The Lake House - Interview
| Aka Titel: | Das Haus am See |
| Land (Jahr): | USA (2006) |
| Genre: | Drama, Romance |
| Filmlänge: | 99min |
| Regie: | Alejandro Agresti |
| Kinostart: | 06.07.2006 |
| 26.07.2006 (Romandie) | |
| Produktion: | Doug Davison |
Sandra Bullock: «Wegen ihm bedeutet mir diese Geschichte, was sie mir bedeutet»
Erstmals seit ihrer explosiven Partnerschaft in «Speed» stehen Keanu Reeves und Sandra Bullock wieder gemeinsam vor der Kamera. Und hätten gerne mehr Szenen zusammen gehabt.
Die Figuren in dieser Romanze haben sehr wissenschaftliche Berufe, sie ist Ärztin und er Architekt. Nun befinden sie sich plötzlich in dieser zeitlich verschobenen Beziehung. Das muss Spass gemacht haben. Erzählen Sie uns etwas darüber.
Reeves: Mir gefiel dieser Aspekt der Geschichte. Meine Charakterrolle war gegenüber dieser Erfahrung ziemlich offen.
Bullock: Ich war weniger offen. Ich meine damit, dass meine Figur verschlossener war. Schliesslich wurde ich selber aber auch so wie sie und kämpfte gegen alles an. Es war gut. Man muss immer alles hinterfragen. Es half mir. In harten Zeiten schlüpf ich einfach wieder in meine Filmrolle. Er stand dem Ganzen offener gegenüber.
Reeves: Die Idee, dass sie zwei Jahre verschoben leben, ist ein Detail. Wir hoffen, dass ihre Beziehung im Vordergrund steht und nicht Fragen darüber, wie es dazu kam und wer sie sind. Wir hoffen, dass die Tatsache, dass sie zusammen sind, alle Fragen beantworten wird... vielleicht aber auch nicht.
Es ist eine schöne und romantische Vorstellung, dass Liebe sogar Zeit überwinden kann. Es werden Sie wahrscheinlich alle Journalisten gefragt haben, wie es war, wieder zusammenzuarbeiten. Wie schwierig war die Zusammenarbeit vor der Kamera? Und was für Diskussionen und Gekicher fanden hinter der Kamera statt?
Bullock: Es gab eigentlich gar kein Gekicher. Ich hätte gerne mehr Szenen mit ihm gehabt. Aber vielleicht haben wir die Möglichkeit, einen anderen Film zusammen zu drehen. Für diese Geschichte war es perfekt, wie es war. Ich hätte diese Art von Geschichte mit niemand anderen umsetzten können. Wegen ihm bedeutet mir diese Geschichte, was sie mir bedeutet.
Reeves: Ich denke, wenn man unsere Zusammenarbeit kennt... Man kann vielleicht Parallelen zum Film ziehen. Man möchte, dass sie zusammen sein können. Unsere persönliche Geschichte floss in den Film ein.
Sie kennen sich schon sehr lange. Besteht zwischen Ihnen eine Ehrlichkeit über die Qualität der Darstellung des anderen in den einzelnen Szenen? Oder, dass man auch sagt: «Heute nervst du mich!»?
Bullock (zu Reeves): Ich hoffe, du sagst das nie zu mir.
Reeves: Nein, es läuft eher so, dass wir einander fragen: «Was hältst du davon? Wie war das?»
Bullock: Wir arbeiten ziemlich hart an uns selber und das merkt der andere. Wir stehen uns auch nicht so nahe... Ich denke, eine gewisse Nervosität und Ungewissheit sind von Vorteil - vor allem beim Dreh von Szenen mit uns beiden. Ich finde es gut, wie es ist.
Wenn Sie sich mit einer solch romantischen Geschichte auseinandersetzen, packt es Sie auch und fangen Sie an zu träumen?
Bullock: Wenn alle Elemente übereinstimmen - mit wem man zusammenarbeitet und wie der Film gedreht wird - dann taucht man in eine Traumwelt und lässt sie Realität werden.
Reeves: Man befasst sich die ganze Zeit damit.
Bullock: Es gibt auch ein paar schwierige Szenen. Man geht zwar an schöne Orte, aber es kommen viele Gefühle hoch. Wir waren aber bei unserem Regisseur und den Nebendarstellern in guten Händen, das machte es einfacher.
[Sandra Bullock & Keanu Reeves wurde interviewt von Portmann Media]
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