| Land (Jahr): | USA (2007) |
| Genre: | Comedy, Drama, Musical |
| Filmlänge: | 117min |
| Regie: | Adam Shankman |
| Kinostart: | 06.09.2007 |
| 22.08.2007 (Romandie) | |
| Drehbuch: | Thomas Meehan |
John Travolta: «Ein Talent wie Nikki findet man nicht in jedem Jahrzehnt. Das sind sehr rare Diamanten.»
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John Travolta weiss nun, wie Frauen fühlen - und Nikki Blonsky, wie es ist, ein Star zu sein.
Nikki, was haben Sie gedacht, als Sie die Rolle in diesem Film bekommen haben?
(Blonsky) Dafür gibt es nur ein Wort: Unglaublich!
John, wie war es für Sie, im Film Nikki als Ihre Tochter zu haben? Immerhin ist sie sehr talentiert...
(Travolta) Nun, das kann man alles beiseite lassen. Sie ist einfach phänomenal. Das ist etwas, was nur alle 30 oder 40 Jahre vorkommt. Ein Talent wie Nikki findet man nicht in jedem Jahrzehnt. Das sind sehr rare Diamanten. Als ich ihre Screen-Tests gesehen habe, war ich begeistert und zeigte die Aufnahmen jedem. Ich sagte ihnen: «Jetzt haben wir den Film».
Wie schlüpften Sie jeweils in ihre Rolle der Edna? War es nicht eine grosse Umstellung, eine Frau zu spielen und eine Mutter-Tochter-Beziehung zu führen?
(Travolta) Ich habe mich nie um den Charakter oder die Chemie zwischen uns gesorgt. Was mir mehr Sorgen gemacht hat, war das Erscheinungsbild. Ich wollte die Figur einfach extrem weiblich gestalten, damit der Witz, dass es sich eigentlich um einen Mann handelt, noch viel besser wirkt. Wenn ich das ganze Kostüm getragen habe, wurde ich wirklich zur Mutter. Da wusste ich, dass es funktionieren würde. Als ich das Kostüm das erste Mal angezogen habe und aus der Maske kam, blieb allen der Mund offen stehen. Sie sagten alle «Oh mein Gott, du hast es geschafft!». Ich sah mir selbst überhaupt nicht mehr ähnlich.
Ich denke, dass die Figur beim Publikum sehr gut ankommen wird. Was glauben Sie, werden die Leute am Film am meisten lieben? Diese Figur, die Zeit in welcher der Film spielt oder die Musik?
(Travolta) Alles zusammen. (Blonsky) Das glaube ich auch. Es hat einfach für jeden etwas dabei. Und es geht einfach darum, glücklich zu sein. Wer will das schon nicht? Also ich will auf jeden Fall glücklich sein.(Travolta) Das ist es, was ein Film bewirken sollte. Man kommt ins Kino und fühlt etwas bestimmtes. Wenn man rauskommt und sich anders - besser - fühlt, weiss man, dass man es richtig gemacht hat. Es ist grossartig, wenn man das bewirken kann: wenn Leute ins Kino kommen und nicht genau wissen, was sie erwartet und vielleicht ein bisschen down sind und sie sich nach dem Film richtig gut fühlen.
Mir kommt da vor allem eine Szene in den Sinn, bei der Sie beide zwei völlig unterschiedliche Versionen zum Besten geben. Konnten Sie während des Drehs fühlen, dass Sie etwas ganz Besonderes machen?
(Travolta) Ja, besonders bei dieser Nummer (schmunzelt).(Blonsky) Ja genau. Vor allem, weil es ein so kleiner Teil in einem grossen Ganzen ist.
Nikki, was haben Sie von John Travolta während diesem Projekt gelernt?
(Blonsky) Ich habe gelernt, einfach mich selbst zu sein und jeden einzelnen Moment von diesem grossartigen Erlebnis zu geniessen. Und auch, dass man einfach eines nach dem anderen machen soll.
Können Sie die Ausmasse dieses Projekts schon begreifen?
(Blonsky) Langsam aber sicher ist es so weit. Ich kann noch nicht genau spüren, wie gross der Film wirklich ist, weil es einfach zu unglaublich ist für mich. Es dringt aber schon langsam zu mir durch, wenn ich zum Beispiel ins Hotel gehe und mein Gesicht schaut von der Wand des Hauses auf der anderen Strassenseite zu mir herab. Zum Glück war ich dort nicht mit dem Auto unterwegs, sonst hätte ich sicher einen Unfall gebaut (lacht).
