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Hancock - Filmkritik

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Superheld mit Imageproblem

30

Will Smith säuft, flucht und macht nebenbei die Gangster platt. Das ist erst ganz unterhaltsam, später reichlich dämlich. Denn «Hancock» ist eigentlich zwei Filme in einem. Das Problem: Einer davon ist nicht besonders gut.

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Immerhin: So hat noch kein Superhelden-Film angefangen. Mit einem dreckigen Blues-Riff nämlich. Als ob uns Regisseur Peter Berg sagen möchte, dass hier kein geleckter 0815-Supermann seinen Auftritt hat, sondern ein Typ mit Ecken, Kanten und schlechtem Atem. Entsprechend unpoliert die Bilder: Grobkörnig, oft verwackelt und mehr an extremen Close-Ups interessiert denn an grossflächigen Massen-Szenen. Schliesslich geht es um die Charaktere, erst dann um die Action.

«Der riecht wie eine Bar!» ruft irgendwann ein Schurke und hat recht damit. Dieser Hancock (Will Smith) ist ungewaschen, ungehobelt und ganz allgemein kein guter Kerl. Erst sehen wir ihn auf einer Parkbank liegend, wo er seinen Rausch ausschläft. Darauf schwingt er sich ungelenk in die Luft. Wie er da so fliegt - die Schnapsflasche in der linken Hand - sieht das mehr aus wie der Ol' Dirty Bastard denn Clark Kent. Hancock ist noch nicht einmal ein guter Flieger: Er kollidiert mit einem Möwenschwarm, rammt ein Verkehrszeichen und richtet so viel Unheil an, dass seine Heldentaten in der Regel mit Millionenschäden enden. Kein Wunder braucht so einer einen PR-Berater.

Der heisst Ray Embrey (Jason Bateman) und tut bald alles, um aus Hancock einen liebenswerten Typen zu machen. Was ihm auch gelingt. Und hier beginnen die Probleme - für Regisseur Berg und seinen Film. Denn Hancock ist perfekt so, wie wir ihn am Anfang treffen. Alles, was aus dem zynischen Trunkenbold einen konventionellen Helden macht, kann der Figur nur schaden. Berg baut «Hancock» darum in der Mitte völlig um: Aus einer durchaus amüsanten Action-Parodie wird ein Fantasy-Brimborium, in dem coole Sprüche Mangelware sind.

Dabei macht keiner der Beteiligten eine gute Figur: Weder Charlize Theron als nicht-ganz-so-harmlose Vorstadtmutter, noch Will Smith. Der gibt sich zwar weiterhin Mühe, möglichst verstört (wahlweise: dämlich) dreinzublicken, wirkt dabei aber nur noch platt. Und wer immer die Idee hatte, Jason Bateman in der Schlussszene eine Axt in die Hand zu drücken, gehört verprügelt. [Bruno Zweifel]

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m&m's Doris: gute unterhaltung ...
m&m's Manuel: Schauspieler W. Smith einer meiner Lieblinge. Hätt...
m&m's Daniel: Es ist schon gefährlich. Da wird eine Actionkomödi...
m&m's Reina: Ich habs auch gesehen und es hat mir gut gefallen....
m&m's Matteo: passables thema, aber schlechte umsetzung. typisch...