High School Musical 3: Senior Year - Interview
| Land (Jahr): | USA (2008) |
| Genre: | Musical |
| Filmlänge: | 120min |
| Regie: | Kenny Ortega |
| Kinostart: | 23.10.2008 |
| 22.10.2008 (Romandie) | |
| Drehbuch: | Peter Barsocchini |
Zac Efron: «Ich fühlte mich als Teil von etwas Grossartigem.»
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Zac Efron besuchte als Kind schon fast jedes Musical.
Es ist schön Dich hier zu sehen Zac. Es ist jetzt der fünfte Stop eurer Tour und ich habe soeben mit den Leuten von Disney gesprochen, wie verrückt das Alles für euch sein muss. Es ist eine richtige Menschenmasse die euch verfolgt.
Ja, es ist unglaublich.
Wann hast Du wirklich realisiert, dass «High School Musical» zu mehr als nur einem Phänomen wurde?
Das erste Mal als ich dies alles realisierte, war als wir die Welt bereisten und die Fans sahen. In den verschiedenen Ländern, überall in Europa, haben wir einen Weg gefunden den Fans «High School Musical» näher zu bringen.
Ich habe den Film gestern gesehen und man kann sich dabei schön zurück lehnen und die aufbauende Stimmung geniessen. Wie war das, als Du den Film gedreht hast, hast Du diese Stimmung auch so erlebt?
Absolut. Ich habe immer schon gesagt, dass Musicals etwas Besonderes sind. Ich habe das schon sehr früh erkannt, denn als ich klein war besuchte ich fast jedes Musical. Die Möglichkeit aufzutreten und dieses Gefühl wieder an die Kinder zurückzugeben: Das ist ein unglaubliches Gefühl.
Als Troy musst Du in «High School Musical» viele verschiedene Entscheidungen treffen. Inwiefern hast Du Deine eigenen Erfahrungen einfliessen lassen? Gibt es Parallelen zwischen Deinem Leben und dem von Troy?
Ja sicher gibt es Parallelen. Ich war auch auf der High School und habe den Abschluss gemacht. Ich weiss wie schwer es ist die richtige Balance zwischen den Freundschaften zu finden und mit dem Druck umzugehen, den man spürt.Speziell im letzten Jahr. Man verlässt eine kleine Welt und wird erwachsen und manchmal fühlt man sich noch nicht richtig bereit zu gehen. Alle «High School Musical»-Charaktere haben diese Probleme. Im Speziellen Troy, er hat eine schwere Entscheidung zu treffen.
Der Film ist jetzt auf der grossen Leinwand zu sehen und es wird international viel Werbung gemacht. Wird dadurch der gesamte Umfang viel grösser?
Ja definitiv. Es ist viel durchdachter als vorher. Leute kommen auf uns zu und sagen: «Ihr seid jetzt erwachsen.» Das ist schön zu hören. Wir wollten schon immer, dass sich «High School Musical» so entwickelt. Als wir hörten, dass wir auf die grosse Leinwand kommen, war das die ganze Motivation, die wir brauchten. Wir haben wirklich alles gegeben und alles in den Film gesteckt. Ich hoffe wirklich die Leute geniessen den Film.
Es ist sicher sehr schwer gleichzeitig zu singen, tanzen und zu schauspielern. Manchmal hast Du einen Basketball in der Hand aber Du musst trotzdem noch singen. War das sehr schwer für Dich?
Ich habe immer schon in Musicals mitgespielt aber da war die Choreographie normalerweise sehr einfach. «Die Hände hoch und dann wieder runter.» Das war wirklich nicht schwer. Aber die Choreographie für «High School Musical» und speziell für «High School Musical 3: Senior Year» war sehr kompliziert. Nach jedem Tag waren wir körperlich völlig am Ende. Dein Körper fühlt sich an, als würde er auseinander fallen. Ich kann nur nochmals betonen, dass wir wirklich alles gegeben haben. Im Speziellen während den Tanzszenen.
Während den Tanzszenen haben die Mädchen hohe Schuhe an. Was war bei euren Kostümen die Herausforderung?
