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Land (Jahr): USA (2006)
Genre:Action, Drama, War
Filmlänge:132min
Regie:Clint Eastwood
Kinostart:28.12.2006
 25.10.2006 (Romandie)
Drehbuch:James Bradley

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Clint Eastwood: «Wenn mir etwas gefällt, dann mache ich gerne schnell weiter.»

Der 76-jährige Schauspieler und Regisseur konnte den Drehbeginn kaum abwarten.

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Warum wollten Sie aus dem Buch unbedingt einen Film machen?
Ich habe das Buch vor einiger Zeit gelesen und sofort gemocht. Es war mir von Anfang an klar, dass es sehr anspruchsvoll sein würde, daraus einen Film zu machen. Es gibt viele Handlungen, die das Buch sehr interessant machen. Allen voran natürlich das Hissen der Flagge. Joe Rosenthal hat davon diese berühmte Fotografie gemacht. Es symbolisiert schlicht und einfach die Anstrengungen, welche die Soldaten unternommen haben.

Erzählen Sie etwas über die Produzenten Steven Spielberg und Paul Haggis.
Vor einigen Jahren traf ich Steven Spielberg und er sagte zu mir, wenn ein geeignetes Projekt vorhanden sei, soll ich für ihn Regie führen und wir würden es zusammen produzieren. Ich sagte: «Okay, machen wir das». Er hatte einige Skripts, aber keines gefiel ihm wirklich. Zu jener Zeit arbeitete ich gerade mit Paul Haggis an «Million Dollar Baby». Ich habe einmal mit ihm darüber gesprochen und er hat hat daraufhin mein Material gelesen. Nach einigen Meetings hat er mir dann ein tolles Skript präsentiert.

Erzählen Sie etwas über die Schauspieler und die historische Szene mit dem Hissen der Flagge.
Wir gingen einfach hin und haben es gemacht, das ist alles. Ich habe versucht, die Leute so gut wie möglich zu platzieren. Dabei haben wir natürlich das Bild zu Hilfe genommen. Die Schauspieler waren toll. Sie waren sehr kooperativ und liessen sich vom ganzen Projekt inspirieren.

Wie nähern Sie sich jeweils dem Stoff eines neuen Filmes an?
Nun, ich gebe einfach immer gleich Vollgas. Es ist für mich jeweils, als ob die Ampel auf grün rückt und ich starten kann. Dieses Mal habe ich lange Zeit mit dem Skript und dem Buch «gelebt». Ich wollte dieses Projekt dann einfach unbedingt machen. Ich wusste nicht genau, wie ich es machen sollte, aber dass ich es machen musste, war mir klar.

Sie sollen ein sehr entschlussfreudiger Regisseur sein...
Wenn mir etwas gefällt, dann mache ich gerne schnell weiter. Falls ich aber etwas sehe, das ich nicht mag, nehme ich mir Zeit und arbeite daran, bis es so ist, wie ich es haben will.

[Clint Eastwood wurde interviewt von Portmann Media]

Ryan Philippe: «Ich fühle mich gesegnet!»

Ryan würde das Schlachtfeld gegen nichts tauschen und kann jetzt super erste Hilfe leisten.

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Ryan, erzählen Sie mal, wie war es als Sie James Bradley getroffen haben?
Den ersten Kontakt mit ihm hatte ich via E-Mail, in welchem ich mich vorgestellt habe. Es ist schon komisch, sich jemandem vorstellen zu müssen, der gleich heisst wie die Figur, die im Film mein Vater ist.

Sind Sie glücklich, dass Sie in diesem Film mitwirken konnten?
Nun, Steven Spielberg produziert und Clint Eastwood ist der Regisseur, der einen Kriegsfilm über Männer macht, denen es nur um die Ehre geht. Ich fühle mich gesegnet!

Wie ist es, einen Film mit Clint Eastwood als Regisseur zu drehen?
Man schaut sich viele Kriegsfilme an während man aufwächst. Vor allem wenn man Filme liebt. Dazu kommt, dass man auch Krieg spielt. Das in diesem gigantischen Rahmen zu tun, wie bei diesem Film und von Clint Eastwood Anweisungen zu erhalten, ist grossartig. Es könnte kein besseres Erlebnis geben.

Hatten Sie einen Adrenalinstoss, als die Kampfszenen gedreht wurden?
Das machte mir eigentlich nichts aus. Wenn wir aber etwa 30 Meter über das Schlachtfeld gerannt sind und rundherum knatterten die Gewehre - es waren etwa 200 die gleichzeitig feuerten - dann ging der Adrenalinpegel schon ziemlich hoch. Man wurde einfach in diese ganze Ambiente hineingestossen und konnte sich ihm nicht entziehen.

Welches war die grösste Herausforderung für Sie?
Die grösste Herausforderung für mich, die medizinischen Handlungsweisen zu lernen. Ich lernte, wie man gewisse Bandagen anbringen muss oder eine Schlinge macht. Jetzt kann ich dafür exzellent erste Hilfe leisten (lacht).

[Ryan Philippe wurde interviewt von Portmann Media]

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