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Cars - Interview

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Land (Jahr): USA (2006)
Genre:Animation, Comedy, Fantasy
Filmlänge:109min
Regie:John Lasseter
Kinostart:07.09.2006
 14.06.2006 (Romandie)
Drehbuch:Dan Fogelman

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John Lasseter: «Die Animationskünstler schauen sich an, wie die Dinge gesagt werden.»

Owen Wilson als Vorlage für Lightening McQueen.

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John Lasseter, denken Sie, dass Ihr neuster Film beim Publikum ankommen wird?
Ich hoffe es. Wir arbeiten hart um diese Filme unterhaltsam zu gestalten. Das ist das, was wir bei Pixar eigentlich am liebsten tun: wirklich unterhaltsame Filme kreieren.

Für jung und alt...
Für alle: Jungen, Mädchen, Männer, Frauen, Kinderlose, Eltern, alle.

Die Stimme der Hauptfigur ist ja Owen Wilson...
Ja, in der englischen Version wird die Stimme von Owen Wilson geliefert. Er hat fantastische Arbeit geleistet. Er hat die Figur wirklich zum Leben erweckt und war wirklich sehr sympathisch. Sogar in Momenten, wo er von sich ziemlich eingenommen war, war er dennoch sympathisch (schmunzelt).

Und ist auch ein Stück Owen Wilson in Lightening McQueen auszumachen?
Oh ja! Etwas, das wir immer machen, ist, dass wir bei den Audioaufnahmen den Schauspieler auf Video aufnehmen. Die Animationskünstler schauen sich das dann an - weil wir die Audioaufnahmen noch vor den Animationen erstellen - und schauen, wie die Dinge gesagt werden. Somit hat jede Figur in unserem Film Bewegungen und Elemente ihrer Stimmenlieferanten. Ich meine, wir haben hier ein Auto, das nicht aussehen kann wie Owen Wilson, aber die Art, wie es sich manchmal bewegt, ist ein bisschen eine Inspiration aus der Art und Weise, wie Owen physisch agiert.

[John Lasseter wurde interviewt von Portmann Media]

Owen Wilson: «Heute fahre ich einen Porsche.»

Owen Wilson erzählt, dass er seine Sprechrolle in «Cars», bekam, weil John Lasseters Sohn ihn in «Shanghai Noon» so toll fand.

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Owen Wilson, als Sprecher der Hauptrolle in «Cars» waren Sie sehr stark in dieses Projekt eingebunden. Wie war die Arbeit für Sie und wie kamen Sie überhaupt zu dieser Sprechrolle?
Ich habe den Regisseur John Lasseter bei der Oscar-Verleihung getroffen. Sein Sohn hatte mich in «Shanghai Noon» gesehen und war wohl ziemlich angetan von mir. Er hat John deshalb gebeten, mit mir zu arbeiten. Und weil diesr «Shanghai Noon» zwangsläufig wohl auch einige Male gesehen hat, dachte er, ich sei für die Rolle bei «Cars» geeignet. Früher hatte ich auch schon einmal eine Figur in einem Animationsfilm gesprochen und fand meine Stimme schrecklich, dennoch hat John mir eine Chance gegeben (lacht). Es war aber eine tolle Erfahrung, dem «Haupt-Auto» Lightning McQueen meine Stimme zu geben.

Es ist klar, dass Regisseur John Lasseter ein Auto-Narr sein muss. Wie sieht es bei Ihnen aus? Mögen Sie Autos? Welches war ihr erstes? Fahren Sie manchmal auch einfach nur zum Vergnügen?
Ich mag Autos schon sehr gerne. Früher hab ich zusammen mit meinem Bruder immer mit Spielzeugautos gespielt. Heute fahre ich einen Porsche. Ich habe aber auch einen Toyota Prius, ein sehr umweltfreundliches Hybrid-Auto.

War es schwierig für Sie, einer nicht-menschlichen Figur ihre Stimme zu geben? Geht man da anders an die Rolle heran? Und wie viel wussten Sie über Lightning McQeen?
Es war gar nicht so schwierig. Lightning McQueen verhält sich eigentlich wie ein Mensch, nur dass er eben ein Auto ist. Alle Figuren im Film haben menschliche Züge und ihre eigene Persönlichkeit. Am Anfang des Films rast McQueen nur so durch sein Leben - ganz so, wie es auch gewisse Menschen tun. Im Verlauf der Geschichte lernt er aber, sich manchmal etwas mehr Zeit zu nehmen und gewisse Dinge entspannter zu sehen. Ich habe die einzelnen Szenen im Vorfeld immer zu sehen bekommen, damit ich mir Gedanken machen und mit John über die Synchronisierung sprechen konnte. Es war aber wirklich nicht schwieriger, einem Auto die Stimme zu geben als einer menschlichen Figur.

Viele Schauspieler finden es komisch, sich selbst auf der Leinwand zu sehen. Wie ist es für Sie, sich als Auto zu sehen?
Es ist schon etwas speziell. Wie wenn man seine Stimme vom Band hört, das klingt für einen selbst immer komisch. Bei «Cars» kam es mir in etwa so vor. Es macht mir aber nichts aus, meine eigenen Filme zu sehen oder mich selbst zu hören. Ich war sogar positiv überrascht, dass die Spielzeuge von «Cars», die mit meiner Stimme ausgestattet sind, gar nicht mal so schlecht klingen (lacht).

[Owen Wilson wurde interviewt von Portmann Media]

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