Tanzen in einem Anzug ist auch nicht immer einfach. Man hat diese Schulterpolster, die schon ein bisschen einschränken. Das war wahrscheinlich der schwierigste Teil. Und unsere Schuhe sind auch nicht sehr bequem. Natürlich nicht zu vergleichen mit den hohen Schuhen der Mädchen.
Das Singen ist ein wichtiger Teil im Film. Wie verändert sich das Schauspielern, wenn man sich auf diese andere Art ausdrückt?
Wir alle von «High School Musical» haben Glück uns auf diese Art auszudrücken zu können. Wir haben vorher alle verschiedene Sachen ausprobiert. Ich habe auch in Filmen mitgespielt, die keine Musicals waren. Und ich muss sagen, wenn man zurück kommt zu «High School Musical», ist es wirklich eine Herausforderung am ersten Tag. Vor allem zu singen, weil singen wirklich etwas ganz anderes ist, als einfach nur zu schauspielern. Ich glaube, dass es schön ist gute Dialoge zu haben aber wenn ein Schauspieler leidenschaftlich über etwas singt, dann wirkt das magisch.
Hattest Du während der Arbeit zu «High School Musical» genug Zeit für Dein privates Leben? Oder war es unmöglich dies unter einen Hut zu bringen? Du warst ja so nahe bei den Leuten, fast schon zu einem Teil ihrer Familie geworden.
Es ist eine Ehre. Ich fand das überhaupt kein Problem. Ich fühlte mich als Teil von etwas Grossartigem. «High School Musical» bedeutet den Kindern sehr viel. Es ist schwer da gegenüber skeptisch zu sein, denn es repräsentiert so viele Kinder, die sich damit identifizieren können. Es war für mich ein grosses Vergnügen. Nichts als ein Vergnügen.
[Zac Efron wurde interviewt von Portmann Media]
Vanessa Hudgens: «Die grösste Herausforderung war die verschiedenen Tänze zu lernen.»
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Die Schauspielerin hatte vor allem Mühe den unüblichen Walzer einzustudieren.
Es ist schön Dich hier in London zu sehen Vanessa. Es ist jetzt der fünfte Stop eurer Tour und Du must überwältigt sein. Macht es Spass die vielen Fans zu treffen?
Ja es macht unglaublichen Spass. Das ist der beste Teil unserer Tour, die Fans zu treffen. Und ich liebe London, ich bin hier schon so oft gewesen. Es ist wie eine zweite Heimat.
Auf eurer Tour trefft Ihr Fans aus verschiedenen Nationen an. Sie sprechen eine andere Sprache und kleiden sich auch anders für das «High School Musical» ein. Wie nimmst Du diese Unterschiede war?
Der eigentliche Unterschied ist die Sprache. Aber überall wo wir hinkommen, sind alle sehr enthusiastisch. Und die Fans so begeistert zu sehen, das begeistert uns ebenfalls. Es ist immer wieder ein unglaubliches Gefühl diese Premieren zu besuchen.
«High School Musical» ist zu einem internationalen Phänomen geworden. In welchem Moment hast du realisiert, wie gross die ganze Sache geworden ist?
Es ging alles sehr langsam. Es gab keinen speziellen Moment. Es ist unüblich, dass ein solches Projekt zu einem solchen Phänomen wird. Es waren verschiedene Sachen: Wir machten einen Sprung in den Billboard-Charts von 90 auf 3, was vorher nur die Beatles geschafft haben. Solche kleinen Sachen, wobei das nicht unbedingt kleine Sachen sind. In diesen Momenten schaue ich zurück und frage mich, ob dies tatsächlich passiert.
Du musstest bei diesem Film gleichzeitig schauspielern, tanzen und singen. Zugleich musstest Du eine junge Frau spielen, die sehr emotionale Wege durchgeht. Wie war diese spezielle Schauspielerfahrung für Dich?
Es machte grossen Spass. Ich habe schon als ich klein war viele Musicals besucht und liebe sie einfach. Gleichzeitig zu schauspielern, zu tanzen und zu singen war für mich eigentlich kein Problem. Ich hatte den Vorteil, da ich schon mit Musicals aufgewachsen bin.
