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The Heartbreak Kid - Interview

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Michelle Monaghan: «Ich werde Ben Stiller für immer dankbar sein, dass er mich so gut hat aussehen lassen.»

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Michelle hat gelernt, ihren Körper beim Schauspielern einzusetzen. Dafür tut sie es jetzt immer.

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Wie haben Sie reagiert, als Sie das Skript zum ersten Mal gelesen haben?
Ich war sehr aufgeregt, denn ich bin ein grosser Fan des Originals! Ich liebe auch die Farrelly-Brüder und Ben Stiller. Deshalb liebe ich das Skript. Ich habe dann also eine Sprechprobe mit Ben Stiller und Peter Farrelly gemacht. Das war sehr aufregend, denn wie bringt man Ben Stiller und Peter Farrelly zum Lachen? Sie haben mich die ganze Zeit zum Lachen gebracht. Sie sind aber sehr bodenständig und haben dafür gesorgt, dass meine Nervosität sofort verflog. Wir haben dann angefangen zu improvisieren und hatten viel Spass dabei. Wir hatten wirklich eine gute Zeit zusammen und mussten auch zugeben, dass wir es nicht allzu schlecht gemacht haben. Das war schon toll.

Beschreiben Sie ihre Figur Miranda.
Sie ist das typische Singlegirl aus dem Süden. Sie verbringt ihre Ferien zusammen mit ihrer Familie in Mexiko. Sie denkt dann, dass sie den Mann ihrer Träume getroffen hat. Das ist Ben Stillers Figur Eddie, mit der sie sehr viel gemeinsam hat. Das ergibt dann ein ständiges hin und her. Sie mag ihn wirklich sehr und findet dann aber heraus, dass er verheiratet ist, was sie schon etwas enttäuscht. Ich mag die Rolle sehr, weil Miranda einerseits will, dass Eddie Lila verlässt, aber andererseits ist sie nicht der Typ, der andere Menschen auseinanderbringen will. Sie findet da eine gute Balance. Ich glaube, das haben die Farrellys einfach toll kreiert und ihre Vorstellungen haben mir sehr geholfen.

Erzählen Sie uns etwas über Ben Stillers Figur Eddie und wie ihre Figur Miranda mit ihm umgeht.
Eddie ist ein Typ, der sein ganzes Leben lang darauf gewartet hat, die perfekte Frau zu finden. Er trifft dann die sehr einschneidende Entscheidung, als er die Frau heiratet, von der er denkt, dass sie fantastisch ist, obwohl er sie erst seit einer Woche kennt. Er merkt dann aber in den Flitterwochen, dass nicht alles so ist, wie er gedacht hat. In diesem Moment tritt meine Figur Miranda in sein Leben und überrascht ihn. Er denkt dann, dass er vielleicht besser noch eine Woche gewartet hätte.

Wie ist es, mit Ben Stiller zu arbeiten?
Es ist grossartig, mit ihm zu arbeiten. Ich habe noch nie einen anderen Schauspieler gesehen, der seinen Körper so einsetzt wie er. Er arbeitet sehr viel mit physischer Komik. Das war schon beeindruckend. Das war für mich eine grosse Herausforderung. Ich bin mir gewohnt, meine Stimme vielschichtig einzusetzen, aber die Freiheit zu haben, mit dem ganzen Körper zu arbeiten, kenne ich nicht. Sehen Sie nur, wie ich mich schon wieder bewege. Ich glaube, ich sollte damit aufhören (lacht). Es war schon toll, Ben dabei zuzusehen. Was er auch sehr gut beherrscht, ist das Improvisieren. Wissen Sie, wenn man eine Komödie dreht und man einzelne Szenen zehn oder zwanzigmal wiederholen muss, wirkt es einfach nicht mehr frisch und man muss es ändern und wieder lustig machen. Er war dabei offen für alles. Ich bin nicht schlecht im improvisieren, aber manchmal habe ich Dinge gesagt, die einfach nicht lustig waren. Er kam dann aber immer mit irgend einem komischen Spruch und mein Satz war plötzlich witzig. So hat er mich gerettet (lacht). Ich

Wie haben Sie reagiert, als Sie das Skript zum ersten Mal gelesen hatten?
Ich war sehr aufgeregt, denn ich bin ein grosser Fan des Originals! Ich liebe auch die Farrelly-Brüder und Ben Stiller. Deshalb liebe ich das Skript. Ich habe dann also eine Sprechprobe mit Ben Stiller und Peter Farrelly gemacht. Das war sehr aufregend, denn wie bringt man Ben Stiller und Peter Farrelly zum lachen? Sie haben mich die ganze Zeit zum lachen gebracht. Sie sind aber sehr bodenständig und haben dafür gesorgt, dass meine Nervosität sofort verflog. Wir haben dann angefangen zu improvisieren und hatten viel Spass dabei. Wir hatten also wirklich eine gute Zeit zusammen und mussten auch zugeben, dass wir es nicht allzu schlecht gemacht haben. Das war schon toll.

