| Aka Titel: | Traffic - Macht des Kartells |
| Land (Jahr): | Deutschland, USA (2000) |
| Genre: | Drama |
| Filmlänge: | 147min |
| Regie: | Steven Soderbergh |
| Kinostart: | 05.04.2001 |
| 07.03.2001 (Romandie) | |
| Drehbuch: | Simon Moore |
Der designierte oberste Drogenfahnder der USA will sich vor Amtsantritt ein Bild der Situation verschaffen und wird in der gleichen Zeit zur Einsicht gezwungen, dass seine sechzehnjährige Tochter Crack-abhängig ist. Ein mexikanischer Polizist gerät in Tijuana in einen Strudel von Korruption und Amtsmissbrauch. In Kalifornien bricht für die schwangere High-Society-Ehefrau Helena eine Welt zusammen, als ihr Mann wegen Drogenhandels verhaftet wird; energisch macht sie sich an den Wiederaufbau, beschattet von zwei Polizisten. «Traffic» rollt das Thema Drogenkrieg von verschiedenen Seiten auf. «No one gets away clean» – der Untertitel von Steven Soderberghs oscargekröntem «Traffic» tönt bereits an, worin die Stärke des Films besteht: Er schafft es, von Drogenschmuggel und seiner Bekämpfung zu erzählen, ohne in das Muster von «good guys» und «bad guys» zu verfallen, und hat den Mut, Fragen offen zu lassen. Dabei steht ihm ein bemerkenswertes Staraufgebot zur Seite: Michael Douglas, Catherine Zeta-Jones, Benicio Del Toro (für seine Leistung mit einem Golden Globe und dem Oscar für den Besten Nebendarsteller ausgezeichnet). Zur Filmkritik von Senta van de Weetering
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