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Zum Abschied Mozart - Filmkritik

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Jahr: 2006
Filmlänge:80min
Regie:Christian Labhart
Kinostart:06.04.2006
Verleih:Look Now!
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Chorknaben-Report

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Das bringt nur das Mozart-Jahr: Der Schweizer Dokumentarfilmer Christian Labhart («Die Brücke von Mitrovica») begleitet den Oberstufenchor der Rudolf Steiner-Schule Zürcher Oberland bei den Proben zu Mozarts «Requiem». Was ein Generationenporträt sein möchte, gerät zum spirituell verquasten Schulkinderreport.

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Ein kollektiver Kraftakt «wider den Zeitgeist» soll es sein: Während den sechswöchigen Chorproben finden die auf Individualismus getrimmten Schülerseelen im Singen von Mozarts unvollendeter Totenmesse zurück zum verbindenden Gemeinschaftssinn. Von allen ist Disziplin und Einsatzfreude gefordert, wie Chorleiter Thomas Gmelin bereits zu Filmbeginn fordert. Am Schluss singt die «Generation iPod» vielstimmig Mozart: Ein nasser Traum aus dem Bilderbuch der Bildungsbürger.

Labhart zeigt die Probenatmosphäre, die Schüler in den Pausen, den tobenden Leiter. Amüsant ist das zuweilen, häufig auch einnehmend und in stimmigen Bildern gehalten. Allerdings wissen wir ja nicht erst seit «Sister Act» um die verbindende Identitätskraft des Chorsingens, wo eine vormals degenerierte Band über den Gesang zu neuem Leben findet. Was will der Film also noch?

Die Jugend von heute mitzuporträtieren. Genau dort fällt der Film aber ab: Was Rebecca, Stefan und Wanja abseits der Proben erzählen ist nämlich bestenfalls Triviales. Während die eine die «Revolution von unten» starten möchte, redet der andere in Kalendersprüchen und wird nur noch von der dritten übertroffen, die nicht werden will wie ihre Eltern. Belanglos sind allen voran die Stellen, wo über Religion und spirituelle Energien geredet wird: Wer bezüglich Jugend mal wieder gähnend abwinken will, wird hier gut bedient.

«Behütet» ist ein Wort, das einige Male genannt wird. Und genau darum geht es auch: Wir sehen hier ja nicht Nicolas Sarkozy, wie er in einer Pariser Vorstadtschule und inmitten von Unruhestiftern versucht, «Requiem» an die Tafel zu krakeln. Sondern der wohlgesittete Rudolf Steiner-Oberstufenchor (9. bis 12. Klasse) in einer Schule voller Schweizer wird von einem Musikpädagogen darauf vorbereitet, vor ihren Eltern Mozart vorzusingen, während der Arztsohn und die Lehrertochter auch die Solostimme übernehmen dürfen - hier wird etwas erklärt, was man sich auch einfach gut vorstellen kann. [Pascal Blum]

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m&m's Peter: Gerade Argumente, die auf zu wenig Action & Spannu...
m&m's Nora: Zu wenig handlung & Action....
m&m's Romy: Ich selbst bin eine Rudolf-Steiner-Schülerin im le...
m&m's Françoise: ich finde den film bewegend und wünsche mir in jed...
m&m's Dominique: Ein Kunstwerk aus guter Musik, wunderschönen Bilde...