Was war das Schwierigste für Dich? Tanzen und schauspielern zur selben Zeit? Oder tanzen in hohen Schuhen? Es muss doch eine Herausforderung für Dich gegeben haben?
Ehrlich gesagt meinte unser Regisseur Kenny Ortega, dass ich besser tanzen würde, wenn ich hohe Schuhe anhätte. Er habe noch nie eine Frau gesehen, die so gut in hohen Schuhen tanzen könne. Aber die grösste Herausforderung war die verschiedenen Tänze zu lernen. Speziell in diesem dritten Teil, als wir den Walzer tanzen mussten. Es ist einfach so unüblich. Aber wir hatten Kenny und Chucky, unseren Choreographen, ständig um uns und sie haben uns geholfen. Aber dies war definitiv der schwierigste Teil.
War es dieses Mal umfangreicher und komplizierter, weil das Projekt einen so viel grösseren Rahmen angenommen hat?
Ja sicher. Wir haben uns aber auch immer wieder versichert, dass wir genügend Zeit und Bemühungen investierten. Für viele Sachen, für die wir früher 2 Wochen geprobt haben, nahmen wir uns für den dritten Teil bis zu 5 Wochen Zeit. Wir wollten einfach dass «High School Musical» wieder dieselbe grosse Beachtung erhält. Wir hatten die unglaublichste Zeit zusammen auf dem Set. Es war eine sehr kreative Energie zu spüren, die uns richtig vorangetrieben hat.
Im Film geht es nicht nur um Entertainment. Es geht auch um das Thema, wie junge Erwachsene anfangen Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen und um den Wandel, den sie durchmachen müssen. Wie wichtig sind diese Themen für Dich?
Für mich sind diese Themen sehr wichtig. Ich glaube «High School Musical» steht mir genau aus diesem Grund so nahe. Die Kinder können sich damit identifizieren und schauen zu uns hoch. Der Film beinhaltet nicht die harten Themen der High School, wie Drogen, Sex und Gewalt. Es geht eher um die verschiedenen Lebenserfahrungen, die man macht. Die Kinder gehen momentan genau durch diese Zeit und können sich daher sehr gut damit identifizieren.
Welche Reaktionen hast Du von Leuten erhalten die den Film gesehen haben? Haben sie ihn genossen und konnten sie eventuell auch etwas daraus lernen?
Es kam einmal ein Mädchen auf mich zu und sagte, dass sie immer so ängstlich gewesen sei, jemandem zu erzählen, dass sie gerne singe. Aber nachdem sie «High School Musical» gesehen habe, sei sie mutig genug gewesen bei der Schulaufführung mitzumachen. Zu wissen, dass wir anderen Menschen Mut machen, ihre Träume zu erfüllen und für ihre Sache einzustehen, das ist unglaublich.
Ihr dreht zum einen die verschiedenen Schauspielszenen, danach zeichnet ihr die Musik dazu auf und müsst schliesslich das Ganze noch zusammen mixen. Wie viel mal habt ihr gewisse Szenen mehrfach drehen müssen?
Viele Male. Im Speziellen die Tanzszenen. Diese mussten aus verschiedenen Blickwinkeln aufgenommen werden. Wir haben diese Tanzszenen wirklich einige Male drehen müssen. Es ist jedoch nichts gegen die Zeit, als wir für die Tanzszenen geprobt haben, da mussten wir 5 Wochen am Stück, Tag für Tag trainieren. Und schliesslich benötigt man nur 2 Tage um das Ganze zu drehen. Das ist verrückt.
Wie sehr bringt das Ganze die Schauspieler näher zueinander? Noch näher als sie es schon sind?
Es hat uns sehr viel näher gebracht. Wir haben so viel Zeit miteinander verbracht und ich bin froh darüber, dass wir uns alle so gut verstehen. Wir sind uns alle sehr nahe. Wir verbringen sehr gerne unsere Zeit zusammen und können dabei die Sachen unternehmen, die wir lieben. Es ist einfach eine unglaubliche Zeit.
[Vanessa Hudgens wurde interviewt von Portmann Media]
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