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Fool's Gold - Interview

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Matthew McConaughey:«Finns Überzeugung, dass alles möglich ist, wenn man nur wirklich daran glaubt, ist grandios.»

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Für den Schauspieler macht das richtige Timing zwischen den Darstellern eine gute Komödie aus.

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Matthew, ich freue mich sehr, Sie hier in Los Angeles zu sehen. Wir sind hier, um über «Fool's Gold» zu sprechen. Es ist ein sehr interessanter Film, denn es geht nicht nur um das zentrale Element der Beziehung zwischen Mann und Frau, sondern auch noch um jene zwischen Vater und Tochter und den einzelnen Gaunern. Das muss es für Sie viel unterhaltsamer gemacht haben.
Ja, ich glaube, der Film funktioniert auf all diesen Leveln. Der Regisseur hat einen Film gemacht, der all diese Geschichten tragen kann. Das ist ein Teil des Genusses bei diesem Projekt. Im Zentrum steht ja meine Figur Finn und Kate Hudsons Figur Tess. Der Film startet mit unserer Scheidung. Ich will dann unbedingt das Gold finden aber gleichzeitig meine Frau behalten. Zwischen diesen beiden Dingen bin ich hin- und hergerissen und ich versuche, möglichst beides zu bekommen. Ich habe aber nicht viel Zeit, weil ich kein Geld habe. Sie versucht mich loszuwerden und rennt zur Figur von Donald Sutherland. Das ist eine sehr coole Geschichte mit seiner Tochter, Alexis Dziena. Sie hat einen grossartigen Job gemacht mit dieser Figur. Auch Brian Hooks und Kevin Hart, die bösen Buben, sind toll. Der Film enthält all diese Geschichten und wie sie gesehen haben, bekomme ich am Ende einen Teil des Goldes und natürlich auch das Mädchen.

Im Film spielen Sie einen Freigeist. Das muss toll sein für Sie, denn alles was Sie dafür tun müssen, ist ins Wasser zu tauchen und Sonnencreme aufzutragen und los geht's.
Nun ja, ich muss das Gold und das Mädchen bekommen. Das ist einer der Gründe, warum ich mich für diesen Film entschieden habe. Finn ist dieser tolle, fortwährend Achtjährige, der in seinem Herzen noch immer ein Kind ist. So würde ich am liebsten auch mal auf mein Leben zurückblicken können. Man wird zwar älter, kann dabei aber durchaus jung bleiben. Finns Überzeugung, dass alles möglich ist, wenn man nur wirklich daran glaubt, ist grandios. Solche Leute hat man einfach gern um sich und es ist ein tolles Gefühl, das Leben auf diese Weise zu betrachten. Ich bewundere das.

Sie und Kate wussten bereits, dass zwischen Ihnen eine gute Chemie herrscht auf der Leinwand. In diesem Film mussten Sie jedoch eine andere Art dieser Chemie erschaffen. Haben Sie viel darüber diskutiert?
Wir haben nicht so viel diskutiert, Kate und ich funktionieren einfach. Im Film äussert sich das in einem einzigen Hin und Her. Wir balzen die ganze Zeit herum, sind aber nie wirklich eins. Zwischen uns ist es wie mit Ebbe und Flut, eine permanente Bewegung. Das ist auf gewisse Weise sehr verlockend und irgendwie auch lebenswichtig.

Ich habe mit Andy Fickman (Regisseur) gesprochen und ihn gefragt, was eine gute Komödie ausmacht. Er sagte, das hänge sehr stark vom Timing ab. Man könne seinen Schauspielern nicht beibringen, wie sie einen Witz machen sollen, das müssen sie fühlen. Sind Sie damit einverstanden?
Absolut. Man kann sehr viele Dinge choreographieren, das ist eine Wissenschaft für sich. Aber die Chemie zwischen zwei Leuten, das ist keine Wissenschaft. Da spielt man einfach, macht Pausen und sie wirft mir zum Beispiel einen ganz speziellen Blick zu, wenn ich etwas sage. Solche Dinge sehe ich dann manchmal erst im fertigen Film und denke mir dann, wie toll das aussieht. Es muss auch immer prägnante Pausen geben, denn Comedy ist wie Musik; es braucht einen bestimmten Rhythmus. Wir beide können aber auch völlig ausufern und irgend einen Blödsinn machen. Wir können aber zum Glück immer wieder auf das ernste zurück kommen (grinst).

[Matthew McConaughey wurde interviewt von Portmann Media]

Kate Hudson: «In den Pausen konnte sich jeder auf dem Deck breitmachen, rumhängen und einfach die wunderschöne Umgebung bewundern.»

