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Der Glaube kann digitale Löwen versetzen

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Die zweite Verfilmung der siebenteiligen Fantasy-Welt von C. S. Lewis: Wie schon im ersten Teil versucht Regisseur Andrew Adamson, die epische Grösse der «The Lord of the Rings»-Trilogie zu erreichen, verliert dadurch aber die Lockerheit der Vorlage.

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«Prince Caspian» setzt nach «The Lion, the Witch and the Wardrobe» ein. Während im Buch zuerst die Pevensie-Kinder nach Narnia gezaubert werden, führt der Film zunächst in das Schicksal von Prinz Caspian (Ben Barnes) ein. Er ist der Neffe von Lord Miraz (Sergio Castellitto) und rechtmässiger Anwärter auf den Thron von Narnia. Doch Miraz will selber König werden. Als ihm seine Frau einen Sohn zur Welt bringt, muss Caspian flüchten. In den Wäldern von Narnia stösst der Prinz auf die Zwerge Trumpkin (Peter Dinklage) und Nikabrik (Warwick Davis) sowie einen sprechenden Dachs.

Als Caspian in das magische Horn bläst, stossen wir zu Lucy Pevensie (Georgie Henley), die mit ihren Geschwistern Peter (William Moseley), Susan (Anna Popplewell) und Edmund (Skandar Keynes) in London den vergangenen Abenteuern nachtrauert. Plötzlich landen sie an einem Strand und stellen fest, dass sie wieder zurück in Narnia sind. Doch während die Kinder gerade einmal um ein Jahr alterten, sind in Narnia 1300 Jahre vergangen. Vom Schloss Cair Paravel sind nur noch Mauerreste vorhanden. Da müssen sie Trumpkin das Leben retten. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zu Caspian, um den inzwischen zum König gekürten Miraz zu entmachten.

Narnia kann als Gegenentwurf zur agnostischen Erzählung des katholischen J.R.R. Tolkien aufgefasst werden. Während sich Tolkien immer gegen eine Interpretation seiner Geschichte als Metapher sträubte, ist die Erzählung von Lewis voller christlicher Allegorien. Am deutlichsten sind diese in der vom Löwen Aslan verkörperten Gottfigur erkennbar. In «The Lion, the Witch and the Wardrobe» opfert sich Aslan für das Wohl von Narnia, in «Prince Caspian» kämpfen die Hauptfiguren mit dem schwindenden Glauben an Aslan. «Prince Caspian» kann aber dennoch nicht einfach auf eine Bibelstunde reduziert werden.

Regisseur Andrew Adamson hat mit Christopher Markus und Stephen McFeely die Handlung der Vorlage umgestellt und verdichtet. So entfällt etwa die umfangreiche Rückblende auf die Jugend von Caspian, und die Flucht von Caspian wird dem ersten Kontakt mit den Pevensies sogar vorangestellt. An den meisten Veränderungen ist nicht viel auszusetzen. Wer aber die Verspieltheit der Bücher geliebt hat, wird von der Ernsthaftigkeit der Verfilmung ernüchtert werden. An die Stelle fröhlicher Feste treten im Film häufig in die Länge gezogene Schlachten.

Der Aufwand an Ausstattung und visuellen Effekten ist in fast jeder Szene zu erkennen, doch im Vergleich zu Peter Jacksons «The Lord of the Rings» unterliegt «Prince Caspian» in jeder Einstellung. Episch soll das ganze aussehen, doch Adamson verliert in den unnötig aufgeblasenen Schlachtfeldern immer wieder die Orientierung. So ist «The Chronicles of Narnia: Prince Caspian» ein erzählerisch verkrampfter, hauptsächlich durch technische Aspekte auftrumpfender Fantasy-Film. [Thomas Hunziker]

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m&m's Arieh: super fortsezung von Narnia teil 1...
m&m's Stefanie: diese fortsetzung hat meine ansprüche erfüllt. ist...
m&m's Tuvok: Die Crew und die Technik, alles was so Meinungen b...
m&m's Tuvok: • Miraz nannte sich vom Anfang des Buches an...
m&m's Tuvok: Ja endlich wieder ein 2. Teil, endlich ein Film de...