Login anzeigen

Das meinen die User

m&m's

2.77 m&m's | 93 User

Alle Kommentare (10) m&m's Movie Charts

1 User haben ihre Watchlist nicht freigegeben.

Watchlist-Charts

Gérard Depardieu: «Ich habe meinen eigenen kleinen Wohnwagen mitgebracht, um mir mein eigenes Essen zubereiten zu können.»

Bitte installieren Sie das Flash-Plugin

Depardieu nahm einen kleinen Wohnwagen mit um sein eigenes Essen zu kochen.

vergrössern

Frédéric Forestier, stimmt es, dass das der teuerste europäische Film aller Zeiten ist?
(Forestier): Es ist das grösste Budget für einen Film auf Französisch und für einen europäischen Film.

Haben Sie als Schauspieler auch etwas davon bemerkt, Herr Depardieu?
(Depardieu): Ja, ich habe bemerkt, dass es eine sehr, sehr grosse Maschinerie war. Und kenne das noch von damals, als ich Christoph Kolumbus oder Bogus (Anm. der Übersetzerin: Bogus - Mein phantastischer Freund) mit Norman Jewison gedreht habe, mit David Watkins als Beleuchter, es war eine lange Vorbereitungszeit. Und es ist nicht gut, weil es lange geht...Die Amerikaner sind langsam. Aber hier war es ausserordentlich, weil es sehr schnell und dabei effizient war. Alle Special Effects sind hervorragend gemacht, aber vor allem ist die Handlung schön. Und auch alle diese europäischen, internationalen Schauspieler: Deutsche, Italiener, Spanier, Franzosen, Schweizer, Belgier,.. das alles war sehr interessant.

War vielleicht auch das Essen besser am Set?
(Forestier): Wegen des Budgets?

Ja.
(Forestier): Nein, wir haben 6 Monate lang spanisch gegessen. (Depardieu): Ich habe meinen eigenen kleinen Wohnwagen mitgebracht, um mir mein eigenes Essen zubereiten zu können. Aber man verbringt am Set immer viel Zeit mit dem Essen.

Bei Asterix hat ja Cäsar - zwar jetzt nicht in diesem Film, aber dennoch - etwas mit Kleopatra, einer wunderschönen Frau. Nun hat der derzeitige französische Cäsar ja ebenfalls eine schöne Frau an seiner Seite. Muss das bei den Mächtigen so sein...?
(Depardieu): Ah, der französische Cäsar...(Lachen)! Ja! Sie ist schön! Er ist ja auch im Comic! Der französische Cäsar wird im nächsten Asterix-Comic vorkommen! (Lachen).

Wird es einen «Asterix bei den Helvetiern» geben?
(Forestier): Bei den Helvetiern! Es gibt den Band. Damit es einen vierten Film gibt, müsste dieser Film erst einmal erfolgreich sein, was wir natürlich hoffen. Und wenn es einen vierten gibt, weiss ich natürlich nicht, mit wem er produziert wird...

Dann gäbe es wohl viel Fondue zu essen?
(Depardieu): Viel Fondue, ja. Aber hier gibt es ja mehr als Fondue. Die Schweiz hat ja eine sehr gute Küche.

Sind Sie eigentlich gerne hier in der Schweiz?
(Depardieu): Ich mag die Schweiz immer lieber, genau wie Johnny Halliday, Alain Prost, Herr Schumacher...(lacht) Nein. Ich mag die Schweiz, weil ich jetzt viele Freunde hier habe und weil es wunderschön ist. Sogar die Deutschschweiz, Zürich, ist sehr schön. Auch Basel ist sehr hübsch...wirklich.

Nochmals zu Asterix: Haben Sie eigentlich die Comics gelesen?
(Depardieu): Ja. Vor langer Zeit, als ich jung war, 20 Jahre. Asterix entstand 1963, 1965...Natürlich habe ich sie gelesen.(Foresier): Auch ich bin mit dem Comic gross geworden. Das Gute an Asterix ist, dass man sie immer wieder lesen kann und den Comic immer wieder mit anderen Augen liest. Man kann sie in jedem Alter lesen und entdeckt dabei immer wieder andere Gags und Feinheiten. Man kann sie bis zum Tod lesen und entdeckt doch immer wieder etwas Neues darin. Die Geschichten von Goscinny und Uderzo sind so vielschichtig, dass...Da habe ich nun einen Film drehen dürfen, der diesen Comic verfilmt, und damit ging für mich ein Jugendtraum in Erfüllung. Mit den Personen, die mich zum Träumen gebracht haben, als ich jung war.

