Interview
Andrew Adamson über The Cronicles of Narnia
«In meinen Gedanken gingen diese Kinder wirklich dorthin, das war keine Einbildung, sondern ein echter Ort!»
Cineman: Es ist toll, Sie hier in London zu treffen. Es ist ein sagenhafter Film und da ich ihn erst heute morgen gesehen habe, bin ich noch mitten in dieser Welt. Ihnen muss es ähnlich ergangen sein, als Sie in diese Welt eintauchten. War es nicht schwierig, sich von diesem detailreichen Film zu trennen?
Adamson: Das Filmemachen ist für mich im Allgemeinen eine unvergessliche Erfahrung. Ich glaube, es gibt nur einen Weg, und zwar sich vollständig in diese Welt einzuleben. Wenn man eine Fantasiewelt kreiert, beschäftig das einen, sowohl wenn man wach ist als auch wenn man schläft. Als ich gestern abend den Film zum ersten Mal zusammen mit den Kindern gesehen habe, war es schwierig, weil ich die ganze Zeit die Kinder beobachtete und schaute, wie sie darauf reagieren. Aber es gibt gewisse Momente im Film, in denen ich vergesse, dass ich ihn gemacht habe. Dann kann ich mich richtig gehen lassen und die Szene geniessen.
Der Fluss des Films ist grossartig. Es hat mich etwas an Ihren Animationfilm («Shrek») erinnert. Die Effekte sind sehr lebendig. Wollten Sie einen Film schaffen, der sowohl Live-Action als auch bildhafte Elemente beinhaltet?
Ja, wenn ich an die Bücher denke, die ich als Junge las - die fördern den Glauben an Wunder. Man taucht in eine Fantasiewelt ein, die glaubhaft ist. In meinen Gedanken gingen diese Kinder wirklich dorthin, das war keine Einbildung, sondern ein echter Ort! Ich wollte, dass das Narnia des Films auch echt rüber kommt. Und um dies zu erreichen, muss man alle Strukturen und Details unserer Welt, unserer Realität verwenden, auch wenn diese in unserer Welt nicht existieren. Es war mir wichtig, meine eigenen Kindheitserinnerungen und anfänglichen Eindrücke, einzubringen, denn die Leute kennen die Geschichte auch aus ihren Kindheitserinnerungen.
Sie lasen die Bücher, als sie jung waren, und es ist eine Kinderwelt. Aber auch für die Erwachsenen gibt es viel zwischen den Zeilen zu lesen. Das ist auch ein wichtiger Bestandteil des Films. Wie stark waren Sie sich der Verantwortung über den sozialen Inhalt der Geschichte bewusst?
Sehr bewusst. Ich wollte den Film sehr buchgetreu und dem Hintergedanken von C.S. Lewis entsprechend umsetzten. Ich wollte sicher sein, dass wenn ich etwas abändere, es mit Lewis Grundgedanken übereinstimmt. Jede Story besitzt eine Dramaturgie und Themen, die in der Geschichte rüber kommen sollen. Für mich geht es in dieser Geschichte um Familie. Sie handelt von Kindern, die unter dem Zweiten Weltkrieg leiden und durch den Kleiderschrank nach Narnia gehen, um ihre Probleme dort zu lösen. Es ist eine Geschichte über eine Familie, die sich mit ihren Problemen herumschlägt - und schliesslich wird daraus eine epische Geschichte. Edmunds Betrug wäre in unserer Welt etwas Unanständiges, dort geht es plötzlich um Leben und Tod. Alles ist etwas übertrieben.
Adamson: Das Filmemachen ist für mich im Allgemeinen eine unvergessliche Erfahrung. Ich glaube, es gibt nur einen Weg, und zwar sich vollständig in diese Welt einzuleben. Wenn man eine Fantasiewelt kreiert, beschäftig das einen, sowohl wenn man wach ist als auch wenn man schläft. Als ich gestern abend den Film zum ersten Mal zusammen mit den Kindern gesehen habe, war es schwierig, weil ich die ganze Zeit die Kinder beobachtete und schaute, wie sie darauf reagieren. Aber es gibt gewisse Momente im Film, in denen ich vergesse, dass ich ihn gemacht habe. Dann kann ich mich richtig gehen lassen und die Szene geniessen.
Der Fluss des Films ist grossartig. Es hat mich etwas an Ihren Animationfilm («Shrek») erinnert. Die Effekte sind sehr lebendig. Wollten Sie einen Film schaffen, der sowohl Live-Action als auch bildhafte Elemente beinhaltet?
Ja, wenn ich an die Bücher denke, die ich als Junge las - die fördern den Glauben an Wunder. Man taucht in eine Fantasiewelt ein, die glaubhaft ist. In meinen Gedanken gingen diese Kinder wirklich dorthin, das war keine Einbildung, sondern ein echter Ort! Ich wollte, dass das Narnia des Films auch echt rüber kommt. Und um dies zu erreichen, muss man alle Strukturen und Details unserer Welt, unserer Realität verwenden, auch wenn diese in unserer Welt nicht existieren. Es war mir wichtig, meine eigenen Kindheitserinnerungen und anfänglichen Eindrücke, einzubringen, denn die Leute kennen die Geschichte auch aus ihren Kindheitserinnerungen.
Sie lasen die Bücher, als sie jung waren, und es ist eine Kinderwelt. Aber auch für die Erwachsenen gibt es viel zwischen den Zeilen zu lesen. Das ist auch ein wichtiger Bestandteil des Films. Wie stark waren Sie sich der Verantwortung über den sozialen Inhalt der Geschichte bewusst?
Sehr bewusst. Ich wollte den Film sehr buchgetreu und dem Hintergedanken von C.S. Lewis entsprechend umsetzten. Ich wollte sicher sein, dass wenn ich etwas abändere, es mit Lewis Grundgedanken übereinstimmt. Jede Story besitzt eine Dramaturgie und Themen, die in der Geschichte rüber kommen sollen. Für mich geht es in dieser Geschichte um Familie. Sie handelt von Kindern, die unter dem Zweiten Weltkrieg leiden und durch den Kleiderschrank nach Narnia gehen, um ihre Probleme dort zu lösen. Es ist eine Geschichte über eine Familie, die sich mit ihren Problemen herumschlägt - und schliesslich wird daraus eine epische Geschichte. Edmunds Betrug wäre in unserer Welt etwas Unanständiges, dort geht es plötzlich um Leben und Tod. Alles ist etwas übertrieben.
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