Crossroads
Home Cinema
1
users

Filmkritik

Teenie-Billigware

Schuster bleib bei deinem Leisten! In ihrem Kinodebüt spielt Britney Spears sich selbst und singt sich spielend durch den ganzen Film. Leider fehlt ihr jegliches schauspielerisches Können, so dass «Crossroads» für nicht eingefleischte Brit-Fans schnell mal zur Tortur werden kann.

Man hat sich ja schon daran gewöhnt, dass jeder halbwegs erfolgreiche Musiker früher oder später auch eine Schauspielkarriere anstrebt. Da ist auch Popsternchen Britney Spears keine Ausnahme. Mit «Crossroads» liefert sie ein filmisches Produkt ab, welches eigentlich jegliche Kritik erübrigt, denn ein so miserables Drehbuch dürfte gar nie inszeniert werden. Wie die Produzenten selbst auch zugeben, hätte es diesen Film ohne Britney Spears in der Hauptrolle gar nie gegeben. Nun ist sie aber mit dabei und stolpert hölzern und gar unbeholfen durch die auf sie zu geschnittenen Szenen.

Das Teenie-Märchen beginnt mit einem Mauerblümchen, das nach ihrem College-Abschluss vom furchtbar stereotypen Vater (Dan Aykroyd, «The Blues Brothers») zu einem Medizinstudium gedrängt wird. Doch es wäre ja nicht Britney Spears, wenn da nicht unter der Oberfläche des College-Girls ein bislang unentdecktes Talent hervor schimmern würde. Diese Lucy - oder eben Britney Spears, die Trennung ist nicht sonderlich scharf - macht sich mit ihren ehemals besten Freundinnen Kit (Zoe Saldana, «Get over it»), einer zickigen Obertusse, und Mimi (Taryn Manning, «Crazy/Beautiful»), die von einem Unbekannten im Suff geschwängert wurde, auf den Weg an die Westküste. Ein mysteriöser Schönling (Anson Mount, «Urban Legends: Final Cut») nimmt die drei in seinem Cabrio mit. In L.A. will Mimi an einem Popstar-Casting mitmachen.

Schon zu diesem Zeitpunkt ist klar, wer schlussendlich an diesem Casting teilnehmen wird. Die Produzenten machen in der Folge - einmal abgesehen von der notdürftig zusammengeschusterten Geschichte der verlorenen Mutter - auch nie einen Hehl daraus. Denn der Film soll ja voll und ganz Britney gewidmet sein: Sie trällert im Auto die Lieder ihres Lovers Justin Timberlake und dessen Boyband N'Sync, sie nimmt mit ihren Ex-Freundinnen, mit welchen sie sich plötzlich wieder blendend versteht, an einem Karaoke-Wettbewerb teil und was auch noch zu erwähnen wäre: Sie schreibt Gedichte auf dem Niveau einer Erstklässlerin.

Der ganze Film wirkt wie ein endloser Werbe- oder Videoclip für Britney Spears und ihre neue Single «Not a Girl, not yet a Woman» (die übrigens eines ihrer Gedichte im Film ist) - billige Cross-Promotion könnte man es also nennen. Der Zuschauer wird hier offensichtlich für dumm verkauft und ausser den eingefleischten Spears-Fans wird wohl kein Zuschauersegment an dieser Teenie-Massenware Gefallen finden. Nur eins steht nach 90-minütiger Langeweile fest: Britney Spears ist zwar kein Mädchen mehr, aber auch noch keine Frau und schon gar nie wird sie eine Schauspielerin sein!

Mehr Filmkritiken

The Croods

Steinzeitfamilie muss in einer fremden Welt ein neues Zuhause finden. Animiertes Familienabenteuer aus dem Hause Dreamworks. mehr...

Iron Man 3

Im dritten Teil der Comic-Verfilmung muss Robert Downey Jr. als gepanzerter Superheld gegen Ben Kingsley kämpfen. mehr...

Oblivion

Tom Cruise repariert Drohnen, die Aliens jagen und vernichten: Sci-Fi-Action von "Tron: Legacy"-Regisseur Joseph Kosinski. mehr...

Nachtzug nach Lissabon

Schweizer Professor gibt sein zurückgezogenes Leben auf und begibt sich auf eine waghalsige Reise. Bestsellerverfilmung. mehr...

The Great Gatsby

Leonardo DiCaprio, Carey Mulligan und Tobey Maguire in Baz Luhrmanns Adaption des Romanklassikers von F. Scott Fitzgerald. mehr...

I Give it a Year

Ein ungleiches Paar (Rose Byrne und Rafe Spall) kämpft um seine Liebe. Komödie von "Borat"-Produzent Dan Mazer. mehr...

G.I. Joe: Retaliation

Hasbros Spielzeugsoldaten kämpfen dort weiter, wo sie im ersten Teil aufgehört haben. Mit Bruce Willis und Channing Tatum. mehr...

Identity Thief

Melissa McCarthy stiehlt Jason Batemans Identität. Komödie von «Horrible Bosses»-Regisseur Seth Gordon. mehr...

Community

SEAT Movie Charts
5
36
4
10
3
11
2
14
1
34
3.0
105 User
Mein Kommentar
member img
57 Kommentare
member img
Jennifer

Ich finde den Film einfach genial!!! Sie ist die Beste!!!!!
member img
Noomi

Voll Gefühl und soooo schön
member img
Elleth

der film ist einfach grotten schlecht
member img
Michaela

Ein guter Teenie Roadmovie, zum träumen, nachdenken, lachen!
member img
Kathia

Ich finde Britney ist eine sau,aber der filmpartner ist süs
member img
Simone

Den Film find ich einfach toll und auch brit spielt gut!
member img
Alexandra

Sie ist eine Sängerin,keine Schauspielerin,das sieht man
member img
Jeannine

geil, geil, geil!!!
member img
Michael

Britney mal ganz anders
member img
Bruno A.

Ich finde das Britney Spears gut schauspielern kann!!!
57 Kommentare

SEAT Movie Charts

Erfahre mit den SEAT Movie Charts, welches die beliebtesten Kinofilme der Schweiz sind!

Bewerte und kommentiere selber Kinofilme und gewinne mit etwas Glück einen SEAT New Leon.

  = miserabel
  = kaum sehenswert
  = Mittelmass
  = gut
  = Meisterwerk