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The Devil Wears Prada - Interview

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Aka Titel:Der Teufel trägt Prada
Land (Jahr): USA (2006)
Genre:Comedy, Drama
Filmlänge:110min
Regie:David Frankel
Kinostart:12.10.2006
 27.09.2006 (Romandie)
Drehbuch:Aline Brosh McKenna

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Meryl Streep

Meryl Streep verkörpert in «The Devil Wears Prada» einen teuflischen Bleistiftjupe tragenden Boss, der die Hosen an hat und dies sichtlich geniesst.

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Meryl Streep, wie würden Sie den Film «The Devil Wears Prada» charakterisieren?
Regisseur David Frankel würde sagen, es sei ein «Boss aus der Hölle»-Film. Für mich ist es die Geschichte einer Frau in der Chefetage, die völlig missverstanden wird.

Wie war die Zusammenarbeit mit Stanley Tucci? Im Film ist er ja so ziemlich der einzige, der nicht unter Ihnen leidet...
Stanley Tucci spielt «Nigel», der im Film meine rechte Hand ist. Er nimmt eine recht hohe Position ein. Technisch gesehen arbeitet er für mich, aber er geniesst sehr viele Freiheiten. Er kann auch alles zu mir sagen, ohne dass es Konsequenzen hat. Er ist eigentlich ziemlich der einzige, der das kann. Er ist mir aber treu ergeben, da er «Miranda Priestly» alles verdankt, was er in seiner Karriere erreicht hat.

Was halten Sie von Anne Hathaway?
Anne Hathaway ist wundervoll. Sie ist so zielstrebig und selbstbewusst. Sie hat aber auch eine unglaubliche Ausstrahlung. Ich habe es geliebt, mit ihr zusammenzuarbeiten.

Wie war es, unter der Regie von David Frankel zu arbeiten?
David Frankel ist einer der smartesten Typen, die ich kenne. Er hat ein sehr gutes Auge dafür, wenn in einer Szene etwas nicht stimmt. Er achtet dabei auch ganz genau auf die Geräusche. Ich bin auch ganz fasziniert davon, wie er das grossartige Drehbuch umgesetzt hat. Das einzige Problem, das ich mit ihm hatte, war, dass er fast ein Intellektueller ist (lacht). Er hatte immer alles ganz exakt im Kopf und wusste ganz genau, in welcher Welt er die Handlung des Films ansiedeln wollte.

[Meryl Streep wurde interviewt von Portmann Media]

David Frankel

Der Regisseur David Frankel von «The Devil Weats Prada» freut sich, dass Anna Wintour die Premiere seines Films in New York genossen hat.

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David Frankel, jedes noch so kleine Detail im Film scheint zu stimmen. Wie lange mussten sie sich mit Mode befasst, als Sie dieses Projekt vorbereiteten?
Wir haben sehr viel darüber gesprochen, wie wir den Film attraktiv gestalten können. Also mit möglichst tollen Kleidern und den passenden Accessoirs. Wir wollten auch in jedem noch so kleinen Szenenwechsel neue Kleider einbauen, damit man nicht nur einen wunderbaren Film, sondern auch grossartige Kleider sehen kann. So als würde man in einem Modemagazin blättern.

Der Film basiert auf einem Buch, dass über das Treiben bei einem Fashion Magazin berichtet. Im Film heisst das Magazin «Runway», in Tat und Wahrheit handelt es sich aber um «Vogue».
Nun, wir wollten vor allem das Gefühl vermitteln, wie es ist, für das Top Fashion-Magazin zu arbeiten. Und das ist nun mal «Vogue». Ich habe grossen Respekt vor «Vogue»-Chefin Anna Wintour, auf deren Erlebnissen der Film tatsächlich basiert. Wir wollten aber eine unabhängige Figur schaffen. Das ist dann «Miranda Priestley». Meryl Streep hat sehr hart an dieser Rolle gearbeitet und sie spielt sie fantastisch.

Sie ist auch nicht nur der Teufel von dem im Titel gesprochen wird. Haben Sie absichtlich auch die andere Seite der Anna Wintour ein wenig ins Zentrum gerückt?
Ja natürlich, mir war es sehr wichtig und auch eine grosse Herausforderung, beide Seiten dieser Frau zu zeigen. Ich möchte, dass das Publikum aus dem Film kommt und bemerkt, dass es trotz all der Gemeinheiten und der Biestigkeit von Miranda, Sympathien für sie empfinden.

Anna Wintour war ja auch an der Premiere in New York. Was war Ihre Reaktion auf den Film?
Sie sah den Film mit ihrer Tochter und ihrem Freund. Sie sass direkt vor mir und hat tatsächlich nur Prada-Kleider getragen. Sie hat sehr viel gelacht und hat den Leuten anschliessend erzählt, dass sie den Film sehr genossen hat. Das hat mich sehr gefreut.

[David Frankel wurde interviewt von Portmann Media]

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