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Alle Kommentare (183) m&m's Movie Charts

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Watchlist-Charts

Aka Titel:Die fabelhafte Welt der Amélie
Land (Jahr): Frankreich (2001)
Filmlänge:120min
Regie:Jean-Pierre Jeunet
Kinostart:26.07.2001
 25.04.2001 (Romandie)
Drehbuch:Jean-Pierre Jeunet
 Guilaume Laurant

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Schwere Zeiten für einen Träumer

50

Man nehme eine Dose schräge Ideen, nur eine Prise Tragik, dafür nicht zu knapp frischen Humor und als Garnitur eine passierte Prinzessin. Das alles kommt in eine üppig dekorierte Schüssel, aufkochen, einen Bund Schauspieler der Marke «Crème de la crème» dazu, gut umrühren, Kamera drauf und - voilà! - fertig ist mein neuer Lieblingsfilm.

Ein Träumer von hinten: Mathieu Kassovitz
Ein Träumer von hinten: Mathieu Kassovitz
Der zerbrechliche Nachbar: Serge Merlin
Der zerbrechliche Nachbar: Serge Merlin
Die eingebildtete Kranke: Isabelle Nanty
Die eingebildtete Kranke: Isabelle Nanty
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Wenn es so einfach wäre, ich hätte wohl kaum dermassen lange, um nur schon diese kurze Kritik über Le fabuleux destin d'Amélie Poulain zu schreiben. An Ideen mangelt es nicht, bloss, wie bringe ich sie so zusammen, dass das Resultat auch noch jemand ausser mir versteht? Bei seiner neusten Produktion ist es dem französischen Filmemacher Jean-Pierre Jeunet so ähnlich ergangen: «Ich hatte lange Zeit eine Dose, in der ich das Ende von Geschichten und alle möglichen anderen Ideen gesammelt habe (...) aber davon die passenden für den Film auszuwühlen, war enorm schwierig.» Aber er hat es trotzdem hingekriegt.

Eine Welt der kleinen Wunder

Wahrscheinlich können Sie nicht abschätzen, welche immensen Konsequenzen der folgende Satz haben wird: Lady Di ist tot! Alles wird anders, für mich, für Sie - und erst recht für Amélie Poulain (Audrey Tatou). Fortan mischelt sie mit im Leben anderer Leute und lernt dadurch eine Reihe Menschen kennen, die wenigstens so skurrile Eigenarten haben, wie sie selbst. Alle passen sie perfekt in Amélies kleine Wunderwelt, und alle bekommen sie, was sie verdienen: Papa (Rufus), dessen Gartenzwerg, der bräsige Gemüsehändler (Urbain Cancelier), die eingebildete Kranke (Isabelle Nanty) und zu guter letzt Amélie selbst.

Für die Hauptrolle war ursprünglich Emily Watson vorgesehen (daher auch der Name: Emily - Amélie), Jeunet entschied sich nach deren Absage jedoch für die erst 23-jährige Audrey Tatou (Vénus beauté) und beweist damit, dass er auch für die Besetzung ein gutes Händchen hat. Tatou spielt die Titelrolle mit dem richtigen Mix aus Intelligenz, Charme und Naivität, dem sich auch Mathieu Kassovitz (La haine) in der Rolle des Lebenskünstlers Nino nicht entziehen kann. Daneben gibt es ein Wiedersehen mit alten Bekannten wie Dominique Pinon, Rufus (Delicatessen), Serge Merlin (La cité des enfants perdus).

La vie est belle

Es ist einfach schön, so richtig in den Film einzutauchen. Jeunet macht es uns Zuschauern auch nicht gerade schwer. Er pflanzt die Kamera immer wieder mitten hinein ins Getümmel, jongliert mit Farben, Geräuschen, Bewegungen, digitalen Tricks und erzeugt so eine Atmosphäre, die einen ohne Mühe die Leinwand vergessen lässt. Mag der kritische Kritiker hämen «ach, so konstruiert, so honigsüss und alle Kanten hübsch abgehobelt, igitt». Doch hören Sie nicht auf ihn, er kann es einfach nicht ab, dass das Leben - «ah, quand même» - auch mal schön sein darf. Nach Hackebeilchenmördern (Delicatessen), Traumdieben (La cité des enfants perdus) und Weltraummonstern (Alien 4) kann man es Jeunet nicht verübeln, auch mal einen nicht so finsteren Film zu drehen. Aber wir leben eben in schweren Zeiten für einen Träumer. [Sven Schwyn]

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m&m's Remo : wie diese geschichte eindem mitträumen lässt. die...
m&m's Florian: Wie Erich Kästner sagte: "Es gibt Menschen, die al...
m&m's Louisa: Ich nehme an, einige haben den Film nicht verstand...
m&m's Ursula: Der Film ist ne Katastrofe. Wie kann mann Blödheit...
m&m's Yannick: einer der besten filme die es gab nue noch tool=)...