Login anzeigen

Das meinen die User

m&m's

3.06 m&m's | 96 User

Alle Kommentare (23) m&m's Movie Charts

1 User haben ihre Watchlist nicht freigegeben.

Watchlist-Charts

Dreamgirls - Interview

Auf Watchlist setzen

1

User

Land (Jahr): USA (2006)
Genre:Musical
Filmlänge:131min
Regie:Bill Condon
Kinostart:08.02.2007
 21.02.2007 (Romandie)
Drehbuch:Bill Condon

mehr +

Jetzt DVD bestellen

Beyoncé Knowles: «Ich war nicht ich, und zwar sechs Monate lang!»

Die Sängerin wusste nach der Rolle in «Dreamgirls» nicht mehr wer sie war, obwohl sie von ihrer Rolle doch soviel trennt.

vergrössern

Ihre Figur Deena ist sehr emotional. Wie kamen Sie damit zurecht?
Es war ein grosses Stück Arbeit. Deswegen habe ich auch den allergrössten Respekt vor Schauspielern, die ständig solche Rollen spielen. Ich habe bis jetzt ja nur Komödien gemacht und das war ganz etwas anderes und viel einfacher. Hier musste ich jeden Tag Tränen herausdrücken... Es war wirklich harte Arbeit.

Konnten Sie ihre Rolle und ihr richtiges Leben voneinander noch trennen?
Ich war nicht ich, und zwar sechs Monate lang! Ich war`s wirklich nicht. Sogar, als ich ins Studio zu Aufnahmen von meinem Album ging, war ich noch immer nicht ganz ich. Deshalb wollte ich ja auch ins Studio, um wieder ein bisschen zu mir zu finden. Ich ertappte mich dabei, Basketballspiele zu besuchen, mit drei Schichten Wimpern drauf. Und da musste ich mich wirklich fragen: «Wer bin ich denn jetzt überhaupt?!» (lacht). Ich hab die ganze Zeit Posen von Deena eingenommen, bis mir aufgefallen ist, dass ich wieder nicht ich bin. Es war wirklich faszinierend, zu sehen, wie es einige Monate braucht, selbst nach dem Film, um zurück in den eigenen Körper zu gelangen (lacht).

Was halten Sie von der Garderobe von Dreamgirls?
Es war einfach unglaublich. Klar, einige der Kostüme waren nicht sehr bequem zu tragen, aber sie waren wunderschön. Unsere Kostümdesignerin Sharon hat wirklich tolle Arbeit geleistet und nur die Sachen kreiert, die zu uns passen. Es war alles sehr kreativ und einfach nur schön.

Würden Sie ihr Leben und das von Deena vergleichen?
Deenas Situation war anders: Sie stammt aus einer Armensiedlung in Detroit und wuchs ohne Vater auf. Ich hingegen besuchte eine Privatschule in einem gehobeneren Viertel, hatte sowohl Vater als auch Mutter und stand meiner Familie immer sehr nahe. Ihre Mutter konnte ihr gar nicht alles sagen, da sie für vieles irgendwie verantwortlich schien. Meine Eltern waren erfolgreich, sie konnten mir die Wahrheit sagen. Wir haben einfach verschiedene Leben, und ich glaube, ich brauche den Erfolg und all das nicht aus den selben Gründen wie sie. Denn sie hat vieles durchmachen müssen, was mir erspart blieb. Obwohl ich betonen muss, dass ich die Entscheidung gefällt habe, diese Leute um mich haben zu wollen. Denn Viele Berühmtheiten haben oft keine ehrlichen Leute um sich herum. Und das ist eben doch eine Wahl, die man trifft. Aber ich muss schon sagen, man hat mich vor vielem beschützt, durch das man normalerweise hindurch gehen muss, und vor dem hohen Preis, den man für Ruhm oft zu bezahlen hat. Es ist schwierig und man ist vielem ausgeliefert, dem man eigentlich lieber nicht ausgeliefert sein sollte. Viele sagen einem, dass alles, was man tut, grossartig sei. Daher ist es manchmal schwierig, zu wissen, was ehrlich gemeint ist und was nicht. Ich denke daher, es ist wichtig, zu wissen, wer man ist, und dass man diejenigen Leute weiterhin um sich hat, die einen zu dem machen, der man ist.

[Beyoncé Knowles wurde interviewt von Portmann Media]

weitersagen