Freaky Friday - Filmkritik
| Land (Jahr): | USA (2003) |
| Genre: | Drama |
| Filmlänge: | 93min |
| Regie: | Mark S. Walters |
| Kinostart: | 11.12.2003 |
| 10.12.2003 (Romandie) | |
| Drehbuch: | Mary Rodgers |
Hilfe, ich bin ein Teenie!
Es gehört wohl zum normalen Verhalten eines Teenagers, seine Eltern ab und zu zum Teufel zu wünschen. Ebenso üblich sind die gelegentlichen Zweifel einer Mutter, ob die revoltierenden Kinder tatsächlich mit ihr verwandt sind. Für die Komödie «Freaky Friday» greift Regisseur Mark Waters tief in die Klischeekiste von Mutter-Tochter-Beziehungen.
Anna (Lindsay Lohan) ist 15 und hat ein Problem: Kein Erwachsener versteht sie. Ihre Muter Tess (Jamie Lee Curtis) interessiert sich nicht für Annas Probleme, findet die Musik ihrer Grunge-Band nur lärmig und lehnt ihren neuen Schulschwarm Jake vorn vornherein ab. Tess dagegen hat als Psychotherapeutin alle Hände voll mit ihren anstrengenden Patienten zu tun, ist um Annas Schulleistungen besorgt und versteht nicht, warum ihre Tochter ihren baldigen Stiefvater Ryan nicht mag.
Als die beiden in einem chinesischen Restaurant wieder einmal lauthals streiten, überreicht ihnen die dortige Chefin einen magischen Glückskeks, der es in sich hat: Am nächsten Morgen haben die Streithähne nämlich ihre Körper getauscht. Als der erste Schock überwunden ist, müssen Anna und Tess lernen, mit dem Leben des anderen klarzukommen - zumindest, bis sie einen Weg finden, in ihren eigenen Körper zurückzukehren. Dumm, dass ausgerechnet jetzt das entscheidende Konzert für Annas Band und die Hochzeit zwischen Tess und Ryan vor der Türe stehen.
Der Inhalt von «Freaky Friday» ist nicht neu. Bereits 1976 wurde der Stoff mit Barbara Harris und Jodie Foster verfilmt. Die damaligen Probleme zwischen Mutter und Tochter waren für Produzent Andrew Gunn («The Haunted Mansion», 2003) jedoch inzwischen überholt. Mit Hilfe von Leslie Dixon, der schon die Drehbücher zu «Mrs. Doubtfire» (1993) und «The Thomas Crown Affair» (1999) gestaltet hatte, modernisierte er den angestaubten Stoff, fügte jede Menge Handys und Grungemusik ein und hob das Erzähltempo auf den heutigen Stand an.
Jamie Lee Curtis und Lindsay Lohan sind tatsächlich ein Glücksgriff für die Neuverfilmung von «Freaky Friday». Curtis, die in Horroschockern («Halloween», 1978), Actionfilmen («True Lies», 1994) und spätestens seit «A Fish called Wanda» (1988) auch im Komödienfach etabliert ist, passt ihre Rolle als Tess wie angegossen. Man nimmt ihr die steife Psychotherapeutin ebenso ab wie die Teenagerin im falschen Körper, die auf der Bühne herumrockt. Auch Lindsay Lohan, durch die Komödie «The Parent Trap» (1998) bekannt geworden, schlägt sich in ihrer Doppelrolle souverän.
Nicht ganz so überzeugen kann das Drehbuch von Leslie Dixon und Heather Hach. Natürlich braucht es eine gewisse Anzahl Klischees, damit eine solche Komödie funktionieren kann. Doch in «Freaky Friday» ging man wohl etwas zu weit. Das Sammelsurium von Gemeinplätzen, angefangen bei Tess' Tasche voller Handys und Organizer, bis zu Annas pensioniertem und daher schon etwas trotteligem Grossvater, erzeugt in manchen Situationen nur ein müdes Lächeln. Der temporeiche und rockige Film sorgt natürlich trotzdem für gute Unterhaltung, doch es wäre mit einigen originelleren Ideen einiges mehr möglich gewesen. [Marc Mair-Noack]
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Jessica: ich fand ihn total gut vorallem war ehr sehr real!... |
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Manuel: cooler film!... |
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Dave: geiller film... |
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Tamara: geil... |
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Angelika: er ist sehr lustig und nicht langweilig!!!... |

