Transformers - Interview
| Land (Jahr): | USA (2007) |
| Genre: | Action, Adventure, Sci-Fi |
| Filmlänge: | 143min |
| Regie: | Michael Bay |
| Kinostart: | 31.07.2007 |
| 25.07.2007 (Romandie) | |
| Drehbuch: | Roberto Orci |
Megan Fox: «Steven Spielberg ist auf jeden Fall respekteinflössend. Er ist eine Legende, er ist einer der grössten Geschichteerzähler aller Zeiten.»
Megan Fox spielte während den Dreharbeiten mit unsichtbaren Freunden und siezt Herrn Spielberg nach wie vor.
Megan, können Sie uns etwas über Ihre Figur erzählen?
Nun sie war physisch sehr anspruchsvoll. Ich bin nicht wirklich eine sportliche Person. Ich bin zwar früher auch schwimmen gegangen und tanzte als Kind sehr viel. Aber abgesehen davon, vor allem was das Rennen angeht, da war ich diejenige, die sich im Turnunterricht lieber fürs Gehen als fürs Rennen entschied, wenn es darum ging, eine Meile zu laufen. Da fiel ich dann durch, was mir aber egal war, weil ich keinen Bock hatte, zu rennen. Ich kann es nämlich nicht, ich sterbe dabei. Was rede ich denn da überhaupt... Auf jeden Fall war es sehr schwierig für mich, sportlich zu sein und derart maskulin herüberzukommen, wie das von der Rolle verlangt wird. Es war zeitweise ein ganz schön schmerzendes Paar Schuhe.
Das glaube ich. Speziell an Ihrer Figur sind Dinge, die man entdeckt, die völlig unerwartet kommen und die dem Film doch eine gewisse Tiefe verleihen. Letztlich verbergen sich hinter dem ganzen Blabla und dem Vordergründigen in Filmen genau solche Figuren wie die Ihrige. War das etwas, das Ihnen gefallen hat an der Rolle?
Auf jeden Fall. Meiner Meinung nach haben die Schreiber tolle Arbeit geleistet, indem Sie versuchten, die Frauen in diesem Film als sehr stark zu zeichnen. Ich glaube, das ist wichtig.
Transformers und Roboter und all das ist natürlich sehr beeindruckend auf der Leinwand, doch während des Drehs sind sie ja nicht da. Es ist so ein Spielen mit unsichtbaren Freunden...
Ist es, sicherlich. Es ist oftmals so, als wäre man ein kleines Kind, das sich vorstellt, mit seinen unsichtbaren Freunden zusammenzusein. Aber da sind auch Typen am Set, die riesige Wischmobs oder irgendwelche Pfosten aufstellten, die bis zu zehn Meter hoch waren, die dann die Roboter repräsentierten. Ausserdem zeigte uns Michael Bay die ganze Zeit sogenannte «Animantics», das sind Rohformen der Animationen. Dadurch hatten wir eine visuelle Vorstellung davon, was in der Szene vor sich ging, und das hat sehr geholfen.
Es ist ein guter Zeitpunkt, mit einem solchen Film aufzuwarten; die Technologie ist ja dermassen weit entwickelt. Alles sieht glaubwürdig aus.
Es ist verrückt. Die computergenerierten Effekte in diesem Film sind absolut makellos. Man findet sich nie in einer Szene, in der man denkt, was ist nun computergeneriert und was echt. Denn alles ist echt, wenn man den Film sieht.
Hatten Sie Gelegenheit dazu, hineinzutauchen in das, wofür die Comicbücher dazumal standen?
Ich weiss nicht, wofür sie standen. Mit ziemlicher Sicherheit war es ein Cartoon über Roboter. Ich weiss, dass viele Leute Fan davon sind und ich beispielsweise war ein grosser Fan der «Ninja Turtles» oder von «Lord of The Rings». Aber letztlich glaube ich nicht, dass die «Transformers» eine globale Botschaft haben wie etwa Frieden oder was auch immer. Ich glaube nicht, dass es eine solche Art von Film ist. Es ist ein Film über Roboter.
