Speed Racer - Interview
| Land (Jahr): | USA (2008) |
| Genre: | Action |
| Filmlänge: | 128min |
| Regie: | Andy Wachowski |
| Larry Wachowski | |
| Kinostart: | 08.05.2008 |
| 18.06.2008 (Romandie) |
Emile Hirsch: «Es war ein gutes Casting, eine gute Crew... Einfach gute Leute.»
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Nach «Into the Wild» ist der Schauspieler nun in «Speed Racer» bei uns zu sehen.
Emile, es freut mich sehr, Sie zu sehen. Wir sind hier, um über Speed Racer zu sprechen. Sie haben noch nie einen so grossen Film wie diesen gemacht. Wie war das im Vorfeld für Sie? Braucht es für einen solchen Blockbuster etwas anderes als in kleineren Filmen?
Nein, Filme sind Filme. Ich mag den Film und liebe die Regisseure. Wenn man zu viel über solche Dinge nachdenkt, macht man alles nur unnötig kompliziert.
Die Special-Effects machen einen grossen Teil dieses Filmes aus. Aber die Figuren haben auch die Chance, ihre eigene emotionale Reise zu machen. Das muss ein Vergnügen gewesen sein.
Oh ja. Das ist nicht selbstverständlich, bei einem Film, der so viel Wert auf die visuellen Effekte legt, wie dieser. Da aber die Regisseure Andy und Larry Wachowski am Werk waren, die mit visuellen Effekten wirklich umgehen können, war das kein Problem. Die Tatsache, dass sie sich Zeit genommen haben, um die Figuren zu entwickeln, war der Zuckerguss auf der Torte. Es ist aber wirklich wichtig für einen solchen Film. Wir alle - John Goodman, Susan Sarandon, Christina Ricci, Matthew Fox und ich - wurden zu einer richtigen Familie.
Das habe ich letztes Jahr auch gespürt, als ich die Dreharbeiten in Berlin besucht habe. Das Haus mit seiner warmen Atmosphäre schien offen für jedermann zu sein. Dieses Set hat bestimmt viel ausgemacht.
Ja, wissen Sie, es war ein gutes Casting, eine gute Crew... Einfach gute Leute.
Und auch gute Schauspieler. Ich finde es heutzutage wichtig, dass mehr gute Schauspieler zusammen in Blockbustern mitspielen, denn sie machen den Film besser.
Ja, ich weiss nicht, ob das ein neuer Trend ist, aber es scheint mehr und mehr zu kommen. Fast alle Schauspieler, die ich mag, sind in einem Blockbuster zu sehen. Nehmen wir nur einmal «Iron Man»... Ich bin ein riesiger Fan von Jeff Bridges, Robert Downey Jr. und Gwyneth Paltrow. Das ist einfach eine unglaubliche Besetzung.
Es fühlt sich fast so an, als könnte man die Schauspieler, die man im Theater sieht, auch zusammen in einem Blockbuster bewundern.
Zum Glück ist das so. Denn wenn in Blockbustern nur Schauspieler mitmachen würden, die ich nicht mag, dann wären die Filme manchmal wohl ziemlich langweilig.
[Emile Hirsch wurde interviewt von Portmann Media]
Christina Ricci: «Ich bin sehr leicht zu beeindrucken.»
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Die Schauspielerin stand bei «Speed Racer» zum ersten Mal für die Wachowski-Brüder vor der Kamera.
Christina, es freut mich sehr, Sie zu sehen. Wir sind hier, um über Speed Racer zu sprechen. Wenn man in Ihrer Filmographie zurückblickt, sieht man, dass Sie bereits mit Regisseuren zusammengearbeitet haben, die immer eine ganz spezielle Vision haben. So zum Beispiel Tim Burton, Woody Allen und Ang Lee. Das sind alles grosse Namen. War es für die Wachowski-Brüder also schwierig, Sie zu beeindrucken?
Nein, ich glaube nicht. Ich finde, ich bin sehr leicht zu beeindrucken. Ich bin sehr beeindruckt von Menschen, die freundlich sind und wirklich wundervolle menschliche Wesen. Wenn darauf dann noch grosse Visionäre oder unglaublich intelligent oder witzig sind, dann bin ich völlig hin und weg. Larry und Andy waren sehr beeindruckend. Ich wollte es so sehr, dass sie mich mögen, dass ich unglaublich nervös war vor den ersten Dreharbeiten.
Das ist komisch, dass Sie nach so vielen Jahren des Schauspielerns immer noch so nervös sind.
Ich weiss, ich weiss... Sie waren die ersten Regisseure, bei denen es mir wirklich wichtig war, dass sie mich mögen. Ich war wirklich sehr nervös.
Gibt es ein bestimmtes Gefühl, wenn Sie beginnen, einen Film wie diesen zu machen? Nicht nur, weil jeder Speed Racer mag, sondern auch, weil Sie wissen, dass es ein Film wird, wie es noch keinen vergleichbaren gibt.
Die Leute haben sehr viel darüber gesprochen. Darüber, dass sie Dinge gemacht haben, die noch nie zuvor gemacht worden sind. Ich selbst liess das einfach ein wenig an mir vorbeiziehen. Ich hörte zwar zu und sagte immer, dass das interessant ist, aber ich habe nie wirklich verstanden, was sie gemeint haben. Erst als ich den fertigen Film mit all seinen visuellen Effekten gesehen habe, konnte ich mir vorstellen, worüber sie die ganze Zeit gesprochen haben. Ich konnte einfach nicht fassen, wie dieser Film aussieht. Es ist unglaublich.
[Christina Ricci wurde interviewt von Portmann Media]
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