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In the Valley of Elah - Interview

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Charlize Theron: «Ich glaube, alle tollen Geschichten sind wie Zwiebeln, bei denen man immer wieder eine Schicht enthüllt.»

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Charlize arbeitet hart aber feiert dafür umso gelassener an den Premieren.

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Charlize, ich freue mich, Sie hier am Filmfestival in Venedig zu treffen. «In the Valley of Elah» ist ein grossartiger Film mit wichtigem Inhalt. Es muss Ihnen viel bedeuten, den Film hier in Venedig Leuten aus der ganzen Welt vorzustellen.
Nun, es ist immer schön, irgendwo zu sein, wo man einen Film zelebrieren kann. Denn einen Film zu produzieren - vor allem diesen - ist unglaublich hart, ein ständiger Kampf. Gerade letzte Nacht haben Paul Haggis und ich uns an eine Nachtszene erinnert, die wir in Albuquerque gedreht haben. Es war etwa 4 Uhr morgens und eiskalt. Ich sagte zu Paul «Weisst du, gerade noch haben wir diese Szene gedreht und jetzt sind wir bereits in Venedig an der Premiere». Ich finde Filmfestivals grossartig und unterstütze sie gerne. Vor allem Venedig, denn es ist wirklich schön hier (lacht).

Wenn Sie auf dem roten Teppich ein tolles Kleid tragen, ist es dann einfach, den Ernst des Films nicht zu überschatten? Oder ist das eine andere Angelegenheit für Sie?
Nein, das ist eine festliche Sache. Ich war nie jemand, der seine Arbeit zu ernst genommen hat. Mein Job ist mein Job. Ich wollte nie aussehen wie... Es ist meine Arbeit und ich habe Glück, dass ich sie habe. Ich gebe mein Bestes und arbeite hart, aber wenn man an ein Festival wie dieses kommt, dann darf es auch feierlich sein.

Das tolle am Film ist, dass alle Figuren eine Reise durchmachen und begreifen, wo sie stehen und was um sie herum geschieht. Auch die Neugierde ist ein Thema. War das für Sie das interessante, als Sie zum ersten Mal das Skript gelesen haben?
Ich glaube, alle tollen Geschichten sind wie Zwiebeln, bei denen man immer wieder eine Schicht enthüllt. Ich glaube nicht, dass jemand eine Geschichte hören möchte, bei der schon von der ersten Szene an klar ist, was passieren wird. Den aufschlussreichsten Aspekt der Geschichte hat Paul eingebracht und ich finde, für das Genre ist sie sehr originell. Denn ich denke, ein Film mit dem Element «Wer hat das getan?», kann sehr schnell unoriginell und kompliziert werden. Ich glaube nicht, dass Paul irgendwelche Tricks angewandt hat, das ganze kommt immer aus einer sehr menschlichen Perspektive und einem grossen Verständnis für das menschliche Wesen. Genau so hat er die Geschichte erzählt. Deswegen wollte ich mit ihm arbeiten. Ich habe schon bei «Crash» gesehen, dass er das sehr gut kann. Ich denke, er schreibt so und führt auch genau so Regie.

[Charlize Theron wurde interviewt von Portmann Media]

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