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Miami Vice - Interview

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Land (Jahr): USA (2006)
Genre:Action, Comedy, Crime, Drama
Filmlänge:132min
Regie:Michael Mann
Kinostart:24.08.2006
 16.08.2006 (Romandie)
Kamera:Dion Beebe

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Farrell / Fox

Colin Farrell & Jamie Foxx über «Miami Vice»

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Jamie und Colin, ich freue mich, euch anlässlich der Premiere von «Miami Vice» zu treffen. Im Film habt ihr mit sehr vielen tollen und unterhaltsamen Dingen zu tun gehabt. Darunter sind Autos, Boote, Frauen und Kleider. Was habt ihr davon bevorzugt?
Farrell: Ich hatte sehr viel Spass mit Gong Li. Sie ist eine tolle Frau und eine wunderbare Schauspielerin. Es war ein Vergnügen, mit ihr zu arbeiten. Aber auch die Autos haben mir gut gefallen.
Foxx: Mir haben auch vor allem die tollen anderen Schauspieler gefallen. Es war schön, mit ihnen den anderen grossen Sommer-Film neben «Pirates Of The Caribbean» zu machen. Es waren wirklich alles coole Leute.

Es auch eine grossartige Story. Ihr geht als zwei Polizisten sehr tief in den Untergrund. Der Film ist unerwartet kritisch.
Farrell: Ja, Michael Mann wollte den Charakteren mehr Perspektive geben als in der TV-Serie. Diese hatte aber auch schon ihre dunklen Seiten mit der Darstellung von Prostitution, Drogen und zerstörten Familien. Die Figuren hatten auch viele Konfliktsituationen. Von dieser Seite her ist der Kinofilm wie eine Retrospektive. Michael Mann wollte davon aber auch etwas Abstand nehmen. Deshalb sind die Kostüme und die Technologien natürlich auf dem neuesten Stand.

Ich vermisste Don Johnsons weisse Schuhe. Haben Sie davon gehört? Warum wurden die weggelassen?
Foxx: Das ist Michael Mann! Er wollte es sehr seriös machen. Einen richtigen Film. Das war der Grund.Farrell: Der grosse Unterschied zu TV-Serie ist halt auch, dass man dort viel mehr Zeit hat für die Charakterentwicklung. Die beiden Hauptcharaktere können so auch viel besser eingeführt werden und es wird genau erzählt, wie sie zusammenkommen. Beim Kinofilm haben wir nur diese eine Geschichte, wo man von der ersten Sekunde an mittendrin ist. Es ist aber alles sehr seriös gemacht.

Der Film hat eine sehr intensive Kameraführung. Nicht alle Regisseure arbeiten wie Michael Mann. Er hat da seinen ganz eigenen Stil und dreht viel mit beweglichen Kameras. Ist das wichtig für euch?
Farrell: Die Kamera ist manchmal schon sehr nah. Aber das machte es teilweise viel einfacher. Es war aber schon ein wenig bizarr, wenn jemand die ganze Zeit mit einer Handkamera um dich herumrennt. Normalerweise wird ja von einem fixen Standpunkt aus gedreht. Die bewegliche Kamera kommt in den einzelnen Szenen aber sehr gut zur Geltung.

Die Filmmusik hat mir sehr gut gefallen. War das bei euch auch so?
Beide: Ja, sie ist unbeschreiblich gut.

Stimmt es, dass es auf dem Set ziemlich explosiv wird, wenn Sie beide dabei sind?
Foxx: Nein, die Explosionen waren in Wirklichkeit sehr klein (lacht). Im Ernst, das hat nichts mit uns zu tun. Es geht nur um die Action-Sequenzen im Film. Farrell: Ja genau. Die Dreharbeiten waren aber wirklich toll.

Ihr scheint beide sehr viel Spass daran gehabt zu haben, nicht wahr, Jamie?
Foxx: Sie waren wohl am Pressetag dabei?! Sie hätten mal vier Wochen später vorbeischauen sollen... (lacht)

[Colin Farrell & Jamie Foxx wurde interviewt von Portmann Media]

Gong Li:

Gong Li findet den Film nicht nur wegen der schnellen Boote und tollen Kostüme erfrischend.

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Hallo Gong, es ist eine Freude, Sie zu treffen. Wir sind hier in London, um über «Miami Vice» zu sprechen. Es hat sehr viele interessante Dinge im Film: Kleider, Boote, hübsche Typen und witzige Aspekte. Was haben Sie bevorzugt?
Ich habe alle diese Dinge gemocht. Sie machen den Film sehr erfrischend. Ich war sehr erfreut, dass ich in diesem tollen Projekt mitarbeiten durfte.

Sie spielen eine tolle Figur, mit zwei völlig verschiedenen Gesichtern. Manchmal sehr sentimental, dann wieder unglaublich hart. Wie war es für Sie, eine solche Rolle zu spielen?
Ich mochte meine Rolle sehr und ich finde es toll, wie Michael Mann diese Figur kreiert hat. Durch ihre facettenreiche Persönlichkeit konnte ich mich als Schauspielerin dieser Figur aus verschiedenen Richtungen nähern. Deshalb war es wunderbar, die Isabella zu spielen.

[Gong Li wurde interviewt von Portmann Media]

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