| Land (Jahr): | USA (2002) |
| Genre: | Musical |
| Regie: | Rob Marshall |
| Kinostart: | 20.03.2003 |
| 26.02.2003 (Romandie) | |
| 21.02.2003 (Tessin) | |
| Verleih: | Ascot Elite Entertainment Group |
"Chicago" löst eine Musicalflut aus
Mit «Chicago» hat erstmals seit 35 Jahren wieder ein Musical den Oscar als bester Film gewonnen. Lebt nun ein fast vergessenes Genre wieder auf?
Baz Luhrmanns «Moulin Rouge» ebnete letztes Jahr den Weg: Erstmals seit langem war wieder ein Musical für den Oscar als bester Film nominiert. Ein Jahr später gewinnt nun «Chicago» tatsächlich den wichtigsten Filmpreis des Jahres. 35 Jahre ist es her, seit mit «Oliver!» zuletzt einem Musical dieses Kunststück gelang. Nun werden in Hollywood neue musikalische Pläne geschmiedet, denn «Chicago» ist auch an der Kinokasse sehr erfolgreich: Allein in den USA spielte der Film bislang über 134 Millionen Dollar ein. Martin Richards, der Produzent von «Chicago», arbeitet gleich an zwei neuen Musical-Projekten: «Sweeney Todd» und «The Life». Das Filmstudio Miramax hat sich währenddessen die Rechte an «Guys and Dolls» und «Rent» gesichert. Gerade neu sind nicht alle diese Ideen. «Guys and Dolls» zum Beispiel wurde schon 1955 von Joseph L. Mankiewicz verfilmt. Das macht aber nichts - schliesslich wurde auch «Chicago» schon 1927 zum ersten mal verfilmt.
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