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Bee Movie - Interview

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Aka Titel:Bee Movie - Das Honigkomplott
Land (Jahr): USA (2007)
Genre:Animation, Comedy, Fantasy
Filmlänge:90min
Regie:Steve Hickner
 Simon J. Smith
Kinostart:13.12.2007
 12.12.2007 (Romandie)

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Jerry Seinfeld: «Ich werde Biene Maya am Brandenburger Tor treffen ...»

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Das Verhältnis zwischen dem Regisseur und den Bienen hat sich seit dem Film völlig verändert.

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Jerry, normalerweise gehen bei Animationsfilmen die Schauspieler alle einzeln ins Studio, um die Stimmen aufzunehmen. Sie haben aber zusammen gearbeitet. Ging da nicht alles viel länger, weil Sie immer wieder aufhören mussten, wenn sie gelacht haben?
Ja, das ist häufig passiert. Wir haben die Sätze viel umgestellt und uns übereinander und das Skript lustig gemacht. Für mich ist aber Entertainment folgendes: Man muss selber Spass dabei haben, sonst hat das Publikum auch keinen Spass.

Wenn Sie jetzt – nachdem Sie den Film gemacht haben – eine Biene sehen, sprechen Sie dann mit ihr?
Ja, das tue ich. Ich gehe zu ihnen und sage: «Du weisst gar nicht, wie viel ich für dich getan habe. Ich habe dich berühmt gemacht, alle lieben dich nur wegen mir.»

Und was antworten die Bienen dann?
Sie reden nicht. Im richtigen Leben können sie nicht sprechen. Das können sie nur in diesem Film. Und natürlich in dieser Kinder-Show, die hier in Deutschland sehr populär ist. Wie heisst sie noch gleich?

Biene Maya?
Biene Maya, genau. Das ist die andere sprechende Biene. Ich werde Biene Maya am Brandenburger Tor treffen und wir werden uns die Hände schütteln und Frieden unter allen Bienen in Deutschland schliessen.

Eigentlich ist dieses Interview für die Schweiz. Waren Sie schon einmal in der Schweiz?
Ja, schon oft. Ich war in Zürich, Bern und Genf.

Was haben Sie in Zürich gemacht? Haben Sie ihr Geld in der Schweiz angelegt?
Nein, ich habe Schokolade gegessen und mir die Uhren angeschaut. Die Schokolade ist fantastisch in der Schweiz! Warum macht ihr eigentlich Schokolade dort?

Weil wir besondere Kühe haben, die sehr gute Milch geben.
Diese Kühe gibt es doch überall. Aber niemand macht so gute Schokolade wie die Schweizer. Wieso machen die so gute Schokolade?

Da müssten Sie die Schweizer Schokoladenproduzenten fragen.
Da haben Sie recht.

Vielleicht verraten die Ihnen ihr Geheimrezept, dann können Sie Ihren nächsten Film über Schokolade machen.
Ja, es ist sehr interessant, sie leben in diesem Land und machen Schokolade. Ich weiss nicht, warum sie das tun.

[Jerry Seinfeld wurde interviewt von Portmann Media]

Bastian Pastewka: «So eine Vollniete habe ich im Animationsfilm lange nicht gesehen.»

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In der deutschen Fassung verleiht er der Hauptbiene Berry B. Benson seine Stimme und weiss auch sonst viel zu erzählen.

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Bastian, eine der schönsten Szene ist die, wo alle Insekten auf der Scheibe kleben ...
Ja, das ist auch eine dieser Szenen, die am meisten Spass machen, wenn man sie spricht. Wenn Barry da vorne hängt mit diesem Moskito – der im Original übrigens von Chris Rock gesprochen wird – und sich mit ihm am Scheibenwischer festhält, der dann noch angemacht wird und Barry sich an der Antenne festhalten muss, die dann auch noch eingefahren wird ... Das macht beim Sprechen dann irrsinnigen Spass.

Die Tennisball-Szene fand ich auch grossartig.
Die ist grossartig, ganz genau. Das ist das Schönste für mich, wie er sich an diesem Tennisball festhält und in Zeitlupe vorbeifliegt und dabei ruft «Helft mir!». Es macht Spass, so was zu sprechen.

Der Freund der Floristin Vanessa ist ja besonders dämlich ...
Der doofe Kellner ... Der ist so doof, das ist unglaublich lustig. Das ist halt ein Tennisspieler, der auch zu Hause nur in Sportklamotten herumläuft und alles besser weiss. So eine Vollniete habe ich im Animationsfilm lange nicht gesehen. Er sieht einfach so bescheuert aus ... Das lustigste ist ja, dass er dann noch so eifersüchtig wird. So ein riesiger Hüne gegen eine lustige kleine Biene, der droht «Ich werde ihn umbringen.» und versucht, ihn nach draussen zu befördern. Das ist auch sehr bescheuert geworden.

Mit diesem Kellner werden ja auch einige Klischees erfüllt. Er sieht aus wie der Barbie-Ken und hat ein Gehirn wie eine Erbse. Das fand ich auch total lustig, wie er das ganze Bad demoliert hat.
Das ist ja auch das tolle. Es ist ja ein Film, wo die ganze Zeit mit Klischees gespielt wird. Wir sehen natürlich Figuren, die wir im wahren Leben so nicht kennen, die alle ein wenig verkürzt sind. Das macht aber überhaupt nichts. Ich finde, man hat ja wenig Zeit, um Filmfiguren richtig zu installieren und je bekloppter und bescheuerter die von Anfang an in den Film reinkommen, desto mehr Spass hat man auch daran. Barry ist halt auch so eine Art Zwitterbiene. Er ist halb Mensch und halb Biene, wenn man das so inhaltlich betrachtet. Ich glaube, dass aber gerade das den Spass des Films ausmacht. Dass ich mir ihn ansehen kann und weiss, dass der Film von und für Menschen gemacht ist, sich aber dem Bienenreich bedient.

