Interview
«Kinder und Tiere sind sehr gefährliche Partner!»
Armin Rohde musste sich warm anziehen, damit ihn seine Co-Stars Kasperl und Seppel nicht an die Wand spielen.
Cineman: Hallo Armin, in der Familienkomödie «Der Räuber Hotzenplotz» spielen Sie die Hauptrolle des gefürchteten Räubers. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit mit Regisseur Gernot Roll?
Rohde: Wir kennen uns seit über 20 Jahren und da hat man ein gutes Vertrauensverhältnis zueinander entwickelt. Ich habe sogar zugesagt, noch bevor ich wusste, um welches Buch es sich handelte. Er hat mich angerufen und gesagt, er hätte ein Buch in der Hand, dessen Rechte er kaufen würde - sobald der Kauf geschehen wäre, sollte ich die Hauptrolle spielen. Ich wusste nicht, ob es nun «Krieg und Frieden» oder «Die Ermordung Caesars» ist - dann war es schliesslich «Der Räuber Hotzenplotz». Ich kannte das Buch nicht und war einer der wenigen, die das Buch als Kind nicht gelesen hatten. Als ich mir das Buch dann vorgenommen habe, merkte ich, dass unser Vertrauensverhältnis auf gutem und solidem Fundament steht.
Handelt es sich um einen speziell für Kinder gemachten Film?
Es wird ein Familienfilm, wo auch viele Kinder zuschauen werden. Kinder sind ein äusserst anspruchsvolles Publikum, dem man nichts vormachen kann - das weiss ich von meiner mehrjährigen Theatererfahrung mit Kindermärchen. Kinder kann man nicht verarschen, die wollen in baren Münzen bezahlt werden. Dass es für Kinder geeignet ist, bedeutet aber nicht, dass man irgendwelche Grimassen und solche Sachen macht - so blöd sind Kinder nicht. Die schauen sehr genau hin, ob da einer einfach eine Nummer abzieht oder auch was verschenken möchte.
Erzählen Sie etwas über die aufwändige Verwandlung in den Räuber Hotzenplotz.
Drei geschlagene Stunden sitze ich in der Maske und das heisst, dass ich um vier Uhr aufstehen muss, weil ich um fünf Uhr abgeholt werde. Dann sitze ich um sechs Uhr in der Maske: Ich kriege eine Nase, Augenbrauen, einen Bart ins Gesicht geklebt und schliesslich kommt noch die Perücke dazu. Nach drei Stunden sehe ich aus wie Hotzenplotz.
Kasperl und Seppel werden von den Jungschauspielern Martin Stührk und Manuel Steitz dargestellt. Wie geht die Zusammenarbeit mit den Jungs vor sich?
Die spüren, dass ich sie als Menschen und Kollegen ernst nehme. Ich sage nicht: «Das sind ja nur kleine Jungs, die mit mir spielen. Was wollen die überhaupt?!». Jeder erfahrene Schauspieler weiss, dass Kinder und auch Tiere durch ihre grosse Unmittelbarkeit und Unschuld sehr gefährliche Partner - um nicht zu sagen Gegner - vor der Kamera sind! Da muss ich mich warm anziehen, damit sie mir nicht die Show stehlen und mich an die Wand spielen! Sie sind klasse und richtige Helden für mich. Es ist schwer, was wir machen, und da halten sich die beiden königlich.
Worin sehen Sie Ihre Aufgabe als Schauspieler?
In erster Linie ist mein Auftrag als Schauspieler Leute gut zu unterhalten, ihnen 90 wunderbare Minuten zu bescheren, in denen sie lachen können, wie es bei diesem Film garantiert passieren wird. Wer noch mehr mit nach Hause nimmt, ist herzlich dazu eingeladen. Ich bringe keine Botschaft, sondern Unterhaltung, für die die bezahlen. Sie wollen etwas Gutes zu sehen bekommen und das werden sie auch!
Rohde: Wir kennen uns seit über 20 Jahren und da hat man ein gutes Vertrauensverhältnis zueinander entwickelt. Ich habe sogar zugesagt, noch bevor ich wusste, um welches Buch es sich handelte. Er hat mich angerufen und gesagt, er hätte ein Buch in der Hand, dessen Rechte er kaufen würde - sobald der Kauf geschehen wäre, sollte ich die Hauptrolle spielen. Ich wusste nicht, ob es nun «Krieg und Frieden» oder «Die Ermordung Caesars» ist - dann war es schliesslich «Der Räuber Hotzenplotz». Ich kannte das Buch nicht und war einer der wenigen, die das Buch als Kind nicht gelesen hatten. Als ich mir das Buch dann vorgenommen habe, merkte ich, dass unser Vertrauensverhältnis auf gutem und solidem Fundament steht.
Handelt es sich um einen speziell für Kinder gemachten Film?
Es wird ein Familienfilm, wo auch viele Kinder zuschauen werden. Kinder sind ein äusserst anspruchsvolles Publikum, dem man nichts vormachen kann - das weiss ich von meiner mehrjährigen Theatererfahrung mit Kindermärchen. Kinder kann man nicht verarschen, die wollen in baren Münzen bezahlt werden. Dass es für Kinder geeignet ist, bedeutet aber nicht, dass man irgendwelche Grimassen und solche Sachen macht - so blöd sind Kinder nicht. Die schauen sehr genau hin, ob da einer einfach eine Nummer abzieht oder auch was verschenken möchte.
Erzählen Sie etwas über die aufwändige Verwandlung in den Räuber Hotzenplotz.
Drei geschlagene Stunden sitze ich in der Maske und das heisst, dass ich um vier Uhr aufstehen muss, weil ich um fünf Uhr abgeholt werde. Dann sitze ich um sechs Uhr in der Maske: Ich kriege eine Nase, Augenbrauen, einen Bart ins Gesicht geklebt und schliesslich kommt noch die Perücke dazu. Nach drei Stunden sehe ich aus wie Hotzenplotz.
Kasperl und Seppel werden von den Jungschauspielern Martin Stührk und Manuel Steitz dargestellt. Wie geht die Zusammenarbeit mit den Jungs vor sich?
Die spüren, dass ich sie als Menschen und Kollegen ernst nehme. Ich sage nicht: «Das sind ja nur kleine Jungs, die mit mir spielen. Was wollen die überhaupt?!». Jeder erfahrene Schauspieler weiss, dass Kinder und auch Tiere durch ihre grosse Unmittelbarkeit und Unschuld sehr gefährliche Partner - um nicht zu sagen Gegner - vor der Kamera sind! Da muss ich mich warm anziehen, damit sie mir nicht die Show stehlen und mich an die Wand spielen! Sie sind klasse und richtige Helden für mich. Es ist schwer, was wir machen, und da halten sich die beiden königlich.
Worin sehen Sie Ihre Aufgabe als Schauspieler?
In erster Linie ist mein Auftrag als Schauspieler Leute gut zu unterhalten, ihnen 90 wunderbare Minuten zu bescheren, in denen sie lachen können, wie es bei diesem Film garantiert passieren wird. Wer noch mehr mit nach Hause nimmt, ist herzlich dazu eingeladen. Ich bringe keine Botschaft, sondern Unterhaltung, für die die bezahlen. Sie wollen etwas Gutes zu sehen bekommen und das werden sie auch!
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