| Land (Jahr): | USA (2004) |
| Genre: | Drama |
| Filmlänge: | 100min |
| Regie: | Todd Solondz |
| Kinostart: | 14.07.2005 |
| 06.04.2005 (Romandie) | |
| Drehbuch: | Todd Solondz |
Dass Todd Solondz die Welt für keinen schönen Ort hält, sollten Freunde seiner Filme mittlerweile wissen. Auch in «Palindromes» macht er keine Anstalten, die Menschheit von einer schönen Seite zu zeigen. Doch bei all den stimmungsvollen Bildern, die er auffährt, und den kontroversen Themen, die er anschneidet, bleibt Solondz seltsam distanziert. Macht er sich nun über fundamentalistische Christen oder über liberale Eltern lustig? Verhöhnt er Pädophile oder Abtreibungsärzte? Oder hält er einfach die ganze Welt für bemitleidenswert? Wahrscheinlich letzteres - nur war die Figur des neunmalklugen Spötters noch nie eine besonders mutige. Zur Filmkritik von Jürg Tschirren
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