Noch eine kurze, vielleicht schwierige aber aktuelle Frage: Wie denken Sie über den Autorenstreik in Amerika?
(Forestier): Der Streik der Drehbuchautoren?(Depardieu): Das ist sehr gut. Es betrifft mich ja nur als Zuschauer von 24 - Twenty Four, aber ich finde... Also in den USA ist das sehr ernst, aber ich kenne nicht... Ich weiss, dass sie vermutlich Recht haben, denn die Produzenten in den USA nehmen sich alles. In den USA gibt es eine Handvoll Produzenten und etwa 10 Drehbuchautoren, der Rest nagt am Hungertuch. Also finde ich es sehr gut, dass sie streiken. (Forestier): Man sieht ja, dass es neuerdings so viele Medien gibt, die Filme in so vielen Formen übertragen, dass dadurch natürlich auf der Einkommensseite eine Angleichung erforderlich wird. Aber ich hoffe, dass die Leute vernünftig sind und sich einigen.

[Gérard Depardieu und Frédéric Forestier wurde interviewt von Portmann Media]

Vanessa Hessler: "Ich habe auch gewisse Charaktereigenschaften von mir selbst in die Rolle einfliessen lassen."

Bitte installieren Sie das Flash-Plugin

Das erfolgreiche Model liebt das Schauspielern und arbeitet nun an einer Karriere in Europa.

vergrössern

Vanessa, so viel ich weiss, sind Sie Schauspielerin und auch Model.
Nun, ich habe mit dem Modeln vor vier Jahren angefangen. So startete meine Karriere. Seit zwei Jahren bin ich auch als Schauspielerin tätig.

Was machen Sie lieber?
Definitiv das Schauspielern. Ich liebe das Modeln, denn damit habe ich angefangen. Ich bin eigentlich mehr Model als Schauspielerin, aber ich versuche als Schauspielerin besser zu werden und arbeite daran.

Das ist ein französischer, beziehungsweise ein europäischer Film. Wie sieht es mit Hollywood aus? Wollen Sie da auch einmal arbeiten?
Ich hoffe es. Ich glaube, das ist der Traum von jedem Schauspieler, einmal dort zu sein. Ich arbeite derzeit an mir selbst und an meinem Schauspiel. Ich konzentriere mich noch auf Europa. Ich denke, es hat noch Zeit, bis ich nach Hollywood gehe. Wenn ich überhaupt mal gehen sollte.

In diesem Film spielen sie die grosse Liebe. Es ist eine sehr romantische Rolle. Wie haben Sie sich auf diese Rolle vorbereitet? Wollten Sie etwas spezielles ausdrücken?
Nun, nachdem ich die Regisseure und Produzenten Thomas Langman und Frédéric Forestier getroffen hatte, versuchte ich zu verstehen, wer diese Figur überhaupt ist. Ich versuchte, mir ihre Vergangenheit vorzustellen. Das sehen die Leute im Film natürlich nicht, aber sie bemerken, wie sie ist und welche Ideen sie hat. Sie ist einerseits ein Teenager, aber auch eine Prinzessin, welche die gesamte griechische Bevölkerung repräsentiert. Ich hatte verschiedene Vorstellungen davon, wie sie sein könnte. Ich habe auch gewisse Charaktereigenschaften von mir selbst in die Rolle einfliessen lassen. Ich habe das alles ein wenig gemixt.

Welche Ihrer Eigenschaften waren das denn?
Nun, sie ist keine der lustigen Figuren im Film, sondern eher eine ernsthaftere. Ein bisschen wie Cäsar. Sie ist ein verliebter Teenager, aber auch sehr hart. Ich habe etwas von meiner Härte in diese Figur eingebracht.

[Vanessa Hessler wurde interviewt von Portmann Media]

weitersagen