| Land (Jahr): | Mexiko, USA (2003) |
| Genre: | Drama |
| Filmlänge: | 95min |
| Regie: | John Sayles |
| Kinostart: | 24.06.2004 |
| 20.10.2004 (Romandie) | |
| Drehbuch: | John Sayles |
In einem namenlosen lateinamerikanischen Städtchen warten sechs US-Amerikanerinnen auf «ihr» Adoptivkind. Die staatlichen Papiere lassen auf sich warten, und in der Zwischenzeit vertreiben sich die sechs ihre Langeweile im «Casa de los Babys» mit Intrigen und Bösreden. Kinderwunsch, Mutterglück und lachende Babys sind der Stoff, aus dem Hollywood üblicherweise schmalzige Kitschkisten anzurichten pflegt. Oft entsteht dabei so unsägliche Ware, dass kein ernsthafter Filmemacher sich damit abgeben mag. Nicht so John Sayles. Ihm gelingt es in seinem brillanten Kammerspiel Themen wie Kinderadoption, Globalisierung, Kapitalismus, Einsamkeit und Fitnesswahn so dicht, berührend und unterhaltend miteinander zu verweben, dass kaum einer sich diesem Lehrstück zu entziehen vermag. Zur Filmkritik von Benedikt Eppenberger
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