Interview
Paul Giamatti: «Das ist es, was ich am Schauspielern liebe: Ich bin nicht ich selbst. Wenn ich dann noch komplett anders aussehe, ist das noch grossartiger.»
Paul Giamatti mag es, sich zu verändern. Und er weiss jetzt, dass der Weihnachtsmann ein Geschäftsmann ist.
Paul, es freut mich, Sie hier beim verschneiten Fred Claus-Interview zu sehen. Dazu auch gleich meine erste Frage: Auf dem Set wurde alles unternommen, damit Sie sich wirklich wie der Weihnachtsmann fühlen. Das hat Ihnen bestimmt geholfen....
Ja, es war alles komplett. Es war fast ein wenig surreal, so gut war es. Die Central Street beispielsweise hatte viele Seitenstrassen. Man konnte dort wirklich herumlaufen und auch die Gebäude betreten. Erst dann habe ich realisiert, dass es eigentlich nur Attrappen waren. Es hat auch die ganze Zeit geschneit und es war richtig kalt. Es war ein wirklich sehr realistisches Erlebnis.
Es ist ein Familienfilm, aber es hat trotzdem viele andere Elemente drin. Eines davon ist die Dynamik innerhalb von Familien und wie sie zusammen funktionieren. Fred und Nick Claus werden hier als Beispiel einer nicht funktionierenden Familie gezeigt. Beschreibe ich das richtig?
Das macht Sinn, denn ich hatte einen Bruder und es war sehr hart, sein Bruder zu sein (lacht). Nick ist ein Heiliger und ein enorm erfolgreicher Geschäftsmann. Ich glaube, wenn der Weihnachtsmann wirklich eine Familie hätte, wäre das bestimmt nicht die Glücklichste.
Es ist auf jeden Fall eine gute Komödie. Ist es mit so guten Komikern wie Ihnen und Vince Vaughn nicht schwierig, die Komik etwas einzudämmen und nicht überborden zu lassen?
Wissen Sie, Vince ist sehr gut im improvisieren. Kevin Spacey ist natürlich auch sehr gut darin, wie auch Rachel Weisz. Das schaukelt sich dann hoch und so hat man immer eine gute Zeit. Man muss dann auch immer sofort herausfinden, was man als nächstes sagen will. Wir haben viel gelacht und Spass gehabt, aber das war natürlich alles im Interesse der Arbeit.
Wie ist es für Sie: mögen Sie den Film wegen den Kostümen, die darin vorkommen und weil Sie Nick Claus spielen können? Oder eher weniger?
Nein, ich mag diese Art und mache es sehr gerne. Ich habe schon viel in dieser Art gemacht und geniesse es jedes Mal wieder. Es war schon nicht ganz leicht, aber es hilft einem schon, wenn man ganz anders aussieht. Man verändert sich in ganz wundervoller Weise. Mein ganzer Körper wurde verändert und das war fantastisch. Das ist es, was ich am Schauspielern liebe: Ich bin nicht ich selbst. Wenn ich dann noch komplett anders aussehe, ist das noch grossartiger. Ich mag es wirklich.
Ja, es war alles komplett. Es war fast ein wenig surreal, so gut war es. Die Central Street beispielsweise hatte viele Seitenstrassen. Man konnte dort wirklich herumlaufen und auch die Gebäude betreten. Erst dann habe ich realisiert, dass es eigentlich nur Attrappen waren. Es hat auch die ganze Zeit geschneit und es war richtig kalt. Es war ein wirklich sehr realistisches Erlebnis.
Es ist ein Familienfilm, aber es hat trotzdem viele andere Elemente drin. Eines davon ist die Dynamik innerhalb von Familien und wie sie zusammen funktionieren. Fred und Nick Claus werden hier als Beispiel einer nicht funktionierenden Familie gezeigt. Beschreibe ich das richtig?
Das macht Sinn, denn ich hatte einen Bruder und es war sehr hart, sein Bruder zu sein (lacht). Nick ist ein Heiliger und ein enorm erfolgreicher Geschäftsmann. Ich glaube, wenn der Weihnachtsmann wirklich eine Familie hätte, wäre das bestimmt nicht die Glücklichste.
Es ist auf jeden Fall eine gute Komödie. Ist es mit so guten Komikern wie Ihnen und Vince Vaughn nicht schwierig, die Komik etwas einzudämmen und nicht überborden zu lassen?
Wissen Sie, Vince ist sehr gut im improvisieren. Kevin Spacey ist natürlich auch sehr gut darin, wie auch Rachel Weisz. Das schaukelt sich dann hoch und so hat man immer eine gute Zeit. Man muss dann auch immer sofort herausfinden, was man als nächstes sagen will. Wir haben viel gelacht und Spass gehabt, aber das war natürlich alles im Interesse der Arbeit.
Wie ist es für Sie: mögen Sie den Film wegen den Kostümen, die darin vorkommen und weil Sie Nick Claus spielen können? Oder eher weniger?
Nein, ich mag diese Art und mache es sehr gerne. Ich habe schon viel in dieser Art gemacht und geniesse es jedes Mal wieder. Es war schon nicht ganz leicht, aber es hilft einem schon, wenn man ganz anders aussieht. Man verändert sich in ganz wundervoller Weise. Mein ganzer Körper wurde verändert und das war fantastisch. Das ist es, was ich am Schauspielern liebe: Ich bin nicht ich selbst. Wenn ich dann noch komplett anders aussehe, ist das noch grossartiger. Ich mag es wirklich.
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