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Sex and the City - Interview

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Land (Jahr): USA (2008)
Genre:Comedy, Romance
Filmlänge:144min
Regie:Michael Patrick King
Kinostart:29.05.2008
 28.05.2008 (Romandie)
Drehbuch:Michael Patrick King

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Kim Cattrall: «Nach all diesen Jahren wieder in diese Rolle zu schlüpfen, war wie nach Hause zu kommen.»

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Die Schauspielerin arbeitet auch als Schriftstellerin und hat schon drei Bücher veröffentlicht.

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Kim, es freut mich, Sie hier in New York zu sehen. Es ist toll, den Film gerade hier zu zeigen, nicht wahr?
Ja, es ist sehr aufregend.

Die Stadt New York selbst war immer ein grosser Teil der Serie und hat auch im Film einen ansehlichen Part. Samantha zieht im Film aber an die Westküste. Erzählen Sie uns mehr darüber.
Konnten Sie sich vorstellen, dass sie New York je verlässt? Gott sei Dank ist es nicht von Dauer. Am Ende der TV-Serie sieht man, dass Samantha versucht, monogam zu leben. Unter dieser Voraussetzung hat sie in den vier Jahren, in denen wir sie nicht gesehen haben, ihr Appartement - in New York ist das etwas Schockierendes - und ihr Geschäft aufgegeben. Und das nur für die Liebe. Sie ist an einen komplett anderen Ort gezogen, nach Hollywood an den Malibu Beach. Da fragt man sich schon, ob das die Samantha ist, die man kennt. Aber sie bleibt sich in der Hinsicht treu, dass sie, wenn sie sich etwas vorgenommen hat, das auch wirklich durchzieht.

Samanthas Part war wichtig für die Serie. Sie war ein grosser Teil unseres Lebens. Was ich an ihr sehr mag - und das unterscheidet sie stark von beispielsweise Carries Charakter - ist das unvorhersehbare.
Das ist wahr, sie ist ein Original (lacht).

Was fühlen Sie, wenn Sie das Drehbuch lesen und sehen, was Samantha wieder alles durchmachen muss? Überrascht Sie das auch?
Manchmal überrascht es mich und manchmal schockiert es mich sogar. Ich bin dann manchmal schon ein wenig verängstigt, denn ich bin nicht Samantha und sie ist furchtlos. Da macht man halt diese Szenen, wie die wo mein ganzer Körper mit Sushi bedeckt ist oder ich mit einem viel viel jüngeren Mann zusammen bin. Ich glaube aber, dass ich ihre Stimmung spüre. Ich glaube, sie lebt ihr Leben so, wie viele nur davon träumen können. Diese Figur zu spielen, war sehr erfreulich. Nach all diesen Jahren wieder in diese Rolle zu schlüpfen, war wie nach Hause zu kommen.

[Kim Cattrall wurde interviewt von Portmann Media]

Sarah Jessica Parker: «Es ist ein Film mit viel Freude, guten Lachern und frechem Benehmen. Das Grundthema ist aber erwachsener geworden. »

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Exakt zehn Jahre nach der ersten Staffel der TV-Serie kommen Carrie und ihre Freundinnen ins Kino.

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Sarah Jessica, «Sex and the City» kommt nun auch ins Kino. Das muss sehr speziell sein für Sie.
Ja, es ist sehr speziell, einfach unglaublich. Wir können unser Glück kaum fassen und sind sehr nervös und aufgeregt. Es ist toll, nach so langer Zeit hier zu sitzen und über den Film zu sprechen.

Die Figuren der Serie sind an einem Punkt angelangt, wo es eine Veränderung braucht. Genau das deckt der Kinofilm ab. Erzählen Sie uns mehr über diesen Wechsel.
Nun, wir wussten, dass wir nicht zurückkommen und eine Geschichte über vier Frauen erzählen können, die immer noch durch New York ziehen, sich betrinken und nach sexueller Befreiung suchen. Das würde die Veränderungen im Leben der Frauen nicht reflektieren. Menschen werden nun mal reifer. Wir wollten eine Geschichte darüber erzählen, wie es ist, endlich erwachsen zu werden. Den Kontrast dazu bildet die Figur von Jennifer Hudson, die fast nur über die Liebe redet. Es ist immer noch ein Film mit viel Freude, guten Lachern und frechem Benehmen. Das Grundthema ist aber erwachsener geworden.

Es gibt aber auch sehr viele Emotionen. Vor allem im Verhalten der vier Freundinnen untereinander, als ihnen klar wird, was es heisst, eine eigene Familie zu haben. Wie ist das für Sie? Das kommt Ihrem echten Leben bestimmt näher.
Ja, wir haben untereinander viel über die Freundschaft der vier Frauen gesprochen. Wie man sehen kann, funktioniert die Freundschaft zwischen Samantha, Miranda, Charlotte und Carrie jetzt auf einer anderen Ebene. Sie sind an einem Punkt angelangt, wo jede die Komplexität ihrer eigenen Persönlichkeit erkennt und damit klar kommen muss. Ich bin sehr froh, dass unser Regisseur Michael Patrick King intelligent genug war, diese Geschichte richtig zu erzählen.

Der Film dreht sich um die Beziehung von Carrie zu ihrem Umfeld, aber immer auch um ihre Beziehung zu sich selber und wie sie aus ihren Erfahrungen lernt und ihr komplexes Leben meistert. Das Märchenhafte Leben für sie ist definitiv vorbei.
Ja, deswegen überrascht es sie so sehr, als sie Jennifer Hudsons Figur trifft, die nur wegen der Liebe nach New York gekommen ist. Es ist sehr lange her, seit Carrie so etwas gehört hat. Carrie sieht die Dinge eigentlich viel linearer, aber sie muss einsehen, dass es im Leben manchmal vier Schritte vorwärts und dann wieder neun rückwärts geht. Ich liebe das.

[Sarah Jessica Parker wurde interviewt von Portmann Media]

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