The Bourne Ultimatum - Interview
| Land (Jahr): | USA (2007) |
| Genre: | Action, Adventure, Drama, Mystery, Thriller |
| Filmlänge: | 115min |
| Regie: | Paul Greengrass |
| Kinostart: | 06.09.2007 |
| 12.09.2007 (Romandie) | |
| Drehbuch: | Tony Gilroy |
Joan Allen: «Ich liebe es, dass meine Figur wirklich nach der Wahrheit sucht. Je mehr sie herausfindet, desto stärker rückt sie in den Mittelpunkt.»
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Joan Allen hat sich bei ihrer Recherche für den dritten «Bourne»-Streifen an CIA-Mitarbeiterinnen rangehängt.
Joan, Sie haben viel über das CIA recherchiert. Vor allem für den dritten «Bourne»-Film.
Ja, das habe ich getan. Ich wollte unbedingt ein paar Frauen treffen, die beim CIA dabei sind oder waren und wissen, wie es läuft. Zwei Frauen konnte ich tatsächlich treffen. Das war wundervoll.
Konnten Sie viele direkte Fragen stellen?
Es gab bestimmte Fragen, bei denen ich wusste, ich könnte sie nicht stellen - sobald es irgendwie um spezifische Operationen oder so ging. Und dann gab es auch Dinge, die als geheim galten, z.B. wie viele Leute insgesamt beim CIA arbeiten. Ich wusste natürlich, dass diese Frauen irgendwo eine Linie ziehen würden, aber nur schon mit ihnen rumzuhängen und ihnen zuzuhören, wie sie sich über gewisse Dinge unterhielten, war hilfreich.
Die «Bourne»-Reihe ist sehr erfolgreich. Das liegt bestimmt auch an den sehr gut herausgearbeiteten Figuren. Was mögen Sie an ihrer Rolle?
Ich liebe es, dass meine Figur wirklich nach der Wahrheit sucht. Je mehr sie herausfindet, desto stärker rückt sie in den Mittelpunkt. Das CIA und seine ganzen Männer unterstützen sie dabei sehr gut. Das zeichnet Paul Greengrass (Regisseur) und die Autoren aus. Sie haben es geschafft, wirklich tolle Figuren zu kreieren.
[Joan Allen wurde interviewt von Portmann Media]
Matt Damon: «Es ist schon traurig, ohne Brad und George unterwegs zu sein. Aber meine Frau ist dabei, das kompensiert es schon etwas.»
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Matt Damon musste für den dritten Teil nicht mehr boxen, um fit zu werden. Er hat jetzt eine Tochter.
Matt, ist es wahr, dass Sie dank Ihrer Familie für diesen Film fit geworden sind?
Ja, meine Tochter hat da sehr geholfen - ich habe nicht viel Schlaf bekommen. Bevor ich sie hatte, musste ich jede Nacht aufstehen und mein Programm durchziehen. Dank ihr musste ich das nicht mehr tun. Es kam von selbst, da sie mich jede Nacht geweckt hat.
Das klingt toll, denn sonst mussten Sie ja immer sehr viel körperliches Training machen... Wie war das eigentlich? Mussten Sie sich die Muskeln hart antrainieren?
Es sind weniger die Muskeln, für die ich trainieren musste, als die Art, sich zu bewegen. Der Regisseur des ersten Bourne-Films, Doug Liman, wollte, dass ich wie ein Boxer gehe. Ich hatte zunächst keine Ahnung, was er meinte. Aber wenn man sich Boxer so anschaut, sind ihre Bewegungen immer sehr sparsam und es sieht immer so aus, als wären sie gerade auf dem Sprung. Und das wollte ich Jason Bourne mitgeben. Deshalb habe ich viel geboxt: sechs Monate lang täglich ein paar Stunden. Am Ende hat es tatsächlich die Art, wie ich mich bewege, verändert. Das macht meine Figur auch viel glaubwürdiger.
Fühlten Sie sich nicht ein wenig einsam, so ganz ohne George Clooney und Brad Pitt?
Es ist schon traurig, ohne die beiden unterwegs zu sein. Aber meine Frau ist dabei, das kompensiert es schon etwas (grinst).
[Matt Damon wurde interviewt von Portmann Media]
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