Beschreiben Sie ihre Figur Miranda.
Sie ist das typische Singlegirl aus dem Süden. Sie verbringt ihre Ferien zusammen mit ihrer Familie in Mexiko. Sie denkt dann, dass sie den Mann ihrer Träume getroffen hat. Das ist Ben Stillers Figur Eddie, mit der sie sehr viel gemeinsam hat. Das ergibt dann ein ständiges hin und her. Sie mag ihn wirklich sehr und findet dann aber heraus, dass er verheiratet ist, was sie schon etwas enttäuscht. Ich mag die Rolle sehr, weil Miranda einerseits will, dass Eddie Lila verlässt, aber andererseits ist sie nicht der Typ, der andere Menschen auseinanderbringen will. Sie findet da eine gute Balance. Ich glaube, das haben die Farrellys einfach toll kreiert und ihre Vorstellungen haben mir sehr geholfen.

Erzählen Sie uns etwas über Ben Stillers Figur Eddie und wie ihre Figur Miranda mit ihm umgeht.
Eddie ist ein Typ, der sein ganzes Leben lang darauf gewartet hat, die perfekte Frau zu finden. Er trifft dann die sehr einschneidende Entscheidung, als er die Frau heiratet, von der er denkt, dass sie fantastisch ist, obwohl er sie erst seit einer Woche kennt. Er merkt dann aber in den Flitterwochen, dass nicht alles so ist, wie er gedacht hat. In diesem Moment tritt meine Figur Miranda in sein Leben und überrascht ihn. Er denkt dann, dass er vielleicht besser noch eine Woche gewartet hätte.

Wie ist es, mit Ben Stiller zu arbeiten?
Es ist grossartig, mit ihm zu arbeiten. Ich habe noch nie einen anderen Schauspieler gesehen, der seinen Körper so einsetzt wie er. Er arbeitet sehr viel mit physischer Komik. Das war schon beeindruckend. Das war für mich eine grosse Herausforderung. Ich bin mir gewohnt, meine Stimme vielschichtig einzusetzen, aber die Freiheit zu haben, mit dem ganzen Körper zu arbeiten, kenne ich nicht. Sehen Sie nur, wie ich mich schon wieder bewege. Ich glaube, ich sollte damit aufhören (lacht). Es war schon toll, Ben dabei zuzusehen. Was er auch sehr gut beherrscht, ist das Improvisieren. Wissen Sie, wenn man eine Komödie dreht und man einzelne Szenen zehn oder zwanzigmal wiederholen muss, wirkt es einfach nicht mehr frisch und man muss es ändern und wieder lustig machen. Er war dabei offen für alles. Ich bin nicht schlecht im improvisieren, aber manchmal habe ich Dinge gesagt, die einfach nicht lustig waren. Er kam dann aber immer mit irgend einem komischen Spruch und mein Satz war plötzlich witzig. So hat er mich gerettet (lacht). Ich werde ihm für immer dankbar sein, dass er mich so gut hat aussehen lassen.

[Michelle Monaghan wurde interviewt von Portmann Media]

Ben Stiller: «Mein Vater redet nicht schmutzig, und schon gar nicht über Sex. Nie. Ich warte, ehrlich gesagt, noch immer auf die Geschichte mit den Bienen.»

Ben Stiller durfte für diesen Film mit seinem Vater und zwei tollen Frauen arbeiten. Aber selber spielen sieht er sich nicht gerne.

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Wie viel Comedy-Einfluss ist Ihnen von Ihren Eltern mitgegeben worden?
Ich und meine Schwester sind mit Eltern aufgewachsen, die Berufskomiker waren. Sie waren ein Comedy-Team, was damals noch ziemlich einzigartig war. Sie arbeiteten zusammen, schrieben die Nummern gemeinsam, sie drehten Werbespots, traten in Nachtclubs auf, waren in Fernsehshows... Es war immer ein Teil unseres Lebens. Comedy ist einfach etwas, das ich immer gekannt habe. Das heisst aber nicht, dass ich es automatisch auch machen wollte. Eine Zeitlang wollte ich sogar nichts von Comedy wissen, ich wollte seriös sein, als Teenager mochte ich Dramen ohnehin viel lieber als Komödien. Doch der Humor kam dann doch irgendwie hervor, wahrscheinlich einfach durch die ganzen Einflüsse. Ich habe dann mit der Zeit auch meine eigene Sorte Humor für mich entdeckt. Als Kind rebelliert man ohnehin gegen seine Eltern, auf welche Art auch immer, und ich hab dann halt gegen Comedy rebelliert. Eine Rebellion, die es in sich hat! Vielleicht nicht gerade à la James Dean, aber dennoch. Irgendwann habe ich dann meine eigenen Komödienidole gefunden und der Kreis schloss sich allmählich. So konnte ich auch wieder zu meinen Eltern finden und war auch bereit, mit ihnen zusammenzuarbeiten, und das war toll. Ich schätze sehr, was sie getan haben, sie sind einfach grossartig; sie haben hart gearbeitet, jahrelang. Und ausserdem führen sie eine wunderbare Ehe... Ja, soweit war es eine äusserst interessante Reise.