Barry ist ja nach seinem Uni-Abschluss völlig entsetzt, dass er sein ganzes Leben lang den gleichen Job machen soll.
Das ist schlimm, ja. Aber das kennt man ja von einem selber auch. Irgendwann kommen ja Leute und sagen «Ok, du hast dein Abitur gemacht. Jetzt musst du erst mal zum Bund oder Zivildienst machen. Das wird einem vorgeschrieben und ich habe das auch gemacht. Danach wäre es toll, wenn du studieren würdest und dann musst du irgendwann die Zahnarztpraxis deines Vaters übernehmen.» Das gibt es ja. Ich weiss noch, wie es war, als ich 18 war. Ich konnte das nicht. Erstens wusste ich ja auch gar nicht, was ich übernehmen sollte von meinen Eltern. Und zweitens wollte ich das auch nicht. Ich wollte etwas anderes machen. Ich war kein Vorkämpfer oder besonders schräg oder anders unterwegs als alle anderen, aber ich wusste, dass mir das nicht liegt. Daraus muss halt jeder seine eigenen Lehren ziehen. Man macht es eben so, wie alle es wollen, oder man versucht, sich selbst zu verwirklichen. Viele können das nicht. Viele wissen auch gar nicht, dass sie die Chance hätten, sich selber zu verwirklichen und einmal etwas anderes zu machen, über den eigenen Schatten zu springen oder einfach mal weiterzufliegen, um jetzt bei Barry B. Benson zu bleiben. Mit solchen Leuten habe ich natürlich Mitleid. Ich empfinde es natürlich als grosses Privileg, dass ich das machen kann, was ich gerne tue. Nämlich meinen Job und den liebe ich heiss und innig.

[Bastian Pastewka wurde interviewt von Portmann Media]

Renée Zellwerger: «Es schwappt ganz schön was über hier!»

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Die Schauspielerin war sofort von Jerry Seinfeld und seinem Humor begeistert.

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Renée, können Sie etwas über Ihre Rolle erzählen?
Ich spiele Vanessa, die Floristin, die zufällig Barry, der kleinen Biene, begegnet. Sie rettet Barrys Leben, als alle anderen versuchen, ihn mit einem Stiefel umzubringen. Doch Vanessa lässt das nicht zu, lässt ihn frei und er deutet dann letztlich ihre Absicht etwas, na ja, falsch.

Wie verlief die Arbeit mit Jerry Seinfeld?
Solche Momente geniesst man einfach; wenn der Humor anfängt richtiggehend überzuschwappen. Und lassen Sie mich das unterstreichen: Es schwappt ganz schön was über hier!

Was macht Jerry Seinfeld denn so witzig?
Er hat ein Gespür für die Feinheiten. Er ist ein guter Schauspieler, ein wirklich guter. Und er hat ein richtiges Verständnis für die nötigen Details und die winzig kleinen Dinge, die eben genau den Unterschied ausmachen.

Wie sind Sie zu diesem Projekt gestossen?
Man hat mir ein Drehbuch geschickt und gesagt: «Mr. Seinfeld möchte mit Ihnen über Vanessa und »Bee Movie« sprechen...». Wir haben uns dann am Telefon unterhalten und ich mochte ihn sofort. Ich wusste gleich, das könnte sehr viel Spass machen. Und wie wohl die meisten anderen auch bin ich ein grosser Fan von ihm. Ich hab mich gefreut auf die gemeinsame Zeit und die Arbeit.

Haben Sie die Aufnahmen gleichzeitig gemacht?
Ja, denn das macht den ganzen Unterschied aus. Nur schon sein Gesicht zu sehen, gibt einem so viel Gelegenheit, darauf zu reagieren. Es sind z.B. der Tonfall, den er auswählt, oder die Pausen - die geben einem einen Moment, wo man sehr frei mit der Materie umgehen kann. Würde man das ganze einfach von einem Blatt Papier ablesen, käme das völlig anders heraus.

[Renée Zellweger wurde interviewt von Portmann Media]

Chris Rock: «Nun, South Park bringt mich zum lachen. Das hier macht mir Angst.»

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Der Komiker bangte um die Sicherheit von Jerry Seinfeld und hat auch ein paar Bienenwitze auf Lager.

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Chris, «Bee Movie» ist ein Film, der den Leuten die Möglichkeit gibt, haufenweise Witze über Insekten zu machen, richtig?
Ja, viele Insektenwitze.

Wissen Sie gerade einen?
Nun da gab es viel mit «To Bee or not to Bee» oder «Bee there, Bee square» ... All diese Dinge.

Wenn wir gerade beim Humor sind. Sie mussten bestimmt lachen, als Sie Jerry Seinfeld in seinem Kostüm vom Dach herunterschweben sahen. Er war ja etwas besorgt um seine Sicherheit.
Nun, «South Park» bringt mich zum lachen. Das hier macht mir Angst. Ich dachte «Oh Gott, hoffentlich geht nichts schief».

Aber wäre das nicht lustig gewesen? Nein, ich scherze nur ... Erzählen Sie uns etwas über die Figuren im Film.
Ich spiele «Mouseblood». Er ist ein Moskito, der es liebt, Mäuseblut zu saugen ... Ja, ich bin ein Moskito und trinke Blut. Ich bin also eine Art Vampir. Ein Insektenvampir. Ja, so ist es.

[Chris Rock wurde interviewt von Portmann Media]

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