Es kann ja grossen Spass machen, wenn man Dinge in Erfahrung bringt, die dem Publikum viel bedeuten. Man kann beispielsweise im Internet nachschauen und es wimmelt da nur von Berichten darüber. Haben Sie sich damit auseinandergesetzt, mit der ganzen Fan-Basis?
Es interessiert mich, ja. Ehrlich gesagt, jagt es mir Angst ein. Aber es ist sehr wichtig und alle von uns haben das sehr sehr ernst genommen. Jeder, der bei der Produktion dieses Films beteiligt war, hat versucht, auf die Fans zu hören und ihnen unser Bestes zu geben. Dann aber dennoch alles daran zu setzen, den Film als real gespielter Film glaubwürdig aussehen zu lassen. Und damit meine ich weniger mich selbst, da ich nichts damit zu tun habe. Nur für den Fall, dass es alle schlecht finden (lacht).
(lacht) Ich habe zuvor mit Shia LaBeouf gesprochen und er erwähnte wie er mit Steven Spielberg per Du ist. So nahe kamen Sie sich...
Nein, nicht ich! Shia hat mit Steven Spielberg über weitere Zusammenarbeiten gesprochen und so haben sie sich gegenseitig das Du angeboten. Für mich ist er Herr Spielberg.
Ist es respekteinflössend, einen Herrn Spielberg auf dem Set zu haben?
Er kam ja nur für einen Tag, Gott sei dank. Aber ich wusste, dass er sich die Tagesaufzeichnungen ansieht. Es ist auf jeden Fall respekteinflössend. Er ist eine Legende, er ist einer der grössten Geschichteerzähler aller Zeiten.
Was würden Sie sagen: Was war der beste Aspekt, bei «Transformers» mitgewirkt zu haben?
Shia.
(lacht) Ja, er hat so einen netten Humor. Aber hat es das einfacher für Sie gemacht, wenn es ja so viel gibt, worauf Sie sich konzentrieren müssen?
Ja, es hat es einfacher für mich gemacht, dass jemand in meinem Alter da war. Jemand, der viel mehr Erfahrung hat und so viel weiter ist in seiner Karriere und was seine schauspielerischen Fähigkeiten anbelangt. Ich konnte ihm zuschauen und er war jemand, den ich bewundern konnte. Eigentlich ist er sogar noch jünger als ich. Es war sehr inspirierend.
Vielen Dank, Megan. War schön, Sie zu treffen.
[Megan Fox wurde interviewt von Portmann Media]
Josh Duhamel: «Ich schwöre, ab einem Punkt hatten wir keinen Schimmer mehr, welchen Teil des Films wir gerade drehten. Wir rannten nur von da nach da... »
Ihm gefällt das Endergebnis von «Transformers» - auch wenn er während den Dreharbeiten schon mal den Faden verlor...
Hallo Josh, wir sind in London wegen «Transformers», und das ist ziemlich aufregend, denn der Film hat mich zurückgeführt in meine Kindheit. Und tatsächlich ist dieser Geist von damals, das, was wir noch als Kinder fühlten, aufrecht erhalten worden.
Das denke ich auch. Ich war sehr positiv überrascht, als ich den fertigen Film gesehen habe. Ich wusste, dass niemand besser ist für Action-Zeugs als Steven Spielberg und Michael Bay. Ich wusste also, dass es diesbezüglich in Ordnung sein würde. Das einzige, was mich beunruhigte, war die Frage, ob die ganze Story funktionieren würde. Ich war ja nur in etwa einem Drittel des Films drin, im ganzen Rest kam ich gar nicht vor. Und die meisten Szenen, in denen ich vorkam, waren Kriegsszenen und solches Zeugs. Nachdem ich dann alles gesehen habe und mich davon überzeugen konnte, dass der Film zu etwas führt, das er lustig ist, dass auch Mädchen ihre Freude daran haben werden und dass die ganze Story auch wirklich funktioniert, da sagte ich mir: Jawohl! Ich kann stolz darauf sein.
