No Reservations - Interview
| Aka Titel: | Rezept zum Verlieben |
| Land (Jahr): | USA (2007) |
| Genre: | Comedy, Drama, Romance |
| Filmlänge: | 104min |
| Regie: | Scott Hicks |
| Kinostart: | 13.09.2007 |
| 12.09.2007 (Romandie) | |
| Drehbuch: | Carol Fuchs |
Aaron Eckhart: «So weit wie die 10jährige Schauspielerin Abigail Breslin bin ich noch lange nicht.»
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Aaron Eckhart kann vielleicht nicht kochen, wie ein Meisterkoch - aber er kann meisterlich so tun als ob.
Aaron, Catherine Zeta-Jones hatte nicht viele prominente weibliche Köche, von denen sie sich inspirieren lassen konnte. Bei Ihnen sieht das ganz anders aus, es gibt Jamie Oliver und seine Kollegen. Ist das überhaupt eine Inspiration für Sie?
Ja, auf jeden Fall. Ich habe sehr viel «Food-Network» geschaut, als wir den Film gemacht haben. Die Leute sind ja besessen vom Essen und können jeden Tag Kochsendungen sehen. Deshalb wissen sie auch sehr genau, was es heisst, ein Chefkoch zu sein. Da gibt man sich natürlich umso mehr Mühe, dass alles gut aussieht. Man will richtig rüsten und die Pfannen richtig handhaben. Das ist sehr wichtig, denn jeder weiss, wie das aussehen muss. Ich wollte es auch so verinnerlichen, dass ich mich gleichzeitig auch auf Catherine konzentrieren konnte. Aber es stimmt, die Leute sind besessen vom Essen.
Es ist ein Klischee, aber ich glaube, in einer romantischen Komödie muss die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern schon stimmen. In diesem Film mussten Sie aber völlig ohne diese starten, denn anfangs verabscheut Kate Ihre Figur regelrecht. Wie war das?
Das war für mich der Reiz an dieser Rolle. Als ich das Skript gelesen habe, dachte ich mir, dass ich bei dieser Arbeit sehr viel Spass haben würde. Ich gehe mit den Kindern spielen, küsse die Frau und gehe nach Hause. Die Tatsache, dass wir einander im richtigen Leben mögen, machte es viel einfacher. Wenn das Skript etwas vorsieht, und man sich bei der Sache wohlfühlt, erst dann kann sich die ganze Persönlichkeit der Figur entfalten. Ich glaube, das hat bei uns sehr gut funktioniert. Besonders dann, als wir eine Familie dargestellt haben. Wir gingen radfahren, schlenderten durch die Strassen von New York, machten Pizza und so weiter. Ich fühlte mich wirklich so, als wären wir eine kleine Familie.
Das macht bestimmt sehr viel Spass, vor allem, wenn man eine so tolle Kinderdarstellerin wie Abigail Breslin hat, die Sie anscheinend immer wieder aufs neue überrascht hat.
Ja, sie ist eine wunderbare Schauspielerin. Sie ist auch ein unglaublich süsses Mädchen. Und für eine 10jähirge ist sie unglaublich gewieft. So weit bin ich noch lange nicht.
[Aaron Eckhart wurde interviewt von Portmann Media]
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