Definitely, Maybe - Interview
| Aka Titel: | Vielleicht, vielleicht auch nicht |
| Land (Jahr): | Frankreich, Grossbritannien, USA (2008) |
| Genre: | Comedy, Drama, Romance |
| Filmlänge: | 108min |
| Regie: | Adam Brooks |
| Kinostart: | 27.03.2008 |
| Drehbuch: | Adam Brooks |
| Kamera: | Florian Ballhaus |
Rachel Weisz: «Ryan ist ein reizender Schauspiel-Partner.»
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Die in England geborene Schauspielerin gewann 2006 einen Oscar für ihre Rolle in «The Constant Gardener».
Rachel, wer kann zu dem Film eine persönliche Beziehung herstellen?
Ich glaube, viele Leute können das nachvollziehen, dass man sich verliebt, aber schliesslich keinen Erfolg damit hat. Auch all die Missgeschicke, die bei den Dates in seinen Jugendjahren passieren, kommen einem bekannt vor. Es ist aber alles leicht und süss und keine Untersuchung. Es ist lustig.
Erzählen Sie uns etwas über Ryan Reynolds.
Ryan ist ein grossartiger Improvisator. Er ist ein toller Schauspieler und ein grosser Komödiant. Das ist eine wundervolle Kombination. Er improvisiert wirklich sehr gut und ist sehr schnell und lustig. Dabei ist er aber sehr liebenswürdig, fröhlich und reizend. Er ist ein reizender Schauspiel-Partner.
Was ist mit Elizabeth Banks?
Ich hatte eine Szene mit ihr, wo ich sie Will vorstellen musste. Wir haben viel miteinander gesprochen, denn wir hatten diese tolle Hintergrundgeschichte vom College, wo wir ein Liebespaar waren (lacht). Das sieht man aber nicht im Film.
Was für eine Botschaft hat der Film?
Irgendwie dreht sie sich um Realismus. Also dass man realistischer wird, wenn man älter wird. Das ist aber keine traurige Sache, sondern kommt einfach realitätsnaher rüber. Zum Beispiel die Tatsache, dass die Person, mit der wir als erstes zusammen sind, wahrscheinlich gar nicht für uns bestimmt ist. Es sind also alle Dinge enthalten, die romantische Komödien normalerweise nicht haben. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich liebe romantische Komödien, aber hier wird einfach ein wenig damit gespielt (lacht).
[Rachel Weisz wurde interviewt von Portmann Media]
Ryan Reynolds: «Bei diesem Film wusste ich nicht was passiert, bis ich die letzte Seite des Drehbuches gelesen hatte.»
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Reynolds spielt die Rolle des Will, der seiner Tochter von seinen drei grossen Lieben erzählt.
Ryan, erzählen Sie uns etwas über die Geschichte von «Definitely, Maybe».
Es geht um einen jungen, idealistischen Mann und die drei Frauen, die er in seinem bisherigen Leben geliebt hat. Das wird mit Rückblenden erzählt. Der Film startet aber mit einem älteren Will Hayes - den ich spiele - der kurz vor seiner Scheidung mit seiner Tochter spricht. Er erzählt ihr von seinen drei grossen Lieben, aber ändert alle Details und die Namen ab, und lässt seine Tochter raten, welche von den dreien ihre Mutter ist.
Was für ein Film ist es?
Ich würde sagen, es ist ein romantisches «Wer hat es getan?». Ich denke, bei jeder romantischen Komödie kann man ab der zweiten Seite des Drehbuches sagen, wie es herauskommen wird. Bei diesem Film wusste ich nicht was passiert, bis ich die letzte Seite gelesen hatte.
Was gefällt Ihnen an Ihrer Figur besonders?
Was ich an Will am interessantesten fand, ist die Differenz zwischen der Welt in seinem Kopf, also der Geschichte, die er erzählt, und dem, was wirklich um ihn herum passiert. Das sind zwei völlig verschiedene Dinge für ihn. Es scheint seine Lektion des Lebens zu sein, sein ganz eigener Weg. Er realisiert, dass das Leben unvorhersehbar ist.
Wie sieht es mit Wills Beziehung zu den drei Frauen aus?
Bei Rachel Weisz fühlte ich mich wie ein kleiner Junge. Will fühlt sich wie ein kleiner Junge bei ihr, denn sie ist eine sehr intelligente und schöne Frau. Dann gibt es noch Emily Elizabeth Banks, die offensichtlich auch wunderschön und fantastisch ist. Sie kommt aus Wills Heimatstadt. Deshalb fühlt er sich bei ihr sehr wohl und sicher. Bei Islas Fisher Figur April kommt sich Will vor wie ein alter Mann. Sie umgibt etwas sehr mysteriöses und sie stellt eine grosse Herausforderung für Will dar.
[Ryan Reynolds wurde interviewt von Portmann Media]
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