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Die Schauspielerin steht nach «How to Lose a Guy in 10 Days» wieder mit Matthew McConaughey vor der Kamera.

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Kate, wie immer toll, Sie zu treffen. Sie und Matthew (McConaughey) wussten ja schon im Vorfeld, dass die Chemie zwischen Ihnen stimmt (Sie haben zusammen in «How To Lose A Guy In 10 Days» gespielt). Allerdings war diesmal wohl nicht genau die gleiche Art von Chemie gefragt. Ist das etwas, was Sie gemeinsam diskutiert haben?
Wir haben uns sicherlich überlegt, was für eine Art von Film wir als nächstes machen wollen. Wir hatten einige Angebote dieses passte einfach am besten. Es war ein gutes Drehbuch und wir hatten ganz andere Rollen: Es ist ein Abenteuerfilm, aber dennoch ist ein ähnlicher Einschlag auszumachen gerade in Sachen Liebesbeziehung, was für Gefühle wir füreinander hegen und wie wir am Ende zusammen kommen. Für uns war es ideal: nicht allzu sehr anders und irgendwie doch ganz anders.

Interessant bei Ihrer Figur Tess ist, dass ihr einiges durch den Kopf geht. Sie beschäftigt sich viel mit der gemeinsamen Beziehung: Sie will die Scheidung, er nicht, dann zögert auch sie und weiss selbst nicht recht, was in ihrem Kopf vorgeht.
Sie wird von viel Aufregung geplagt, das stimmt. Sie denkt die ganze Zeit daran, mit ihm ins Bett zu hüpfen; sie ist durcheinander, weiss selber nicht so recht, weshalb sie so stur die Scheidung einfordert und nicht mit ihm zusammen sein will. Unweigerlich liebt sie ihn noch immer, aber sie hat einfach das Gefühl, dass es nicht funktioniert. Für mich war das eine Rolle, die wirklich Spass gemacht hat, denn sie ist tougher als die Rollen, die ich sonst spiele. Tess ist sehr sportlich... und irgendwie mochte ich sie. Es hat viel Spass gemacht.

Wie gesagt, es muss Spass gemacht haben, sich für eine solche Rolle vorzubereiten: Sich von der Sonne verwöhnen lassen, ins Wasser zu springen...
Ja und nein. Was ich lustig fand, war das Haar-Styling und das Make-up. Das machten wir auf einem Boot, einem Katamaran, der uns dann auf ein anderes Boot brachte, nämlich auf jenes, auf dem wir drehten. Und die Haare und das Makeup waren bis zu dem Zeitpunkt bereits völlig dahin. Ich verstand auch gar nicht, weshalb wir uns um das Haar kümmern sollten, wenn es ohnehin gleich wieder futsch ist. Ich meine, wir sind auf einem Boot, es windet und das sollte schliesslich auch so sein... Aber grundsätzlich, ja, es war ein wunderschöner Arbeitsort. Es dauerte oft lang und es gab Schwierigkeiten, denn schliesslich drehten wir auf dem Wasser, es gab viele Actionszenen, viele Schauspieler waren involviert... Aber der Arbeitsort kompensierte alles und machte die Arbeit angenehm. In den Pausen konnte sich jeder auf dem Deck breit machen, rumhängen und einfach die wunderschöne Umgebung bewundern.

Das glaube ich. Gute Komödien haben ja vor allem mit gutem Timing zu tun. Ist es auch für Sie wichtig, dass die Person, mit der Sie spielen, ein ähnliches Gefühl oder Verständnis für Timing aufweist?
Hmm, kommt drauf an. Ja. Es ist immer von Vorteil, wenn man eine gemeinsame Wellenlänge hat, das hilft natürlich. Aber manchmal kann man einem auch gegenseitig helfen. Oft ist es schlicht die Reaktion, die etwas lustig werden lässt. Aber wie mit aller Chemie, sie hilft bei dem, was man tut. Wissen Sie, komödiantisches Timing ist nicht so leicht, wie das viele gerne glauben würden. Deshalb machen es wohl auch nicht so viele. Aber es braucht natürlich viel Arbeit und hoffentlich hat man jemanden, der einem tatsächlich helfen kann und der es einem erlaubt, sich sicher zu fühlen. So, dass man nicht ganz alleine für die Komik verantwortlich ist. Matthew McConaughey und ich haben definitiv eine spezielle Bindung... Ich muss mir nur anschauen, was er tut und reagiere darauf. Und dann: hoppla! und es ist lustig (lacht). Ich versuche richtig einzutauchen, so dass er mir dann beinahe wirklich auf den Keks geht. Ich fühlte mich in diesem Film, als wäre ich das Publikum.

[Kate Hudson wurde interviewt von Portmann Media]

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