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Sunshine Cleaning - Filmkritik

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Zwei Schwestern retten einen Film

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Es gibt vieles, was einen durchschnittlichen Film zu einer sehenswerten Angelegenheit machen kann. Eine originelle Geschichte beispielsweise, die außergewöhnliche Bildsprache oder auch einfach eine starke Emotion. Und manchmal sind es eben die Schauspieler, die aus einer Produktion das meiste herausholen.

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Im Falle von «Sunshine Cleaning» sind das Amy Adams, jüngst für «Doubt» zum zweiten Mal für den Oscar nominiert, und Emily Blunt, seit «The Devil Wears Prada» eine der begehrtesten Newcomerinnen Hollywoods. Sie spielen in dem Film von Christine JeffsSylvia») die Schwestern Rose (Adams) und Norah (Blunt) Lorkowski, die ein höchst unterschiedliches Paar abgeben. Ex-Cheerleaderin Rose ist eine alleinerziehende Mutter mit sonnigem Gemüt, die sich mit Putzjobs über Wasser halten muss. Norah hingegen ist eher das schwarze Schaf der Familie, was sich schon am dunkeln Augen-Make-up, den Tattoos und der Zigarette in der Hand erkennen lässt.

Weil Rose davon träumt, ihrem Sohn (Jason Spevack) eine gute Ausbildung zu bezahlen, kommt sie auf die Idee, unternehmerisch tätig zu werden - und gründet eine Reinigungsfirma, die Tatorte säubert und Sondermüll entsorgt. Norah kommt als Unterstützung mit an Bord, offenbart schließlich eigene dunkle Geheimnisse aus ihrer Vergangenheit und irgendwann hält natürlich auch der Titel gebende Sonnenschein Einzug im Leben der beiden Schwestern.

So routiniert-formelhaft wie sich die Inhaltsangabe liest, kommt die Tragikomödie der Neuseeländerin Wells auch tatsächlich daher. Vor allem aber ist für keinen Moment zu übersehen, welcher Film hier Pate stand. Die Parallelen zum atmosphärisch ganz ähnlichen Überraschungshit «Little Miss Sunshine», für den dieselben Produzenten verantwortlich zeichneten, können jedenfalls nicht zufällig sein.

Hier wie dort ist New Mexico Ausgangsort der Handlung, dominieren warme, ins Orange gehende Farben und spielt schließlich ein klapperiges Fahrzeug (statt des VW Busses dieses mal ein alter Lieferwagen) eine zentrale Rolle. Ach, und natürlich ist das noch das putzige Kind mit den großen braunen Augen, dem auch dieses Mal ein von Alan Arkin (für «Little Miss Sunshine» sogar mit dem Oscar ausgezeichnet) gespielter alter Mann auf der Suche nach verloren gegangenen Träumen zur Seite steht.

Das alles wäre kaum mehr als relativ simpel und lieblos zusammengestückeltes Independent-Kino der typischen US-Art, wären da nicht die beiden Protagonistinnen. Adams und Blunt versprühen, trotz ihrer im Schematischen verhaftet bleibenden Rollen, derart viel Charme, Witz und authentische Wärme, dass man sich an ihnen kaum satt sehen kann. Wer noch Zweifel daran hatte, dass diese beiden zum Besten gehören, was Hollywood derzeit an aufstrebende Schauspielerinnen zu bieten hat, wird gerade angesichts dieses sonst eher mäßigen Films eines besseren belehrt. [Patrick Heidmann]

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m&m's Klaus: ein schöner kleiner Film mit liebenswerten Persone...
m&m's Monika: .... Allen Arkin spielt den Opa....
m&m's Monika: Ich war von dem Film enttäuscht. Man merkt ihm zu ...