| Land (Jahr): | Schweiz (2006) |
| Genre: | Drama |
| Filmlänge: | 120min |
| Regie: | Michael Steiner |
| Kinostart: | 19.01.2006 |
| 01.03.2006 (Romandie) | |
| Drehbuch: | Jürg Brändli |
«Ich glaube, den ehemaligen Swissair-Mitarbeitern gefällt der Film.»
Regisseur Michael Steiner erklärt, für wen er «Grounding» gedreht hat und warum er nicht mit Moritz Leuenberger reden konnte.
Cineman: Michael Steiner, mit «Grounding» präsentierst Du einen unglaublich spannenden Film. Wie bist Du selber mit dem Resultat zufrieden?
Steiner: Wenn man an einem Film so lange gearbeitet hat, kann man gar nicht mehr recht abschätzen, ob auch alles funktioniert, wie man es geplant hatte. Deshalb bin ich auf die Meinungen von aussen angewiesen. Ich denke, die Dinge, die wir uns zum Ziel gesetzt hatten, haben wir einigermassen gut auf die Leinwand gebracht.
Hast Du auch schon erste Publikumsreaktionen erhalten?
Ja, sehr viele, sehr verschiedene und auch kontroverse Reaktionen. Ich glaube, den ehemaligen Swissair-Mitarbeitern gefällt der Film. Für sie ist er auch gedacht. Ich glaube, man muss dieses Thema verarbeiten und das können sie mit diesem Film. Ich habe auch Reaktionen aus der Presse gelesen, in der Leute besagen, dass die Gegebenheiten anders waren. Sie haben eine andere Meinung und einen anderen Blickwinkel. Der Film soll einen eigenen Blickwinkel haben und den Zusammenbruch der Airline aus der Vogelperspektive beschreiben.
Kamen auch Reaktionen von Leuten, die im Film portraitiert werden?
Bis jetzt kam mir noch nichts zu Ohren. Ich wünsche mir sehr, dass es über den Film eine öffentliche Diskussion gibt. Das wäre schön.
Unser Bundespräsident, Moritz Leuenberger, hat gegen Ende des Films einen kurzen Auftritt. Er war auch an der Vorpremiere anwesend. Konntest Du mit ihm über den Film sprechen?
Ich hatte keine Gelegenheit dazu. Als ich ihn sah, war er bereits umringt von Hunderten von Journalisten.
[Michael Steiner wurde interviewt von Portmann Media]
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