| Land (Jahr): | Schweiz (2000) |
| Filmlänge: | 83min |
| Regie: | Kaspar Kasics |
| Drehbuch: | Kaspar Kasics |
| Kamera: | Pierre Mennel |
| Komponist: | Mich Gerber |
| Produktion: | Kaspar Kasics |
Joseph Paul Jernigan wird 1993 im berüchtigten Todestrakt von Huntsville, Texas, hingerichtet, dann wird sein Körper von Wissenschaftlern in blaue Gelatine eingefroren, millimeterweise abgehobelt und fotografiert. Seine Anatomie wird im Internet ausgestellt und sein Fall als «The Visible Man» berühmt. Ob durch Aussagen von Angehörigen, Anwälten oder Wissenschaftern, Ausschnitte aus sensationshungrigen, amerikanischen Medizin-Sendungen oder anatomische Bilder, «Blue End» zeigt ein abstossendes und gleichzeitig faszinierendes Bild des Falles John Paul Jernigan und wirft grundsätzliche Fragen auf über Menschlichkeit, Ethik und über die globale Medialisierung am Anfang des 3. Jahrtausends. Zur Filmkritik von Nathalie Jancso
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