Nicolas Vanier dokumentiert ein Jahr im Leben des Norman Winther, das er in einer Welt von vorgestern fristet. Seine Frau, die original Nahanni-Indianerin Nebaska, gibt das Heimchen am Herd, Winther selbst den Jäger und Sammler, der im Sommer neue Jagdgründe erschliesst oder ein Haus errichtet, im Winter bei über fünfzig Minusgraden Fallen stellt und, wenn nötig, beim alten Nachbarn vorbeischaut, der gute zwei Tagesreisen entfernt lebt und sich gerade ein bisschen einsam fühlt. Als ob Vanier seinem Material, fast ausnahmslos grandiosen Aufnahmen eines unvorstellbaren Über-Lebens in einer atemberaubenden Natur nicht traute, arrangiert er es zu einer Reihe von inszeniert wirkenden Geschichtlein und bezahlt dafür mit der Glaubwürdigkeit. Zur Filmkritik von Stefan Gubser
Le dernier trappeur
(K)ein Wintermärchen: Dokumentation über das Leben eines Fallenstellers in den eisigen Rocky Mountains. mehr...
E / e = Englisch
F / f = Französisch
I / i = Italienisch
O / o = Originalsprache
z.B. = Edf = Englisch gesprochen, deutsche und französische Untertitel.
Angegeben wird das gesetzliche und allenfalls das empfohlene Mindestalter für den Kinobesuch.
z.B. 12 / 14 J: Gesetzliches Mindestalter ist 12, empfohlen ab 14 Jahren.
z.B. 12 J: Gesetzliches und empfohlenes Mindestalter ist 12.
Vorstellungen mit Ende nach 24 Uhr dürfen nur von Personen ab 18 Jahren besucht werden. Bei Kindern bis 6 Jahre ist Erwachsenenbegleitung obligatorisch.
Die Alterszulassung ist in der Schweiz kantonal (in St. Gallen sogar kommunal) geregelt, weshalb es zu grösseren Unterschieden zwischen einzelnen Ortschaften kommen kann. In folgenden Kantonen gelten einheitliche Regelungen:
- AG, LU, SH, ZH (Zürcher Filmkommission)
- FR, JU, GE, NE, VD, VS (Filmkommission Genf / Waadt)