| Land (Jahr): | USA (2002) |
| Genre: | Documentary |
| Regie: | Michael Moore |
| Kinostart: | 14.11.2002 |
| 09.10.2002 (Romandie) | |
| Verleih: | Pathé Films AG |
Furchtlos, provokativ und sozialkritischer denn je macht sich der Dok-Filmer Michael Moore in seinem neusten Film auf, die Waffenvernarrtheit der USA zu hinterfragen. Ausgangspunkt von Moores Recherchen in die waffennärrischen Seele der Nation ist das Massaker an der Columbine Highschool in Littleton im April 1999. Er entlarvt Charleton Heston, Präsident der National Rifle Association vor laufender Kamera als paranoiden Rassisten, interviewt aktive Mitglieder der NRA, Jungs aus Littleton, die das Bombenmachen aus dem «Anarchists Cookbook» gelernt haben, und den Freund des Bombenlegers von Oklahoma City. Dabei entwickelt er eine «Theorie der Angst», mit der er aufzeigt, wie sich die USA schon zur Zeit der Pilgerväter von aussen und innen ständig bedroht fühlten und deshalb ihr Recht auf Selbstverteidigung sogar in der Verfassung festschrieben.


