Interview
Jason Schwarzman: «Es kam auch vor, dass Affen auf dem Zug herumgesprungen sind.»
Die turbulenten und abwechslungsreichen Dreharbeiten in Indien haben es ihm besonders angetan.
Jason, es freut mich sehr, Sie hier am Filmfestival in Venedig zu treffen. Wir sind hier, um über «The Darjeeling Limited» zu sprechen. Der Film handelt von drei Männern, die auf eine Reise gehen, um sich selber zu finden. Das in einem Zug zu machen, ist bestimmt ein guter Weg, nicht wahr?
Ja, das ist es. Es ist ein harter, aber lustiger Weg, eine Komödie zu drehen. Ich meine, wir hatten einen echten Zug, der extra für uns gebaut wurde. Wir sind damit quer durch ganz Indien gefahren, nicht nur auf einem Abstellgleis immer wieder vor und zurück. Wirklich mit diesem Zug unterwegs zu sein, war grossartig. Denn er konnte plötzlich irgendwo anhalten, weil eine Kuh auf den Geleisen stand. Es kam auch vor, dass Affen auf dem Zug herumgesprungen sind. Durch all diese Variablen, kam sehr viel unerwartetes auf uns zu. Wir konnten zum Beispiel mitten in einem tollen Take stecken, bei dem alles rund lief und plötzlich hielt der Zug an. Es war schwierig, so zu drehen, aber es hat auch Spass gemacht.
Das war mit diesem speziellen Skript bestimmt nicht so schwer. Aber Sie drei sind auch Schauspieler mit einem tollen komödiantischen Timing. Haben Sie versucht, sich da einzubringen?
Nun, mit den Worten nicht. Die waren fix. Aber wir haben uns angestrengt, aus dem was wir hatten, das Beste zu machen. Physisch konnten wir das aber sehr wohl. Denn im Zug bewegt sich alles die ganze Zeit und ausserhalb des Zuges sind wir in Indien, wo einfach alles miteinander passiert. Autos fahren vorbei, Vögel fliegen umher, Menschen rempeln einen an. Mit Mimik und Gestik reagiert man als Schauspieler immer und man muss ständig wachsam sein. Ich glaube deshalb nicht, dass zwei Takes, die hintereinander gedreht wurden, genau gleich aussehen, weil um uns herum einfach zu viele Dinge passiert sind. Das war sehr chaotisch, aber nett.
Die drei Brüder sind so verschieden, wie Sie als Schauspieler sind. Habe ich da den richtigen Eindruck?
Ja, wir alle sind sehr verschiedene Typen. Aber uns alle bringen ähnliche Dinge zum lachen. Ich finde es gut, wenn man gewisse Dinge gemeinsam hat und andere nicht, denn es kommt einfach mehr auf den Tisch! Dies sowohl als Schauspieler als auch als Menschen. Wenn wir zwischen den Takes zusammengesessen und uns unterhalten haben zum Beispiel. Wir haben einander Geschichten erzählt und uns über unser Leben unterhalten. Das ist bei uns dreien komplett verschieden. Das macht Spass, denn so kann man viel mehr über andere Menschen lernen.
Ja, das ist es. Es ist ein harter, aber lustiger Weg, eine Komödie zu drehen. Ich meine, wir hatten einen echten Zug, der extra für uns gebaut wurde. Wir sind damit quer durch ganz Indien gefahren, nicht nur auf einem Abstellgleis immer wieder vor und zurück. Wirklich mit diesem Zug unterwegs zu sein, war grossartig. Denn er konnte plötzlich irgendwo anhalten, weil eine Kuh auf den Geleisen stand. Es kam auch vor, dass Affen auf dem Zug herumgesprungen sind. Durch all diese Variablen, kam sehr viel unerwartetes auf uns zu. Wir konnten zum Beispiel mitten in einem tollen Take stecken, bei dem alles rund lief und plötzlich hielt der Zug an. Es war schwierig, so zu drehen, aber es hat auch Spass gemacht.
Das war mit diesem speziellen Skript bestimmt nicht so schwer. Aber Sie drei sind auch Schauspieler mit einem tollen komödiantischen Timing. Haben Sie versucht, sich da einzubringen?
Nun, mit den Worten nicht. Die waren fix. Aber wir haben uns angestrengt, aus dem was wir hatten, das Beste zu machen. Physisch konnten wir das aber sehr wohl. Denn im Zug bewegt sich alles die ganze Zeit und ausserhalb des Zuges sind wir in Indien, wo einfach alles miteinander passiert. Autos fahren vorbei, Vögel fliegen umher, Menschen rempeln einen an. Mit Mimik und Gestik reagiert man als Schauspieler immer und man muss ständig wachsam sein. Ich glaube deshalb nicht, dass zwei Takes, die hintereinander gedreht wurden, genau gleich aussehen, weil um uns herum einfach zu viele Dinge passiert sind. Das war sehr chaotisch, aber nett.
Die drei Brüder sind so verschieden, wie Sie als Schauspieler sind. Habe ich da den richtigen Eindruck?
Ja, wir alle sind sehr verschiedene Typen. Aber uns alle bringen ähnliche Dinge zum lachen. Ich finde es gut, wenn man gewisse Dinge gemeinsam hat und andere nicht, denn es kommt einfach mehr auf den Tisch! Dies sowohl als Schauspieler als auch als Menschen. Wenn wir zwischen den Takes zusammengesessen und uns unterhalten haben zum Beispiel. Wir haben einander Geschichten erzählt und uns über unser Leben unterhalten. Das ist bei uns dreien komplett verschieden. Das macht Spass, denn so kann man viel mehr über andere Menschen lernen.
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