John, Sie und Christopher Walken haben einen grossartigen Job gemacht. Jedes Mal, wenn Sie zusammen eine Szene hatten, habe ich mindestens dreissig Sekunden gelacht. Vor allem, weil man Sie wirklich als Edna und nicht als John Travolta sieht. Haben Sie es genossen, mit Christopher Walken zu arbeiten?
(Travolta) Nun, Chris ist ein alter Broadway-Star, genau wie ich. Wir haben beide auch sonst viel Theater gespielt. Es war toll zu wissen, dass er und ich den selben Hintergrund haben. So wie zwei alte Boxer. Wir wussten einfach, dass wir es schaffen würden. Als er den Schlüssel zu seiner Figur gefunden hatte - nämlich wegen Edna verrückt zu werden - war alles gelaufen. Es war sehr einfach für mich, zu reagieren. Man sieht auch sehr schön, wie stolz sie beide auf ihre Tochter sind. Sie ist das wichtigste in ihrem Leben. Es war also eigentlich ziemlich einfach mit ihm zusammen.
[John Travolta & Nikki Blonsky wurde interviewt von Portmann Media]
Michelle Pfeiffer: «Zum Glück ist meine Tanznummer nicht so extrem anspruchsvoll, wenn man sie mit denen der anderen vergleicht.»
Michelle Pfeiffer musste lernen, gleichzeitig zu tanzen und zu singen - in High Heels.
Michelle, «Hairspray» ist ein sehr spezieller Film. Was war für Sie das schwierigste daran? Das Schauspielern, das Tanzen oder das Singen?
Das Singen. Wenn ich mich bewege und tanze, fühle ich mich gut, obwohl das auch schwieriger war, als ich gedacht hatte. Aber zum Glück ist meine Tanznummer nicht so extrem anspruchsvoll, wenn man sie mit denen der anderen vergleicht. Für mich war es schwierig, mich an all die Abläufe erinnern zu können. Denn ich musste die Tanznummer auswendig kennen und sie auch noch in High Heels machen. Währenddessen musste ich noch die Lippen synchron zum Gesang bewegen. Dies alles zu kombinieren war schon eine Herausforderung.
Welcher Teil des Films gefällt Ihnen am besten?
Da gibt es so viele... (überlegt lange) Aber eigentlich die Szene mit der Tanznummer von Edna (John Travolta) und Wilbur (Christopher Walken). Das ist einer meiner Favoriten. Auch der Song von Queen Latifah finde ich toll. Ja, das sind meine Lieblingsszenen.
Der Film sieht von seiner Aufmachung her aus wie eine grosse Süssigkeit. Hat es Spass gemacht, unter diesen Umständen eine Figur zu kreieren und diese Kleider zu tragen? Konnten Sie bei den Entwürfen der Kleider auch mitreden?
Nein, gar nicht. Aber von den Kostümen her war das der einfachste Film, den ich je gemacht habe. Es hat einfach alles gepasst, die Kleider, die Schuhe und auch der Schmuck. Alles war aus dieser Zeit. Dabei wurde sehr wenig extra angefertigt. Das meiste war wirklich authentisch. Da hat natürlich alles zusammengepasst.
Sie sind also zufrieden mit der Kostümverantwortlichen?
Ja, sie ist wunderbar. Und die Krone der Miss Baltimore ist schlichtweg genial.
Wie war es für Sie, zum ersten Mal mit John Travolta zu arbeiten und ihn in seinem Kostüm zu sehen?
Es war viel besser, als ich erwartet hatte. Ich hatte zwar keine genaue Vorstellung davon, wie er aussehen könnte, aber das Ergebnis war hervorragend. Ich liebte es, dass er versucht hat, sie so realistisch wie möglich wirken zu lassen. Er wollte sie wirklich glaubwürdig, liebenswert, feminin und mütterlich gestalten. Ich hätte das nicht für möglich gehalten. Er ist in der Rolle der Edna einfach hinreissend.
Ja, er ist wirklich sehr süss. Vielen Dank.
[Michelle Pfeiffer wurde interviewt von Portmann Media]
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