeles zu sehen. Vom Schauspielerischen her betrachtet, ist dieser Film eine Achterbahnfahrt. Es muss unglaublich Spass gemacht haben, all diese körperlichen Herausforderungen dieser doch ziemlich intellektuellen Rolle zu meistern?
Es hat wirklich extrem viel Spass gemacht, diese Rolle zu spielen. Das war mein Traum, seit ich ein kleines Kind war und romantische Romane über junge Frauen gelesen habe, die Piratenschiffe entern, die Schwerter schwingen, mit Pistolen herumballern und sich in den Kapitän verlieben. Ich bekam das Angebot ein paar Wochen vor meinem vierzigsten Geburtstag. Ich hatte eigentlich schon aufgegeben, denn die Leute sehen mich nicht als Action-Heldin, sondern eher in dramatischen Rollen. Also war es ein riesiges Geschenk von Rob Cohen, dass er mich angerufen und mir diese Rolle angeboten hat. Ich muss sagen, ich konnte von den Actionsequenzen nicht genug kriegen. Ich war wie ein zwölfjähriger Junge in der Spielzeugabteilung. Ich habe Monate mit Schwertkampftraining, Schussübungen und Kampftechniken verbracht. Ich liebte es.

Es ist auch sehr beeindruckend, Sie bei all diesen Stunts zu sehen. Die sind ja vollkommen durch choreographiert, also fast wie ein Tanz. Wie hat sich das angefühlt, über Martial-Arts-Kampfkünste zu verfügen?
Uns war wichtig, dass jede Figur im Film einen anderen Kampfstil hat. Der meiner Figur basiert auf dem japanischen Bujutsu-Schwertkampf. Es war sehr elegant, fast wie ein Tanz. Ich musste sehr darauf achten, dass ich nicht wie ein roher Strassenkämpfer rüber kam, sondern eine gewisse Eleganz bewahren konnte. Das zu bewerkstelligen war etwas vom schwersten. Ich war gut darin die harten Sachen zu machen, aber die Eleganz darin musste ich erst noch finden.

Nicht alles im Film basiert auf historischen Fakten, aber es gibt schon gewisse wahre Dinge, wie zum Beispiel die früheren Herrscher in China und die Terrakotta-Armee. Erzählen Sie uns mehr darüber.
Regisseur Rob Cohen ist ein enormer Bewunderer der chinesischen Kultur und ihrer Geschichte. Er hat viel davon in diesen Film mit einfliessen lassen und zeigt China von seiner schönsten Seite. Ich bin nun völlig gespannt, wie die Welt nach Peking zu den olympischen Spielen schauen wird, um sich selbst davon zu überzeugen, wie nett die Menschen sind und wie schön sich die Landschaften präsentieren.

Sie haben bestimmt an tollen Orten gedreht, mussten aber wohl auch viel im Studio machen. Wie fühlt sich das an, wenn man eigentlich gerne draussen auf dem Land wäre, aber doch im Studio drehen muss?
Nun, wir haben vier Monate in Montreal gedreht und dann noch zwei Monate in China. Aber die Sets waren so toll in Montreal. Zum Beispiel die grosse Grabkammer von Michelle Yeoh. Das war so wunderschön und es war, als würden wir in einen Tempel kommen. Aber es war trotzdem kein Vergleich zu den Drehs in der Wüste ausserhalb von Peking mit der grossen Mauer und dem riesigen Kopf von Jet Li.

[Maria Bello wurde interviewt von Portmann Media]

Brendan Fraser: «Man muss sich mit irgendetwas identifizieren können.»

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Der Action-Held findet die China Story eine tolle Ausgangslage für einen Mumien-Film.

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Brendan, es muss toll gewesen sein, ein Teil dieses Films gewesen zu sein. Vor allem, weil Sie in den geschichtlichen Hintergrund eintauchen konnten. Es war bestimmt auch interessant zu sehen, welches wirklich Fakten waren und was für den Film erfunden worden ist.
Dieser Film basiert auf archäologischen Funden. Es geht um die Terakotta-Krieger, die bisher in Filmen nicht zu sehen waren. Man weiss nur sehr wenig über ihre Entstehung und für uns hat sich die Frage gestellt, ob es vielleicht nicht irgendwas Unheimliches mit diesen Soldaten auf sich haben könnte. Eine tolle Ausgangslage für einen Mumien-Film, allein mit dem Unterschied, dass jetzt alles in China stattfindet, wo Rick und Evelyn O'Connell neue Abenteuer erwarten.

Ist es das, was Sie schliesslich davon überzeugt hat, einen neuen «Mummy»-Film zu machen? Dass es zwar noch ein «Mummy»-Film ist, aber trotzdem ein frischer Wind durch die ganze Sache weht?
Ja. Ich finde es wichtig, dass der Film in China spielt. Es ist genug Zeit vergangen seit den beiden letzten Filmen und wir konnten ein komplett neues Projekt in Angriff nehmen. Man muss die anderen beiden Filme nicht gesehen haben, um diesen zu geniessen. Wir wollten die Figuren auch ein wenig älter werden lassen. Dazu kommen noch die besten Spezialeffekte, die wir machen konnten. Ich hoffe, dass das Publikum diese Mischung geniessen wird. Dazu kommt natürlich noch der neue Regisseur Rob Cohen. Er ist es sich gewohnt grosse, schnelle Filme zu machen wie «The Fast and the Furious» oder «xXx». Als junger Mann hat er übrigens in Harvard chinesische Archäologie studiert. Also ist dieser Film wahrscheinlich ein Stück Leidenschaft für ihn. Ich muss sagen, wenn wir zurückschauen, sind wir sehr zufrieden mit dem, was wir gemacht haben (grinst).

Es ist auch sehr interessant, wie sich das Hauptfigurenpaar im Laufe der Jahre entwickelt hat und wie sie schon fast teilpensioniert sind. Man muss auch in so grossen Blockbusterfilmen ein Auge auf die Charakterentwicklung haben, nicht wahr?
Da bin ich komplett einverstanden. In der grossen, weiten Filmwelt wurden schon derart realistische Spezialeffekte gezeigt, dass das ganze beinahe langweilig wirkt. Man muss sich mit irgendetwas identifizieren können. Hier z.B. sieht man Vater und Sohn, die sich ständig in die Haare kriegen und erst die Mutter weist die beiden zurecht. Man kennt das und hat das Gefühl, man selbst könnte jetzt dort sein, herumstreiten, Spass haben, ein paar Tote erwecken und mal schnell die Welt retten.

[Brendan Fraser wurde interviewt von Portmann Media]

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