Nun, ich fand es sehr schön, dass nicht nur die Stimmung eingefangen wurde von damals, als wir noch Kinder waren, sondern dass auch die heutige Stimmung präsent ist. Nur schon die ganze Technologie, die Mobiltelefone... Wir leben ja fast schon in einer Ära, in der es normal scheint, dass sich das Telephon in irgendetwas transformiert.
Ja, man hat beinahe das Gefühl: «Hey, das könnte doch tatsächlich passieren». Aber es ist in der Tat sehr gegenwärtig. Es spielt ja auch nicht auf einem anderen Planeten, es ist nicht eine andere Welt. Selbst wenn wir hier von Riesenrobotern, die zwar von einem anderen Planeten kommen, sprechen, spielt das Ganze in der heutigen und unserigen Welt und macht es dadurch glaubwürdiger.
Auf jeden Fall. Ihnen wurde viel Spielen mit unsichtbaren «Freunden» abverlangt, da natürlich die Technik und die Effekte erst mit der Nachproduktion dazukamen. Wie war das für Sie? Macht das Spass? Spielen Sie einfach Ihren Part und lassen der Phantasie freien lauf?
Meinen Sie jetzt das Zusammenspiel mit Tyrese?
(lacht) Ja genau, der Roboter...
(In die Kamera) Nein, Tyrese. Ich mach ja nur Spass. Ich würde nie so etwas über dich sagen. Für dich habe ich viel gemeinere Dinge auf Lager... Nein, für uns zwei, und da würde er mir wohl zustimmen: Wenn man irgendwelche Knüppel mit Tennisbällen vor sich hat und mit denen reden muss und ganze Gespräche führt, dann ist das eine Sache. Shia LaBeouf musste das - wir nicht. Wir rannten nur rum und schossen darauf. Und die ganze Zeit fanden irgendwelche Explosionen statt und es fühlte sich an wie ein echter Krieg. Für uns zumindest.
Besonders in der Katar-Basis...
Ja, und zudem zeigte Michael Bay uns ständig irgendwelche DVDs, sagte: «Komm mal schnell her», und zeigte uns auf einer DVD, wie die Szene dann aussehen sollte. Es war alles mit dem Computer erstellt; das hatten sie zuvor schon gemacht. Wir wussten also, wie etwa der Skorpion-Roboter aussehen würde, von welcher Seite er kommen würde, wo er auftauchen und was er tun würde... Michael machte es uns so einfach, wie es nur ging.
In solchen Filmen geht ja soviel vor sich. Ist es da leicht für Sie, überhaupt noch mithalten zu können?
Es gab mal einen Zeitpunkt, gegen Ende des Films, wo wir in Downtown L.A. waren. Da dachte ich nur noch: «OK, halt mal. Ist da jetzt die Szene, wo wir...? Ist das vor oder nachdem wir...? Ähm, Michael, ist das vor oder...?» Und er meinte nur: «Halt die Klappe, geh einfach da rüber und renne vom Roboter weg.» Wir hatten echt keine Ahnung mehr. Er wusste, was er tat, wir jedoch - Ich schwöre, ab einem Punkt hatten wir keinen Schimmer mehr, welchen Teil des Films wir gerade drehten. Wir rannten nur von da nach da... Letztlich ging dann alles zusammen. Ich für meinen Teil mag es logisch und verständlich, aber es spielte letztlich keine Rolle. Ich musste eh nur angsterfüllt herumrennen.
Nun, die meisten interessieren sich für «Transformers», einige Leute möchten aber auch gerne etwas über Sie und die angeblich anstehende Hochzeit mit Fergie (Sängerin der «Black Eyed Peas») erfahren. Können Sie uns da pikante Details verraten?
Da gibt es wirklich nicht viel zu sagen. Wir sind nicht verlobt, sie ist nicht schwanger und ich sehe sie nächsten Sonntag, worauf ich mich freue.
Gut, ganz herzlichen Dank, Josh. War schön, Sie zu treffen.
[Josh Duhamel wurde interviewt von Portmann Media]
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