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Volver - Interview

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Land (Jahr): Spanien (2006)
Genre:Comedy
Filmlänge:120min
Regie:Pedro Almodóvar
Kinostart:19.05.2006
 19.05.2006 (Romandie)
Kamera:José Luis Alcaine

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Penélope Cruz: «Ich sagte: Lasst es mich versuchen!»

Die allseits beliebte Spanierin meint, dass es gut sei, nicht den Boden unter den Füssen zu verlieren und sich nicht zu viele Gedanken um schöne Kleider zu machen.

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Ich habe Ihnen soeben für Ihr Kleid ein Kompliment gemacht. Das Filmfestival Cannes hat viel mit schönen Kleidern und Glamour zu tun. Geniessen Sie das?
Man geniesst es für ein paar Tage und dann ist irgendwann genug. Man sollte nicht zu viel Wert auf solche Sachen legen. Wenn man da mitmachen muss, ist es besser, wenn man es ruhig angeht und versucht es zu geniessen.

Es muss für Sie schön sein, mit Pedro Almodóvar hier zu sein. Sie teilen mit ihm eine langjährige Zusammenarbeit. Hat sich diese Zusammenarbeit über die Jahre hinweg verändert? Wird es besser und besser?
Meine Freundschaft zu ihm war schon seit Beginn an sehr gut. Ich merke aber, dass sie von Mal zu Mal besser wird. In diesem Fall haben wir über sechs Monate zusammengearbeitet - drei Monate Proben und drei Monate Dreharbeiten. Es war eine sehr intensive, wunderschöne und magische Zeit. Es war nicht nur Arbeit - es war zwar harte Arbeit, aber die Zeit schien stehen zu bleiben.

Es [«Volver», Anm.d.Red.] ist ein typischer Pedro Almodóvar-Film, doch er besitzt noch mehr Emotionen. Im Film geht es um zweite Chancen und Gefühle innerhalb der Familie. Finden Sie auch, dass es sich um einen sehr feinfühligen Film handelt?
Ja. Es geht um die Familie, die Wichtigkeit der Mutter, um Liebe sowie die Angst davor, Liebe zu verlieren, und die Reue, dass gewisse Dinge einem Verstorbenen nicht vor seinem Tod gesagt wurden. Ich finde, der Film ist voller Hoffnung.

Wenn man Filmkarriere macht und berühmt wird, kann man den Draht zur Familie schnell verlieren. Sie haben eine enge Verbindung zu den Menschen um Sie herum. Ist es Ihnen wichtig, den Boden nicht zu verlieren?
Ich würde mich nicht wohl fühlen, wenn es nicht so wäre. Es gibt einige Leute, die mich seit Anfang an begleiten, mich unterstützten und zu meinem Schauspiel- sowie Tanzunterricht brachten. Sie gaben mir die Möglichkeit, meinem Weg zu folgen, als ich dreizehn war. Damals klang alles sehr verrückt und es schien unmöglich. Ich sagte: «Lasst es mich versuchen!». Meine Eltern gaben mir diese Freiheit.

[Penélope Cruz wurde interviewt von Portmann Media]

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