War es für Sie schön, mit Ihrem Vater Jerry Stiller zusammenzuarbeiten?
Wir sind Vater und Sohn, da ist natürlich alles sehr authentisch. Anders kann es ja auch gar nicht sein. Egal, wie sehr wir uns auch bemühen, wir bleiben Vater und Sohn, da kommen wir nicht drum herum. Die Szenen selber sind aber doch ein wenig anders als im wahren Leben. Mein Vater spricht nicht über... solche Dinge. Er redet nicht schmutzig, und schon gar nicht über Sex. Nie. Ich warte, ehrlich gesagt, noch immer auf die Geschichte mit den Bienen. Ihn also so zu erleben, war sehr unterhaltsam für mich, denn das ist schlicht nicht das, was er sonst so sagt. Ausserdem ist er einfach ein witziger Kerl. Die Figuren, die er in den Filmen und im Fernsehen spielt, sind sehr weit von seiner wahren Person entfernt. Und so ist es witzig, diese Seite von ihm zu beobachten. Ja, er ist einfach lustig, ein wirklich lustiger Typ.

Wie war die Zusammenarbeit mit den weiblichen Darstellerinnen Malin Akerman und Michelle Monaghan?
Es war toll, dass ich mit Leuten zusammenarbeiten konnte, die so lustig und aufgeweckt sind, und auch weniger bekannt, was zusätzlich für eine gewisse Frische sorgte. Malin hatte wirklich keine leichte Aufgabe, sie hat sie aber grossartig gemeistert. Sie hat viel Mut bewiesen, ist sehr talentiert, attraktiv - sie hat alles. Und Michelle war super. Sie ist so eine nette Person; ihr inneres Wesen kommt so klar hervor und ich denke, das mögen die Leute so an ihr. Sie hat dieses ehrliche Auftreten und ist so umgänglich. Und natürlich genauso attraktiv, und verfügt somit über eine tolle Kombination. Nein, es hat wirklich Spass gemacht, mit solchen Schauspielerinnen zusammenzuarbeiten.

Wie war es, erneut mit den Farrelly-Brüdern zusammenzuarbeiten?
Oh, das war toll. Sie sind nicht abgehoben; sie sehen sich nicht wirklich als Filmemacher. Sie witzeln ständig, dass jemand bei ihrem ersten Film wohl vergessen habe, sie zu feuern und nun seien sie halt immer noch da. Entscheidend ist: Sie bringen viel von ihrer Erfahrung mit und die wiederum hat viel mit dem eigenen Blickwinkel zu tun. Und das ist es letztlich, was einen Filmemacher ausmacht: Die Farrellys sind Leute, die ihren Blickwinkel auf die Leinwand zu projezieren vermögen. Was sie zum Lachen bringt, was sie lustig finden, was reizend und was emotionell eine Verbindung zu ihnen aufbaut. Und auf dem Set sind sie einfach sehr locker drauf. Sie haben gerne ihren Spass, sind nicht so sehr an den technischen Sachen interessiert. Ich glaub, das langweilt sie eher. Sie können es kaum erwarten, eine Szene zu drehen und dann haben sie tausende Ideen im selben Moment. Und irgendwie scheint es ihnen grosse Freude zu bereiten, dass sie gemeinsam arbeiten können, und das ist doch was Schönes.

Haben Sie viel improvisiert?
Das gehört dazu; man muss einfach etwas miteinbringen. Was auch immer gerade geschieht, man versucht, es warm zu halten. An einem Drehbuch schreibt man womöglich jahrelang, dann kommen die ganzen Proben... Doch beim Filmen muss das alles neu, frisch und spritzig wirken. Das heisst nicht, dass man das Drehbuch einfach wegwirft, aber man muss es ständig lebendig halten. Wenn etwas gerade lustig erscheint, dann versucht man es einfach. Das ist ja das tolle an Filmen: Man kann alles versuchen.

Was sagten Sie beim gemeinsam Anschauen zu ihrem versammelten Familien- und Freundeskreis, als die Sexszenen kamen?
Was will man schon sagen? Man sitzt einfach dort. Ich habe mir gewünscht, dass meine Kinder dort sitzen (grinst), das ist alles. Einfach um den Moment zu vervollständigen, das wäre doch super. Nein, es ist einfach lächerlich, völlig surreal. Ich kann mich noch erinnern, als meine Eltern zur Premiere von «Verrückt nach Marry» kamen. Es war wie ein Flashback.

Sind Sie mit dem Resultat zufrieden?
Es ist sehr schwierig, einfach zurückzulehnen und zu sagen «Ja, das ist sehr gut. Yeah, in der Szene bin ich ziemlich gut!...» Das kann ich einfach nicht. Es ist sehr schwierig für mich, mir selber auf der Leinwand zuzusehen. Das ist eine sehr merkwürdige Sache für mich. Ich fühle mich an Premieren meist ein bisschen gefesselt.

[Ben Stiller wurde interviewt von Portmann Media]

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